Category Eifel

Gemütszustand: einfach glücklich

Wir haben den ersten Advent, den ersten Dezember. In vierundzwanzig Tagen ist Weihnachten und so langsam beginnt der allgemeine Vorweihnachtstrubel, Vorweihnachtsstress und ohne Kalender ist es kaum noch möglich Termine auszumachen. Auch mein Kalender ist voll. Voll mit Terminen fürs Arbeiten und voll mit Verabredungen und was allles sein muss.  Letztes Jahr noch habe ich den Dezember gehasst als sehr nervig empfunden, ich hatte glaube ich drei freie Tage und diese wollte ich ganz für mich alleine nutzen. Dieses Jahr habe ich zwar nicht mehr Zeit, aber mir geht es gerade so gut, dass mich der Dezember einfach nicht stressen kann und nicht stressen wird.

Ich hatte vier wundervolle Tage in der Eifel, mit einem tollen Menschen. Wir haben so viel geredet, gelacht, geplant, dass die Zeit nur so verflogen ist – leider. Außerdem ist ein, wie ich finde, ganz tolles Bild entstanden. Warum ein Weihnachtsbild? Hier kommt die Erklärung 😉

Also: für mich kann der Dezember kommen! 

© Bild: Oliver Widera / heldenunterwegs.de

Drei Tage Party in der Eifel

Ihr glaubt das geht nicht? Es geht! Und das auch sehr gut, ich war dabei:

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Anfang August fand in Hillesheim,  einem kleinen Dörfchen in der Eifel, eine Bikerparty statt. Es war allerdings nicht irgendeine Bikerparty, sondern die Sommerparty der Iron Wings, zu denen auch Olli gehört, der mich eingeladen hatte mitzukommenDen Termin für die Party kannte ich daher bereits seit Beginn des Jahres. Auch die monatelangen Planungen und Vorbereitungen haben ich mitbekommen, so dass ich sehr gespannt war, was mich wohl an dem Wochenende erwarten würde, immerhin ging die Party von Freitag bis Sonntag. Freitag war der Anreisetag, Samstag dann die Hauptparty inklusive Taufe, auf die ich später noch einmal zu sprechen komme und Sonntag fuhren die Partygäste nach einem Frühstück gestärkt wieder nach Hause und die Wings feierten noch unter sich ein wenig.

Freitag kam ich gegen 22.30 Uhr bei der Party an. Bis dahin kannte ich das Gelände des Motorradclubs nur aus Erzählungen und von Bildern, war also gespannt, was mich erwartete. Als ich ankam, erwarteten mich jede Menge Biker (natürlich), ein Lagerfeuer, eine Bühne mit Musik und lauter spannende Menschen. Olli war bereits am frühen Abend schon zur Party aufgebrochen, da er arbeiten musste. Den hatte ich jedoch hinter der Theke schnell gefunden. Vor der Theke war eine kleine Bank, auf der hab ich es mir für den Rest des Abends gemütlich gemacht, denn ich hatte zum einen einen fantastischen Blick auf die Bühne, wo gerade eine Band spielte und zum anderen war mein Weg zum Essen und zum Trinken nicht weit. Muss man ja alles beachten 🙂 Außerdem konnte ich von dort das Treiben beobachten, mir die restlichen Mitglieder des MCs angucken und auch die ganzen anderen MCs beobachten. Das war ziemlich spannend und ein gelungener erster Abend, der irgendwann in der Nacht endete. Die Hartgesottenen blieben wie die Gäste auch auf dem Gelände und schliefen in Zelten.

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Am Samstag waren wir gegen Mittag wieder auf dem Gelände. Es wurde voller und voller und Biker aus allen Regionen rückten an.

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Das Highlight an diesem Tag war abends die Taufe. Getauft wurden die Prospects, d.h. diejenigen die noch keine vollen Mitglieder im MC waren. Dafür mussten sie in ein Loch voller Schlamm springen. Das Aufnahmeritual sozusagen. Ich wusste ja was passieren würde, aber ein bisschen ekelig war es ja schon. Aber wer ein echter Mann/Biker sein will… 😉  Von den Wings wurde auf dieser Party keiner getauft, aber drei Personen aus einem befreundeten MC. Trotzdem hüpften nach dem offiziellen Teil auch weiter Gäste der Party ins Schlammloch. Ich allerdings nicht!

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Ich hab lieber wieder meinen Stammplatz an der Theke eingenommen. Manch einer fragte sich, ob ich da festgewachsen war über Nacht, (hey, du hast doch gestern auch schon da gesessen), aber ich konnte jeden vom dem strategisch guten Platz überzeugen.

Irgendwann nachts war ich so müde, dass ich nicht mehr stehen konnte und bin schon früher als Olli nach Hause. Der kam mein ich zwei Stunden später nach. Am nächsten Tag wurde dann erst einmal ausgeschlafen. Olli ist jedoch mittags nochmal für ein gutes Stündchen zum Clubgelände hingefahren, ich allerdings nicht mehr. Immer noch müüüüde.

Rückblickend würde ich sagen, es war ein schönes Wochenende. Die Party hat mir gut gefallen, es war schön zu sehen, wie das Motorradfahren die unterschiedlichsten Menschen zusammen führt  und ich komme nächstes Jahr gerne wieder mit (wenn ich darf) 😉

Dieser gesponserte Post entstand für ThisIsWhatWeLove (das Online-Lifestyle-Magazin von deals.com), die mich nach meinem Sommererlebnis 2013 fragten, worüber ich mich sehr gefreut habe.