Category Diabetes

Menno!

2.10 Uhr!

Eigentlich wollte ich schon lange im Bett liegen. Aber wie das nun mal so ist: es kommt immer anders als man denkt. Erst erreicht einen eine E-Mail am späten Abend, die einen kurz explodieren lassen möchte; dann möchte man seinem Ärger Luft machen, sich Jemandem der einem wichtig ist mitteilen, was auch scheiterte und als Krönung tapst man leicht verwirrt durch die Wohnung um festzustellen, dass der liebe Blutzucker sich schon einmal dezent verabschiedet hat. 51 mg/dl – großartig! Da soll mir nochmal einer sagen, Aufregen oder Adrenalin lässt den BZ steigen.  Und nun? Ja nun sitze ich schlecht gelaunt auf der Couch, stopfe (unnötige) Kohlenhydrate in mich rein und könnte schreiend im Kreis rennen.

Ein Glück gibt es die Musik. Das Lied höre ich immer dann, wenn ich schreiend im Kreis rennen könnte. Eine ganz liebe Freundin hat mir das Lied mal geschickt und meinte: ich muss immer an Dich denken wenn ich höre. Und jetzt denke ich an diese liebe Freundin, die leider weit weg ist, mit der ich aber immer eine sehr lustige Zeit habe. Die schlechte Laune verfliegt zum Glück auch wieder und  wenn der liebe Blutzucker gleich auch brav mitmacht, komm ich wohl doch bald ins Bett und kann mir schon einmal den Wecker stellen um die überflüssigen KH morgen früh wieder abzulaufen.

In diesem Sinne: Gute Nacht!!

Ein bisschen was zum Träumen

Die letzte Zeit war anstrengend, viel Stress, wenig Zeit, der Blutzucker nervig. Zu allem Überfluss war ich an Karneval auch noch krank, einen besseren Zeitpunkt hätte es nicht geben können :-/ So langsam ordnen sich die Dinge aber wieder, oder ich bin dabei sie zu ordnen. Außerdem bin ich wieder fit und der Blutzucker bekrabbelt sich auch so langsam. Der beste Begleiter in solchen Zeiten ist für mich, neben den Menschen die mir wichtig sind, die Musik. Das Lied oben hab ich von einer Freundin, die immer an mich denken muss, wenn sie es hört 🙂 Ich mag das Lied!

Mein Januar

So, der Monat ist so gut wie rum, also folgt nun ein kleines Résumé. Ich hab mir fest vorgenommen, jetzt jeden Monat kurz Revue passieren zu lassen und meine Lieblingsbilder zu posten. Mal schauen, ob es mir gelingen wird 🙂

Wie die letzten Jahre, habe ich auch diesmal ins neue Jahr gearbeitet. Naja, ich war kurz vor Mitternacht fertig mit arbeiten, befand mich aber trotzdem noch im Theater mit meinen Kollegen. Zum Glück hatten wir Verstärkung in Form einer Arbeitskollegin da, die auch zu meinen Freundinnen zählt, so war das reinfeiern und anstoßen dann sehr nett und lustig. Auf dem Weg nach Hause habe ich noch einen Zwischenstop bei meinen Eltern eingelegt und war dann irgendwann um halb fünf glücklich im Bett. An Neujahr habe ich weder mein Bett noch die Wohnung verlassen 🙂 Danach verflog der Januar irgendwie und war auch sehr anstrengend. Ich war ziemlich müde, gereizt, gestresst und ausgepowert. Dazu machte mein Blutzucker auch mehr was er wollte und nicht was er sollte.  Normalerweise schleicht sich dieses „Kein Bock mehr“ – Gefühl immer im Dezember ein, kurz vor Weihnachten. Wenn ich Anfang Dezember schon sagen kann: hey, für den Rest des Monats habe ich vier freie Tage. In Worten: VIER! Das ist nicht wirklich viel. Diesmal ging es im Dezember aber noch ganz gut und der „Tiefpunkt“ zog sich durch den Januar. Neben dem Ärger, den ich im Theater hatte (na wann kommen die Kollegen denn heute, kommt der eine überhaupt?) , kam noch Ärger so dazu. Ärger, der eigentlich nicht sein muss und auch eher traurig und enttäuschend ist – aber ich kanns nicht ändern bzw kann es nicht beeinflussen. Es sei denn ich ändere mich und da wüsste ich nicht warum 😉  Meinen Unmut habe ich an jemandem ausgelassen, der es mal so gar nicht verdient hat. Ich glaube ich habe denjenigen zum Teil sehr in den Wahnsinn getrieben mit meinem Temprament und meinem Sturkopf.  Zum Glück redet besagte Person aber noch mit mir und ist auch nicht mehr böse. Danke :-* Seit letztem Wochenende ist aber nun alles wieder gut. Ich habe mal ordentlich ausgeschlafen, nachgedacht und Zuspruch bekommen, so dass diese „alles ist doof – Phase“ auch wieder vorbei ist – ein Glück!

