Category Alltag

Ein bisschen was zum Träumen

Die letzte Zeit war anstrengend, viel Stress, wenig Zeit, der Blutzucker nervig. Zu allem Überfluss war ich an Karneval auch noch krank, einen besseren Zeitpunkt hätte es nicht geben können :-/ So langsam ordnen sich die Dinge aber wieder, oder ich bin dabei sie zu ordnen. Außerdem bin ich wieder fit und der Blutzucker bekrabbelt sich auch so langsam. Der beste Begleiter in solchen Zeiten ist für mich, neben den Menschen die mir wichtig sind, die Musik. Das Lied oben hab ich von einer Freundin, die immer an mich denken muss, wenn sie es hört 🙂 Ich mag das Lied!

Fernweh

Egmond_bw

Der Januar war ja dieses Jahr irgendwie mein Dezember der letzten Jahre –  zumindest wenn ich mir so den  Ärger und Stress im Theater angucke. Mittlerweile haben wir Februar und ich dachte noch optimistisch, es kann nur besser werden. Wurde es nicht und wir haben gerade mal den 6.02. In solchen Momenten, in denen ich mir nur ärger und weiß das ich Recht habe, es sich aber trotzdem nichts ändert, wäre ich am liebsten irgendwo am Meer. Am Meer kann ich so herrlich meine Nase in Wind halten, abschalten und vor allem neue Energie tanken. Außerdem tut so ein Besuch immer meinem Blutzucker gut, der durch den ganzen Stress ein wenig Achterbahn fährt :-/ Jetzt haben wir im Theater aber erst einmal Pause, Karnevalspause. Ich glaube die tut uns allen auch ganz gut 🙂 Und vielleicht stabilisiert sich mein Blutzucker auch wieder. Vielleicht hilft auch der Gedanke, dass es im März endlich wieder raus geht. Raus auf eine Insel, eine sehr schöne Insel und hoffentlich auch für einen Tag ans Meer. Wir werden es sehen 😉

Köln! Du bess die Stadt…

… op die mer all he stonn, du häs et uns als Pänz schon aanjedonn  – singen die Bläck Fööss über unsere wunderschöne Stadt am Rhein. Und wenn ich ehrlich bin: ich bekomme jedes mal Gänsehaut. So ist das mit uns Kölnern. Gegen diesen Lokalpatriotismus sind wir einfach machtlos. Wir lieben unsere Stadt, unseren Dom, unser Bier und auch unseren FC 🙂  Aus dem Grund habe ich mich sehr über die Anfrage von Wishlist, des Trendblogs der Online-Plattform von deals.com gefreut, ob ich an dem Projekt „Ich liebe meine Stadt“ teilnehmen möchte. Wishlist ist auf der Suche nach Geheimtipps der Städte, um diese dann in einem kleinen Städteguide vorzustellen.

Ich werde nun also über mein Köln schreiben. Mein Köln deshalb, da das hier jetzt nicht der klassische Reiseführer über Köln wird, spricht: los los, alle zum Dom und danach ins Schokoladenmuseum. Es gibt natürlich die Partymeile in Köln oder das Studentenviertel, aber es gibt vor der Haustür genau so viele schöne Dinge, da muss man nicht extra für in die Stadt fahren (und ich wohne sehr zentral).

Köln-Sülz, mein (kulinarisches) Veedel

Mein Veedel ist Köln-Sülz, welches ich in den letzten Jahren mit Freunden immer mehr für mich entdeckt habe. Möchte man frühstücken gehen oder auch  einfach nur gemütlich einen Kaffee trinken und dazu ein leckeres Stück Kuchen essen, ist man hier genau richtig. Durch die Nähe zur Uni gibt es unzählige Cafés und alle bieten leckere Dinge zum Essen, Naschen und Verweilen an. Der Kuchen ist überall selbst gebacken und macht die Cafés daher auch so beliebt. Ein weiterer Grund sind auch die Preise. Die sind nämlich fair. Meine Lieblingscafés befinden sich im Herzen von Sülz. Das ist zum einen Jules Coffee und zum anderen das Kaffeehaus Weyer. In beiden bin ich sehr regelmäßig und meist kuchenessend und minzteetrinkend anzutreffen.

