Mein schönstes Fleckchen Erde

Willst du immer weiter schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah. 

Lerne nur das Glück ergreifen, denn das Glück ist immer da! 

Einst schrieb Goethe diese Zeilen –  Recht hatte er. Der Sommer steht vor der Tür und somit auch die Urlaubszeit. Für viele heißt es nun Koffer packen und ab ins Ausland. Aber warum bedeutet Urlaub gleich Ausland? Haben wir nicht vor der Tür auch die Möglichkeit eine gute Zeit zu haben, eine schöne Zeit zu haben und Urlaub zu machen? Meine Antwort lautet ganz klar: ja! Aus dem Grund habe ich mich sehr gefreut, als ich eine Mail von Nadja bekam und sie mich fragte, ob ich für ThisIsWhatWeLove (das Online-Lifestyle-Magazin von deals.com, @edit Mai 2017: Webseite ist leider nicht mehr erreichbar)  zu dem Thema etwas schreiben möchte.

Urlaub muss nicht im Ausland stattfinden. Es gibt so viele schöne Ecken vor der Tür, die so Nahe liegen, dass man sie vermutlich noch nicht einmal erkundet hat. Gar nicht so weit entfernt  von Köln beginnt die Eifel und dahin möchte ich euch nun auch entführen. Genauer gesagt in die Vulkaneifel. Dieser Landkreis liegt im Nordwesten von Rheinland-Pfalz und hat seinen Hauptsitz in Daun. Die Vulkaneifel bietet so viele Möglichkeiten eine schöne Zeit zu haben: Unzählige Wanderwege laden dazu ein, durch die grüne Natur zu wandern; Radwege zum Fahrradfahren; unzählige Kurven und Serpentinenstraßen zum Motorradfahren und kleine Ortschaften mit Cafés und niedlichen Gässchen zum spazieren gehen und verweilen. Für jeden Geschmack dürfte etwas dabei sein.

Ein Weiteres Highlight sind all die Schlösser und Burgen, die in Mitten der Landschaft sehr majestätisch und eindrucksvoll empor ragen. Die machen schon was her und wenn man sich mit der Kamera bewaffnet, könnte man einen ganzen Tag für nur eine Burg oder ein Schoss nutzen. Als erstes fällt einem natürlich die Burg Eltz ein oder passend zum Nürburgring die Nürburg. Aber es müssen ja auch nicht immer die Touristen-Hotspots sein. Aus dem Grund nehme ich euch auf einen kleinen Roadtrip mit, an Orte, die einem spontan vielleicht erst einmal nichts sagen, aber auch wunderbar anzuschauen sind.

Los gehts es im Luftkurort Gerolstein. Gut, Gerolstein mag dem ein oder anderen noch bekannt sein, alleine des Wassers wegen 😉 Aber von dort geht es nach Mürlenbach, mit seiner Bertradaburg. Ihren Namen verdankt sie wohl der Mutter Karls des Großen und örtliche Überlieferungen sagen, dass Karl der Große in Mürlenbach geboren sein könnte. Dies lässt sich jedoch nicht nachweisen, da sich die Existenz der Burg erst ab dem 13. Jahrhundert belegen lässt. Aber mit dem Wissen im Hinterkopf, ist es schon spannend und lohnenswert dem kleinen Ort einen Besuch abzustatten und sich die Burg einmal anzusehen.

Bertradaburg_Mürlenbach

Von Mürlenbach geht es weiter über Birresborn Richtung Malberg, mit seinem gleichnamigen Schloss. Das barocke Schloss liegt in einem Talkessel (Kyllburger Waldeifel), so dass man von Norden kommend einen ganz wunderbaren Blick auf das Schloss hat. Seine Optik verdank das Schoss einem Kölner, jawohl! Ein Kölner Weihbischof ließ Anfang des 18. Jahrhunderts den Renaissance-Vorgängerbau umgestalten und ergänzte weiter Bauten ganz im Stile des Barocks.

