Category Alltag

Einmal fluchen!!

Als wär das Wetter nicht schon ätzend genug, nein, mein süßer Begleiter muss nun auch noch rumzicken. Jeder der mich gut kennt, weiß – ich hasse das momentane Wetter. Alles was über 22 – 23 Grad bei Sonnenschein und blauem Himmel hinaus geht, freut mich gar nicht mehr und ich sehne mir den Herbst herbei.

Meinem Diabetes scheint das Wetter auch nicht wirklich zu passen oder der Gedanke daran, dass es morgen und übermorgen noch wärmer wird. Ständig tauchen irgendwelche BZ-Spitzen auf, gegen die ich aber auch nichts machen kann. Ich weiß schon gar nicht mehr,  wieviel Insulin ich in den letzten beiden Tagen in meinen Körper reingejagt habe, mit mäßigem bis gar keinem Erfolg. Da bleiben die Werte einfach mal konstant zwischen 250 mg/dl – 275 mg/dl stehen. Ganz toll!! Normalerweise überkommt mich dazu dann noch schlechte Laune, das war nur vorgestern der Fall. Gestern und heute geht es erstaunlich gut. Ich bin überrascht. Das Einzige was jetzt ist, ich bin sauer und frag mich mal wieder warum ich eigentlich abschätze/abwiege was ich esse, wenns letztendlich doch eh egal ist! Maaaaan! Da hat man die andere Baustelle wieder perfekt im Griff und dann sowas… Das ist doch echt zum Haare raufen!!

Su ne Daach…

brauch ich so schnell auch nicht wieder. Es war nämlich ein Scheißtag!

#wtfGut, mit 145 mg/dl wach werden ist jetzt noch nicht so dramatisch, wobei das für mich auch ziemlich ziemlich hoch ist. Hab dann schnell nur ein Brötchen gefrühstückt und statt meinen 4 IE, 1,5 IE mehr also 5,5 IE gespritzt, in der Hoffnung, dass der Blutzucker mittags dann wieder passt. Dem war nicht so. Ungefähr eine Stunde nach dem Frühstück, als ich mit meiner Mama verabredet war, wurde mir auf einmal total warm, das Sehen wurde anstrengender und ich hatte das Gefühl als sei ich total in Watte gepackt. Komisch, dachte ich mir –  aber da mir mein Kreislauf oft einen Streich spielt wenn es draußen warm und drückend ist, habe ich mir erst einmal nichts dabei gedacht. Als es aber auch nicht besser wurde, zückte ich doch einmal mein Messgerät und war ein wenig geschockt: 287 mg/dl. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte mal so einen hohen Wert gemessen habe (2004 bei der Manifestation hatte ich 293 mg/dl wohlgemerkt) und bei dem Kommentar meiner Mama „Oh, das ist zu hoch, oder?“ musste ich aufpassen, dass ich ihr nicht den Hals umdrehe. Sowas hatte mir ja gerade noch gefehlt…!

Eigentlich wirkte auch noch das Insulin vom Frühstück, so dass ich mir dachte zu korrigieren wäre bestimmt nicht gut, aber die 287 mg/dl spukten so sehr in meinem Kopf rum, dass ich mit 2 IE korrigiert habe. Eine dreiviertel Stunde später war mein BZ dann auf 170 mg/dl runter, immer noch nicht perfekt – aber deutlich besser als der vorherige Wert und ich fühlte mich auch wieder besser. Nachdem ich dann zwei Stunden später wieder zu Hause war, war ich ein bisschen gereizt und ich dachte mir schon, dass der BZ jetzt wohl eher niedrig war und wollte so langsam etwas essen. Gemessen: 59 mg/dl. Na großartig! Also etwas gegessen, mit dem Bolus ein wenig gewartet und dann, ja dann hatte ich Spaß. Die Werte hielten sich für den Rest des Tages konstant um die 200 mg/dl. Ich habe keine Ahnung warum das so war, es ging mir aber ziemlich auf die Nerven, da korrigieren auch nicht wirklich half.

Gegen 23 Uhr hatte ich dann echt die Schnautze voll, habe seit Ewigkeiten mal wieder meine 6 IE Basal gespritzt und mich ins Bett gelegt. Ein wenig mulmig war mir ja schon, so dass ich erst einmal noch ne Weile wach war, aber irgendwann siegte die Müdigkeit und ich bin eingeschlafen. Heute morgen wurde ich dann mit 101 mg/dl wach. Also alles wieder im grünen Bereich. Was der Tag heute bringen wird, wird sich zeigen.. aber er „fühlt“ sich zumindest gut an 🙂

Man schenke mir Zeit… :)

… denn schon wieder ist eine Woche vorbei. Ich habe es immer noch nicht geschafft, alle Skandinavienbilder zu sichten, geschweige denn über meine Tour zu schreiben – aber kommt – versprochen.