Der Januar war aber nicht nur negativ 🙂 Es gab auch viele schöne Momente. Direkt zu Beginn des neuen Jahres war Besuch aus Wien da. Die liebe Isa hat über Weihnachten einen Heimatbesuch gemacht und so war natürlich klar, dass wir uns auch treffen würden. Es folgte ein sehr entspannter und schöner und lustiger Mädelstag in Köln.

Eine Woche später ging es wie jedes Jahr auf die Prunk- und Kostümsitzung der Bürgergarde Blau Gold. Das Programm war diesmal echt super. Ich persönlich steh ja nicht so auf die Redner, die ohne Zweifel alle gut sind, was eventuell mit meinem Job im Theater zusammen hängen könnte. Ich habe immer bei den Musikgruppen am meisten Spaß, wenn ich fröhlich singend, tanzend und auch schunkelnd  auf dem Stuhl stehen kann *g*  Dieses Jahr hatte ich Glück und das kölsche Kleeblatt war bis auf die Paveier komplett *freu* Mir ist es auch gelungen, die alkoholischen Getränke NICHT zu mischen und auch nach der Sitzung habe ich ganz brav nur noch ein Getränk zu mir genommen und dann war gut. Ich erinnere mich an eine böööööse Sitzung im letzten Jahr!! Und die Erinnerungen sind nicht schön *g*

Eine weiter schöne Tatsache in diesem Januar war der Schnee. Jeder der mich gut kennt weiß, dass ich den Schnee und den Winter liebe. Ich finde die weiße Pracht macht den tristen Winter richtig schön und wenn dazu dann auch noch die Sonne scheint, ist ein Wintertag perfekt. Es gibt einen Ort, da gabs ein bisschen mehr Schnee als hier in Köln. Und dahin hab ich mich mit dem Zug aufgemacht. Alleine die Zugfahrt war schon schön. Nicht nur, dass ich diesmal tagsüber unterwegs war und auch was von der Landschaft beim rausgucken gesehen habe, nein es war auch alles wunderbar weiß. Zwischendurch hatte ich richtig Lust, einfach auszusteigen und spazieren zu gehen, so schön sah das draußen aus. Aber ich hatte ja ein Ziel, also konnte ich nicht so einfach aussteigen und durch den Schnee stapfen. Die Zeit in der Eifel war auch jeden Fall sehr schön und ich freu mich schon, wenn ich irgendwann wieder hinfahre.

Diesen Monat hat es auch endlich geklappt, dass Alex, Saskia und ich unser Tweetup in die Tat umsetzen konnten. Lange hat es gedauert und so verflog die Zeit im Brauhaus und zack hatten wir 23 Uhr. Wahnsinn. Aber es gab so viel zu erzählen und so viel zu lachen…. war ein guter Abend. Immer wieder gerne. Vielleicht dauert es das nächste mal auch kein halbes Jahr, damit ein Treffen zustande kommt,hehe.