Collage_Café

Bierchen? Aber bitte reservieren!

Abends, entweder nach Dienstschluss oder auch einfach so, gelüstet es manch Einen ja nach nem Bierchen. Auch dafür ist in Sülz gesorgt. So findet man hier ganz viele Kneipen und Lokale, je nach Gusto. Auf der einen Seite gibt es die typisch kölsche Kneipe, wo man hingeht um ein lecker Bierchen zu trinken, auf der anderen Seite gibt es die Lokale, in denen auch der Wein sehr gut schmeckt, oder die den Charme einer typischen Studenten-Lokalität haben. Außerdem gibt es ein ganz wunderbares Brauhaus, welches bei Jung und Alt so beliebt ist, dass man selbst unter der Woche einen Tisch bestellen muss, wenn man mit vier Personen etwas essen gehen möchte. Da denkt man sich: unter der Woche, kein Problem – die Berufstätigen gehen alle zeitig – aber dem ist nicht so. Das Haus Unkelbach ist immer voll. Zum einen, weil es da gemütlich ist. Zum anderen, weil es da echt lecker ist. Sowohl das frische Kölsch als auch das Essen.

Collage_Brauhaus

Köln und seine grünen Oasen

Alle bis hierhin genannten Lokalitäten sind sowohl im Winter als auch im Sommer zu empfehlen, denn im Sommer kann man auch wunderbar draußen im Biergarten sitzen und genießen. Und damit wären wir auch schon bei dem nächsten Highlight, welches ich an Sülz so mag. Draußen sein! Die Tatsache, dass man in allen Cafés und Kneipen im Sommer auch draußen sitzen und das Wetter genießen kann, machen mich ja schon glücklich. Eine weitere Tatsache ist aber auch, dass es in Sülz einen wunderschönen Park gibt, den Beethoven Park. Im Sommer so schön grün, ruhig, friedlich – die ganzen Studenten tummeln sich zum grillen am Aachener Weiher (in der Innenstadt) – ein Hauch von Urlaub. Ich kann mich aus meiner Haustür in den Park fallen lassen, traumhaft. Mit Freunden nutze ich den Park sehr oft. So wie wir sehen, dass Wetter wird gut, wird geplant was jeder mitbringt und so wird sich morgens/mittags mit Grill und lauter feinen Leckerreien auf Richtung Park gemacht, um dort den ganzen Tag zu verweilen. In der grünen Oase bekommt man nicht mehr mit, dass man sich eigentlich in einer Großstadt befindet. Man hat das Gefühl, man sei weit weg vom Alltag, vom Stress und gönnt sich einfach mal eine Auszeit. Wenn man mal nicht die Zeit hat, sich den ganzen Tag in die Sonne zu legen, kann man den Park auch wunderbar als Fitnessstudio nutzen. Welches Laufband in einem stickigen Raum kann schon mit der wunderbaren Laufstrecke im Grünen  mithalten? 🙂

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Der schönste Blick auf den Dom und Köln

Es gibt eigentlich keinen triftigen Grund, das eigene Veedel zu verlassen. Sollte man jedoch Sehnsucht nach dem Dom (die Kölner kennen das ;-)) und einem schönen Blick auf die Stadt haben, kann man für kleines Geld auf die Aussichtsplattform des Köln Triangle fahren und von dort oben dann einfach nur noch genießen. Für Köln-Besucher ist es vermutlich „nur“ eine schöne Aussichtsplattform, aber für die Kölner ist es schon mehr. Da oben stehen, den Dom sehen, die Altstatdt, das Panorama, da jeht et Hätz op!

Collage_Köln

Mehr kann ich zu meinem Köln jetzt nicht mehr sagen. Begonnen habe ich mit einer Zeile aus dem wohl schönsten Lied über die Stadt und damit auch alle wissen, was ich meine, folgt es hier zum Abschluss noch einmal in voller Länger. Viel Spaß und wer weiß, vielleicht sieht man sich ja mal in dem ein oder anderen Café, in einem Biergarten oder im Park. Die Welt und ganz besonders Köln ist ja ein Dorf 😉

Mein Januar

So, der Monat ist so gut wie rum, also folgt nun ein kleines Résumé. Ich hab mir fest vorgenommen, jetzt jeden Monat kurz Revue passieren zu lassen und meine Lieblingsbilder zu posten. Mal schauen, ob es mir gelingen wird 🙂

