Die unendlichen Weiten von Anna Bay

Unendliche Weiten, der  Traum von Freiheit und Abenteuer und unberührte Natur sind die ersten Dinge die mir einfallen, wenn ich an Australien denke. Vor drei Jahren sagte ich dem Leben in Deutschland „ade“ und machte mich auf den Weg ins Lande OZ. Auf meiner reise habe ich viele Plätze gesehen und einen zu nennen, der mir am besten gefällt ist beinahe unmöglich. Einer, der mir jedoch sehr in Erinnerung geblieben ist, heißt Anna Bay. 

Anna Bay liegt etwa zweieinhalb Autostunden nördlich von Sydney und ist eine 35 km lange Düne in der Nähe von Port Stephens. Als ich das erste Mal die Gegend erblickte, konnte ich mich gar nicht mehr satt sehen am dem türkis strahlendem Meer, dem unendlich blauen Himmel und dem sachten Hügel aus Sand.

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Obwohl die Gegend immer populärer wird, hatte man nicht das Gefühl, dass es zu voll ist. Ganz im Gegenteil. Hier und da findet man zwar noch ein paar einsame Fischer am Strand, aber generell scheint es, als ob man den Strand für sich alleine hat.

Anna Bay -für jeden Geschmack

Neben endlosen Strand an dem sich das ganze Jahr über die ortsansässigen Delfine tummeln, bietet Anna Bay viele Möglichkeiten um sich aktiv zu betätigen:

  • Surfen lernen mit erfahrenen Lehrern am Birubi Beach

  • Tauchen rund um das gestrandete Schiffswrack am Stockton Beach

  • Einen Jeep mieten und die unendlichen Weiten der Sanddüne erforschen oder

  • Sand Boarding ausprobieren

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Für die entspannten Tage gibt es dann die Möglichkeit auf Kamelen zu reiten oder aber einfach in der Sonne zu liegen und dem Rauschen des Meeres zu lauschen.

Anna Bay ist eines der Plätze die man unbedingt besuchen sollte, wenn man in Sydney ist. Da es nur ein Katzensprung entfernt ist, bietet sich der Trip auf jeden Fall für ein verlängertes Wochenende an.

Dies war ein Gastartikel von Nicole von Linguista Sprachaufenthalte. Die Schweizer Agentur organisiert Sprachreisen rund um den Globus. Nicole verschlug es insgesamt für zwölf Monate nach Australien. Neben Reisen und Sprachen liebt sie es zu fotografieren und allerlei neue Dinge auszuprobieren.

28.03.1983

 

Heute vor 31 Jahren, also am 28.03.1983 bin ich nach Köln gekommen! Wie nach Köln gekommen? Vielleicht fragt sich das gerade der Ein oder Andere von Euch, allerdings kann ich dann gleich sagen, Ihr kennt mich schlecht 😀 Ich bin adoptiert und am 28. März kam meine Mama, die mich in Indien abgeholt hat, in Köln mit mir an.

28.03. und eine kleine Tradition

Als wir (meine Schwester und ich) noch klein waren, gab es für die Erwachsenen am heutigen Tag immer ein Glas Sekt und für uns Kinder Geschenke! Ganz viele Geschenke (ich hoffe sie kommen heute Abend mit einer Schubkarre zu mir)! Nein, ganz viele stimmt nicht, denn „es ist ja kein Geburtstag, sondern nur eine kleine Erinnerung“ höre ich Mama noch sagen.

Heute, mit 31 1/2 Jahren stoße ich gerne mit meiner Familie auf den Tag an und freue mich, dass sie sich freuen, dass ich hier bin. Im Gegensatz zu früher spielen Geschenke keine Rolle mehr, meistens gibt es trotzdem noch eine Kleinigkeit, Eltern halt ♥︎

Wo ist nur die Zeit geblieben?

Kann mal bitte Jemand die Zeit anhalten? Mittlerweile haben wir März und das heißt, dass ich es zwei Monate nicht geschafft habe hier auch nur eine Zeile zu schreiben. Schande über mein Haupt!