Eine Woche später fand ich mich übrigens im gleichen Brauhaus (Hellers) wieder, da ich mit meinen Kollegen unser Trinkgeldschweinchen aus dem letzten Jahr geschlachtet habe. Zu dem Anlass haben wir die gesamte Crew zum Essen eingeladen. Es war ein lustiger Abend und da wir nicht alles verspeist haben, blieb für jeden sogar noch ein bisschen Geld übrig. So lob ich mir den Abend: umsonst essen, umsonst mit dem Taxi nach Hause fahren und dann noch Geld fürs Portemonnaie bekommen – was will man mehr?!

Das war er also, mein Januar. Doch gar nicht so schlimm, wenn ich so zurück schaue 🙂 Es folgen nun noch meine Lieblingsbilder und dann kann der Februrar kommen!

collage_jan

 

Der „charmanteste“ Hypo-Weckdienst

SunnyMit dem Blutzucker ist das ja immer so eine Sache. Wir kommen  gut miteinander aus. Sehr gut sogar – eigentlich! Groß meckern kann ich nicht wirklich, trotzdem sind wir uns in den letzten Wochen nicht so ganz einig. Mein süßer Begleiter entwickelt ein wenig ein Eigenleben und macht hin und wieder was er will und nicht was er soll. Das kann mitunter sehr nervig und anstregend sein und auch letzte Nacht dachte er sich: Mach ich doch mal was ich will und hau einfach ab.

Gestern Abend bin ich  mit einem Wert von 119 mg/dl ins Bett gegangen und hab auf das Basal verzichtet, da ich heute morgen joggen gehen wollte. Hätte ich auch nur eine IE gespritzt, wäre ich zweistellig aus der Nacht  gekommen und damit loslaufen fühlt sich irgendwie nicht so gut an. Gegen zwanzig nach drei wurde ich heute Nacht jedoch unsanft aus dem Schlaf gerissen. Ich merkte nur, wie ein Pfötchen auf einmal dermaßen auf meine Wange gehauen hat, dass ich davon sofort wach geworden bin. Als ich die Augen aufgemacht habe, sah ich Sunny neben dem Kopfkissen sitzen, was sie sonst nie tut und sah auch, wie das Pfötchen wieder ausholte. Mittlerweile weiß ich, dass wenn sie das macht, mein Blutzucker sehr im Keller sein muss. Ich Schussel habe dann allerdings nicht  gemessen, sondern direkt Traubenzucker und ne halbe Tüte (*hust*) Gummibärchen gegessen mich umgedreht und weiter geschlafen. Heute morgen bin ich  ein wenig gerädert wach geworden und dachte mir nur oje, mal schauen was der BZ nun sagt. Gemessen und vermutlich ziemlich doof geguckt, denn 4 Stunden nach meiner halben Tüte Gummibärchen war der BZ bei 112 mg/dl. Gut, nicht das ich mich darüber dann beschweren würde, aber verstehen… irgendwie auch nicht!

Zumindest hat Sunny (mal) wieder bewiesen, dass sie immer schön auf mich aufpasst ♥

DocMorris stellte meinen Blog vor

http://www.docmorris-blog.de/2013/01/23/blogschau-der-quirlige-powerzwerg-sharmila/

Anfang Januar bekam ich eine E-Mail mit der Frage, ob ich bei der Blogvorstellung bei DocMorris mitmachen möchte. Anbei war ein Fragebogen mit Fragen zu meiner Person und zu meinem Blog. Ich war überrascht, habe mich aber auch gefreut. Nun stellte sich mir allerdings die Frage: warum ich? Und wie ist DocMorris auf meinen Blog gekommen? Christian, der für die den Bereich der sozialen Medien verantwortlich ist, verriet mir, dass mein Diabetes auf den Blog aufmerksam gemacht hat. Ha, mein süßer Begleiter also! 🙂 Nun gut, ich habe den Fragebogen ausgefüllt und gestern war es dann soweit: DocMorris hat meinen Blog vorgestellt. Ist schön geworden und gefällt mir gut, danke dafür!

**Hier gehts zur Blogvorstellung und meinen Antworten**