Wie die letzten Jahre, habe ich auch diesmal ins neue Jahr gearbeitet. Naja, ich war kurz vor Mitternacht fertig mit arbeiten, befand mich aber trotzdem noch im Theater mit meinen Kollegen. Zum Glück hatten wir Verstärkung in Form einer Arbeitskollegin da, die auch zu meinen Freundinnen zählt, so war das reinfeiern und anstoßen dann sehr nett und lustig. Auf dem Weg nach Hause habe ich noch einen Zwischenstop bei meinen Eltern eingelegt und war dann irgendwann um halb fünf glücklich im Bett. An Neujahr habe ich weder mein Bett noch die Wohnung verlassen 🙂 Danach verflog der Januar irgendwie und war auch sehr anstrengend. Ich war ziemlich müde, gereizt, gestresst und ausgepowert. Dazu machte mein Blutzucker auch mehr was er wollte und nicht was er sollte.  Normalerweise schleicht sich dieses „Kein Bock mehr“ – Gefühl immer im Dezember ein, kurz vor Weihnachten. Wenn ich Anfang Dezember schon sagen kann: hey, für den Rest des Monats habe ich vier freie Tage. In Worten: VIER! Das ist nicht wirklich viel. Diesmal ging es im Dezember aber noch ganz gut und der „Tiefpunkt“ zog sich durch den Januar. Neben dem Ärger, den ich im Theater hatte (na wann kommen die Kollegen denn heute, kommt der eine überhaupt?) , kam noch Ärger so dazu. Ärger, der eigentlich nicht sein muss und auch eher traurig und enttäuschend ist – aber ich kanns nicht ändern bzw kann es nicht beeinflussen. Es sei denn ich ändere mich und da wüsste ich nicht warum 😉  Meinen Unmut habe ich an jemandem ausgelassen, der es mal so gar nicht verdient hat. Ich glaube ich habe denjenigen zum Teil sehr in den Wahnsinn getrieben mit meinem Temprament und meinem Sturkopf.  Zum Glück redet besagte Person aber noch mit mir und ist auch nicht mehr böse. Danke :-* Seit letztem Wochenende ist aber nun alles wieder gut. Ich habe mal ordentlich ausgeschlafen, nachgedacht und Zuspruch bekommen, so dass diese „alles ist doof – Phase“ auch wieder vorbei ist – ein Glück!

Der Januar war aber nicht nur negativ 🙂 Es gab auch viele schöne Momente. Direkt zu Beginn des neuen Jahres war Besuch aus Wien da. Die liebe Isa hat über Weihnachten einen Heimatbesuch gemacht und so war natürlich klar, dass wir uns auch treffen würden. Es folgte ein sehr entspannter und schöner und lustiger Mädelstag in Köln.

Eine Woche später ging es wie jedes Jahr auf die Prunk- und Kostümsitzung der Bürgergarde Blau Gold. Das Programm war diesmal echt super. Ich persönlich steh ja nicht so auf die Redner, die ohne Zweifel alle gut sind, was eventuell mit meinem Job im Theater zusammen hängen könnte. Ich habe immer bei den Musikgruppen am meisten Spaß, wenn ich fröhlich singend, tanzend und auch schunkelnd  auf dem Stuhl stehen kann *g*  Dieses Jahr hatte ich Glück und das kölsche Kleeblatt war bis auf die Paveier komplett *freu* Mir ist es auch gelungen, die alkoholischen Getränke NICHT zu mischen und auch nach der Sitzung habe ich ganz brav nur noch ein Getränk zu mir genommen und dann war gut. Ich erinnere mich an eine böööööse Sitzung im letzten Jahr!! Und die Erinnerungen sind nicht schön *g*