Schloss Malberg

Da das Schloss in einem Tal liegt, schlängeln sich die Straßen durch das Grün am Berg entlang und machen richtig Laune zu fahren. Von Malberg geht es weiter, durch St. Thomas, wieder vorbei an Densborn, Mürlenbach und Birresborn.

St. Thomas

Unseren nächsten Stop machen wir bei Gerolstein, bei der Burg Lissingen. Das Besondere an dieser Burg ist, dass sie wie auch die Burg Eltz und das Schloss Bürresheim als einzige Anlage in der Südeifel niemals zerstört wurde. Nach der Haager Konvention ist die Burg Lissingen ein geschütztes Kulturgut.

Burg Lissingen

Von der Burg Lissingen setzen wir unseren Roadtrip Richtung Pelm, auch bei Gerolstein fort. Dort befindet sich die Kasselburg, eine Ruine. Die Burg wird umgeben und durchdrungen vom Adler- und Wolfspak Kasselburg, dessen Käfige eigens für die Kernburg der Ruine gebaut und angepasst wurden. Mit ihrem 37 m hohen Doppelturm sieht sie sehr imposant aus.

Kasselburg

Kasselburg

An der Kasselburg endet unser kleiner Roadtrip, aber ich bin mir sicher, es werden sehr bald noch weitere folgen. Es gibt nämlich noch eine Menge zu entdecken und zu genießen. Dann werden auch noch einmal ausführliche Berichte und Fotos zu den Burgen und Schlössern im Einzelnen folgen, schaut doch dann einfach mal vorbei.

Jetzt hoffe ich erst einmal, ich konnte euch ein wenig aus dem Alltag entführen, ein gewisses Urlaubsfeeling vermitteln und vielleicht hat ja der ein oder andere Lust auf die Eifel bekommen ?! Es lohnt sich! Sehr sogar! 😉

Freiheit, Urlaub, Genuss
Und los… 😉

4 Comments Mein schönstes Fleckchen Erde

  1. Pingback: » Unterwegs in der Vulkaneifel

  2. Lena 02/08/2013 at 15:13

    Hey 🙂
    Sieht klasse und interessant aus. Suche noch einen Ort um nächste Woche ein bisschen wandern zu gehen ;D
    Darf ich fragen ob du selber Motorrad fährst? (Hab‘ ich nicht so richtig rauslesen können 😉 ) Ich hab‘ mir nie Gedanken über Diabetes und Motorradfahren gemacht (Bin seit 15J Typ 1er und bin früher immer Roller gefahren, Motorradführerschein ist in Planung), bis ich das dann mal gegooglt hab. Blöde Idee, dann kommen die ganzen Predigten, dass man das als Diabetiker nicht tun sollte, zu gefährlich etc. Läuft bei dir alles gut? Irgendwelche Probleme? 😀

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  3. mila 03/08/2013 at 14:11

    Hey Du 😉

    Also zum wandern bist du dort genau richtig!! Ganz viel grün, ganz viel Natur und ganz viel schöne Landschaft 🙂
    Ich hab sowohl den Auto- als auch den Motorradführerschein. Habe beides mit 18 gemacht, was nun auch schon 12 Jahre her ist *hust* der DM begleitet mich erst seit 4 Jahren, war damals also kein Problem 😉 Heute habe ich leider kein eigenes Motorrad, fahre daher nicht selber, wenn nur mit 🙂 Ziel ist es aber, auch ein eigenes Motorrad zu haben und auch zu fahren. Ich denke, wenn du deine Werte ganz gut im Griff hast, dürfte das auch kein Problem sein. Motorradfahren ist gefährlich, ja – und wir müssen eben ein bisschen auf uns achten, aber ich wüsste nicht, warum mich der DM vom Fahren abhalten sollte 😀

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  4. Pingback: Die Eifel – von Burgen und Schlössern – Helden unterwegs

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