Ok, die letzten zwei Monate waren bei mir allerdings auch sehr aufregend und spannend und chaotisch und schön und nervenaufreibend und schrecklich und doch irgendwie toll! Es standen ein paar Veränderungen an – wobei ein paar ist falsch. Es war eine Veränderung, die mein Leben einmal auf den Kopf gestellt und um 180 Grad gewendet hat. Wer die Posts aufmerksam verfolgt hat, oder auch auf Helden unterwegs fleißig mitgelesen hat weiß, dass der Oliver und ich eine gewisse Sympathie füreinander hegen. Naja und jetzt: Jetzt hat er seinen Job und seine Wohnung in Gerolstein gekündigt und fängt am Montag seinen neuen Job in Köln an und ab Mai haben wir eine gemeinsame Wohnung. Eine tolle Wohnung, ganz traumhaft, besser könnte sie nicht sein.

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London, Februar 2014

Diese Entscheidung der vergangenen Wochen bedeutet nun auch, dass ich in Köln bleibe. Ziel war es ja, nach Norwegen zu gehen. In Köln alles hinter mir zu lassen und ins Land der Trolle und Fjorde zu gehen. Daraus wird nun nichts! 😀 Wenn, dann zieht es mich beruflich dort hin oder für einen Urlaub. Jetzt doch in Köln zu bleiben ist schon ein schönes Gefühl, immerhin sind meine Eltern und meine Freunde hier, die sich natürlich riesig freuen.

Es ist schon spannend, was eine Person so alles anrichten kann. Früher war es für mich undenkbar in Köln zu bleiben und es hat auch niemand geschafft mich zu überzeugen nicht zu gehen. Und dann, dann kommt da so ein Kerl aus der Eifel, der ich ebenfalls hoffnungslos verfallen bin und schafft es doch, dass ich Köln treu bleibe.

Damn, Liebe! Aber ich freu mich, auf alles was kommen wird <3 

★★★

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Das Jahr neigt sich dem Ende, es war ein aufregendes und spannendes Jahr. Es ist allerdings noch nicht ganz zu Ende, ein krönender Abschluss steht noch bevor. Am kommenden Samstag breche ich mit Olli und zwei meiner engsten Freunde endlich nach Newcastle auf. Ihr erinnert euch noch, oder? Oder etwa nicht? Ich habe im Sommer bei Janett an der Bloggerparade teilgenommen und tatsächlich den Hauptgewinn gezogen. Wir vier sind schon sehr gespannt und freuen uns riesig. Im Januar werde ich hier natürlich berichten und auf Helden unterwegs selbstverständlich auch. Hab ich doch das Thema Reisen ein wenig dorthin verlagert 🙂

Ich wünsche Euch nun frohe Weihnachten & einen guten Rutsch ins neue Jahr!                    Lasst es Euch gut gehen – wir lesen uns in 2014 wieder! 🙂 

Gemütszustand: einfach glücklich

Wir haben den ersten Advent, den ersten Dezember. In vierundzwanzig Tagen ist Weihnachten und so langsam beginnt der allgemeine Vorweihnachtstrubel, Vorweihnachtsstress und ohne Kalender ist es kaum noch möglich Termine auszumachen. Auch mein Kalender ist voll. Voll mit Terminen fürs Arbeiten und voll mit Verabredungen und was allles sein muss.  Letztes Jahr noch habe ich den Dezember gehasst als sehr nervig empfunden, ich hatte glaube ich drei freie Tage und diese wollte ich ganz für mich alleine nutzen. Dieses Jahr habe ich zwar nicht mehr Zeit, aber mir geht es gerade so gut, dass mich der Dezember einfach nicht stressen kann und nicht stressen wird.

Ich hatte vier wundervolle Tage in der Eifel, mit einem tollen Menschen. Wir haben so viel geredet, gelacht, geplant, dass die Zeit nur so verflogen ist – leider. Außerdem ist ein, wie ich finde, ganz tolles Bild entstanden. Warum ein Weihnachtsbild? Hier kommt die Erklärung 😉

Also: für mich kann der Dezember kommen! 

© Bild: Oliver Widera / heldenunterwegs.de