Eine weiter schöne Tatsache in diesem Januar war der Schnee. Jeder der mich gut kennt weiß, dass ich den Schnee und den Winter liebe. Ich finde die weiße Pracht macht den tristen Winter richtig schön und wenn dazu dann auch noch die Sonne scheint, ist ein Wintertag perfekt. Es gibt einen Ort, da gabs ein bisschen mehr Schnee als hier in Köln. Und dahin hab ich mich mit dem Zug aufgemacht. Alleine die Zugfahrt war schon schön. Nicht nur, dass ich diesmal tagsüber unterwegs war und auch was von der Landschaft beim rausgucken gesehen habe, nein es war auch alles wunderbar weiß. Zwischendurch hatte ich richtig Lust, einfach auszusteigen und spazieren zu gehen, so schön sah das draußen aus. Aber ich hatte ja ein Ziel, also konnte ich nicht so einfach aussteigen und durch den Schnee stapfen. Die Zeit in der Eifel war auch jeden Fall sehr schön und ich freu mich schon, wenn ich irgendwann wieder hinfahre.

Diesen Monat hat es auch endlich geklappt, dass Alex, Saskia und ich unser Tweetup in die Tat umsetzen konnten. Lange hat es gedauert und so verflog die Zeit im Brauhaus und zack hatten wir 23 Uhr. Wahnsinn. Aber es gab so viel zu erzählen und so viel zu lachen…. war ein guter Abend. Immer wieder gerne. Vielleicht dauert es das nächste mal auch kein halbes Jahr, damit ein Treffen zustande kommt,hehe.

Eine Woche später fand ich mich übrigens im gleichen Brauhaus (Hellers) wieder, da ich mit meinen Kollegen unser Trinkgeldschweinchen aus dem letzten Jahr geschlachtet habe. Zu dem Anlass haben wir die gesamte Crew zum Essen eingeladen. Es war ein lustiger Abend und da wir nicht alles verspeist haben, blieb für jeden sogar noch ein bisschen Geld übrig. So lob ich mir den Abend: umsonst essen, umsonst mit dem Taxi nach Hause fahren und dann noch Geld fürs Portemonnaie bekommen – was will man mehr?!

Das war er also, mein Januar. Doch gar nicht so schlimm, wenn ich so zurück schaue 🙂 Es folgen nun noch meine Lieblingsbilder und dann kann der Februrar kommen!

collage_jan

 

Der „charmanteste“ Hypo-Weckdienst

SunnyMit dem Blutzucker ist das ja immer so eine Sache. Wir kommen  gut miteinander aus. Sehr gut sogar – eigentlich! Groß meckern kann ich nicht wirklich, trotzdem sind wir uns in den letzten Wochen nicht so ganz einig. Mein süßer Begleiter entwickelt ein wenig ein Eigenleben und macht hin und wieder was er will und nicht was er soll. Das kann mitunter sehr nervig und anstregend sein und auch letzte Nacht dachte er sich: Mach ich doch mal was ich will und hau einfach ab.

Gestern Abend bin ich  mit einem Wert von 119 mg/dl ins Bett gegangen und hab auf das Basal verzichtet, da ich heute morgen joggen gehen wollte. Hätte ich auch nur eine IE gespritzt, wäre ich zweistellig aus der Nacht  gekommen und damit loslaufen fühlt sich irgendwie nicht so gut an. Gegen zwanzig nach drei wurde ich heute Nacht jedoch unsanft aus dem Schlaf gerissen. Ich merkte nur, wie ein Pfötchen auf einmal dermaßen auf meine Wange gehauen hat, dass ich davon sofort wach geworden bin. Als ich die Augen aufgemacht habe, sah ich Sunny neben dem Kopfkissen sitzen, was sie sonst nie tut und sah auch, wie das Pfötchen wieder ausholte. Mittlerweile weiß ich, dass wenn sie das macht, mein Blutzucker sehr im Keller sein muss. Ich Schussel habe dann allerdings nicht  gemessen, sondern direkt Traubenzucker und ne halbe Tüte (*hust*) Gummibärchen gegessen mich umgedreht und weiter geschlafen. Heute morgen bin ich  ein wenig gerädert wach geworden und dachte mir nur oje, mal schauen was der BZ nun sagt. Gemessen und vermutlich ziemlich doof geguckt, denn 4 Stunden nach meiner halben Tüte Gummibärchen war der BZ bei 112 mg/dl. Gut, nicht das ich mich darüber dann beschweren würde, aber verstehen… irgendwie auch nicht!

Zumindest hat Sunny (mal) wieder bewiesen, dass sie immer schön auf mich aufpasst ♥