Meine letzte Woche war – wenn ich mir meine Instagram-Galerie so angucke – vollgepackt. Los ging es  am Samstag, denn da stand endlich das Ärztekonzert an. Nachmittags kam Olli nach Köln und natürlich musste er noch mein Lieblingscafé und meine liebsten Freunde kennen lernen, bevor es dann zum Stadion ging. Ich war ewig nicht mehr im Stadion bzw. in dem „Neuen“ war ich noch gar nicht. Schön ist es geworden, ich mags. Und das Konzert mochte ich auch. Sehr sogar. Leider hat mein Blutzucker an dem Tag ein wenig verrückt gespielt, so dass ich zu Beginn noch ein wenig grummelig war. Dank der lieben Fürsorge meines Begleiters, war die schlechte Laune allerdings schnell verflogen und ich konnte das Konzert genießen. Danke dafür 😉 Nach dem Konzert hatten wir keine Lust uns in die völlig überfüllten Bahnen zu quetschen und haben spontan entschieden, zu Fuß nach Hause zu laufen. Am Ende zog sich das Stündchen ein wenig, aber die Luft war gut und der Spaziergang tat auch gut. Es war ein tolles Konzert und ein toller Abend.

Am Sonntag habe ich es erst einmal gemütlich angehen lassen, denn abends musste ich fit sein. Meine liebe Freundin Tina wollte nämlich mit mir in ihren Geburtstag reinfeiern. Gesagt getan, abends ging es zum Italiener um die Ecke. Die Pizzen dort sind so großartig, dass wir von dort um kurz vor zwölf nach Hause gekugelt sind 😀 Um Mitternacht haben wir es aber trotzdem noch geschafft anzustoßen und Tinas Geburtstag gebührend zu feiern. Das Feiern zog sich auch die Woche durch, denn am Montagabend fand ich mich schon wieder auf Tinas Balkon wieder. Sie hatte die Familie eingeladen und da ich „irgendwie dazu gehöre“ (sehr süß von ihr) durfte ich auch kommen. Sehr schön war auch, dass die Alex einfach spontan vorbei kam und wir so einen sehr lustigen Abend hatten.

Dienstag war es dann so heiß, dass es Anne, Ole und mich in den Park gezogen hat. Der Grill musste angeworfen und die Picknickdecke entstaubt werden. Tina schloss sich spontan auch an und natürlich wurde auch noch einmal auf ihren Geburtstag angestoßen, hehe. Da Köln ja bekannterweise ein Dorf ist, dauerte es auch nicht lange, bis meine Schwester neben mir auf der Decke saß, da sie ebenfalls mit Freunden im Park war. Ein lustiger Abend im Park – es hat immer ein bisschen was von Urlaub, da man einfach die Seele baumeln lassen und kurz dem Alltag entfliehen kann. Während wir so im Park saßen, passierte auch noch etwas tolles, denn mich erreichte die Nachricht, dass ich etwas gewonnen habe. Jahaaa! Was genau das ist, werde ich hier separat noch einmal schreiben, ich bin jedenfalls ganz aus dem Häuschen.

Der Rest der Woche stand dann ganz im Zeichen der Hochzeit, allerdings nicht meiner 😉 Nächste Woche Samstag heiratet meine Schwester kirchlich. Dafür war ich mit meinem Patentantchen und der Frau meines besten Freundes in der Stadt, um eine passende Kopfbedeckung/Hütchen zu finden. Es wird so großartig, aber mehr wird erst nach der Hochzeit verraten.

Nachdem die Kleidung nun also feststand für nächsten Samstag, war auch schon wieder Wochenende und was haben wir getan? Richtig, die offizielle Geburtstagsfeier von Tina stand an. Meine Woche begann mit den Feierlichkeiten und endete mit den Feierlichkeiten, es hätte also wahrlich schlimmer sein können 😉

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Menno!

2.10 Uhr!

Eigentlich wollte ich schon lange im Bett liegen. Aber wie das nun mal so ist: es kommt immer anders als man denkt. Erst erreicht einen eine E-Mail am späten Abend, die einen kurz explodieren lassen möchte; dann möchte man seinem Ärger Luft machen, sich Jemandem der einem wichtig ist mitteilen, was auch scheiterte und als Krönung tapst man leicht verwirrt durch die Wohnung um festzustellen, dass der liebe Blutzucker sich schon einmal dezent verabschiedet hat. 51 mg/dl – großartig! Da soll mir nochmal einer sagen, Aufregen oder Adrenalin lässt den BZ steigen.  Und nun? Ja nun sitze ich schlecht gelaunt auf der Couch, stopfe (unnötige) Kohlenhydrate in mich rein und könnte schreiend im Kreis rennen.

Ein Glück gibt es die Musik. Das Lied höre ich immer dann, wenn ich schreiend im Kreis rennen könnte. Eine ganz liebe Freundin hat mir das Lied mal geschickt und meinte: ich muss immer an Dich denken wenn ich höre. Und jetzt denke ich an diese liebe Freundin, die leider weit weg ist, mit der ich aber immer eine sehr lustige Zeit habe. Die schlechte Laune verfliegt zum Glück auch wieder und  wenn der liebe Blutzucker gleich auch brav mitmacht, komm ich wohl doch bald ins Bett und kann mir schon einmal den Wecker stellen um die überflüssigen KH morgen früh wieder abzulaufen.

In diesem Sinne: Gute Nacht!!

Mein Februar in Bildern

Und schwups haben wir schon März. Schnell ist der Februar vorbei gegangen. Irgendwie verflogen. Viel ist nicht wirklich passiert. Ok, wir hatten Karneval und pünktlich dazu war ich krank, aber sonst habe ich die Ferien genossen, viel Zeit mit Freunden verbracht und versucht mich im Theater nicht so stressen zu lassen. Ist mir mehr oder weniger geglückt 🙂

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