Mensaessen, (leider) gut für den Blutzucker

Heute ist wieder Donnerstag und wie (fast) jede Woche, war ich mittags mit den Mädels essen. Da wir heute nicht wirkich viel Zeit hatten, da wir alle noch was in der Uni erledigen mussten, haben wir beschlossen in die Mensa zu gehen. Ich war ja gaaaaanz früher mal mit ner Freundin, deren Ansprüche was Essen angeht nicht wirklich hoch sind, in der Mensa essen. Danach habe ich mir geschworen: nie wieder!!! 🙂 Mein Studium habe ich in Bonn begonnen, dort konnte man über das Essen in der Mensa nicht klagen. Klar, hatte man auch mal Pech, aber im Großen und Ganzen konnte sich niemand beschweren. Nun studier ich seit letztem Sommersemester aber in Köln, also Schluss mit der feinen Mensa in Bonn… Konnte ich doch bis jetzt die Mädels immer dazu überreden auf der Zülpicher was essen zu gehen, hatte ich heute Pech. Zwei gegen einen, da hatte ich keine Chance. Also habe ich mir gedacht: Gib der Mensa nochmal eine Chance. Schließlich hieß es auch vor Jahren mal in der Presse, der Pächter hätte gewechselt und das Essen soll sich seitdem verbessert haben. Wir also in die Mensa rein und zu der Auslage, in der man sich alle Speisen des Tages angucken kann. Spontan hat mich nichts wirklich umgehauen.. aber gut :-)) Am Ende der Auslage habe ich dann doch noch was entdeckt, was so aussah, als könne man es essen:

*Gebackenes Hähnchenfilet mit Dauphinekartoffeln, dazu Erbsen und Tagesdessert*

EIGENTLICH kann man dabei ja nicht viel falsch machen. Die Panade vom Hähnchen war sogar ganz gut (für so n Massenbetrieb) und das Fleisch war auch ganz gut gebraten bzw. gekocht. Naja, an einem Erbsen und Möhrengemüse kann man nicht wirklich viel falsch machen, nur das es für meinen Geschmack zuuu viel in Butter geschwenkt wurde. Und die Kartoffeln… ja, optisch sahen sie mehr aus wie Kroketten. Hätten sie die Konsistenz von Kroketten gehabt, wäre es schön gewesen. Leider waren sie in der Mitte total matschig, nicht wirklich heiß und die Panade war nicht knusprig sondern auch matschig. Dazu gab es eine Sauce, deren genauen Geschmack ich gar nicht ausmachen konnte… auf jeden Fall war es eine Fertigsauce, das war eindeutig am Geschmack zu erkennen. Ich habe meine Portion nicht aufgegessen, außer das Gemüse. Die Mädels haben ihre Portion ratzeputz aufgegessen und danach auch Nachtisch.. den wollte ich allerdings nicht, ich war mit dem Hauptgericht schon bedient :-)) Gut, es hat besser geschmeckt als damals, aber öfter in die Mensa gehen, ich glaube nicht. Für die Blutzuckerwerte ist die Mensa allerdings ideal, denn wenn man seinen Teller nicht leerputzt, sind die Werte gut *hehe* Hatte ich vor dem Essen einen Wert von 125 mg/dl, so ist er 2 Stunden später bei 150 mg/dl gewesen. Das kann sich ja sehen lassen. 
Fazit: So schnell geh ich nicht wieder in die Mensa, es sei denn die Mädels überreden mich nochmal und ich muss, oder die kochen da besser… oder sollte ich meine Ansprüche vielleicht überdenken?? NEIN! Dann lieber doch abends selber kochen. Falls die Werte jedoch nochmal mies sind, gibts ab heute einen prima Weg sie zumindest temporär wieder in den Griff zu bekommen.

2 Comments Mensaessen, (leider) gut für den Blutzucker

  1. Steff 12/05/2011 at 14:04

    Was sind „Dauphinekartoffeln“?
    Lieben Gruß von mir :).

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  2. Mila 12/05/2011 at 14:46

    Das sind Kartoffeln, die EIGENTLICH aussehen wie Nockerln bzw Nocken!! Muesste man der Mensa vll auch mal mitteilen, hihi.
    Lieben Gruß!

    Reply

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