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Dublin und die "böse" 3

Als ich Anfang September aus Skandinavien wieder kam, hatte ich nicht einmal 24 Stunden zu Hause. Freitagabend kam ich gegen 22.30 Uhr in Köln an, hab mich fein von Mama bekochen lassen und Samstag sollte es um 18 Uhr nach Düsseldorf zum Flughafen und dann ab nach Dublin gehen, wo ich mit Tina, einer lieben Freundin bis Mittwoch Urlaub machen wollte. Naja, ganz nebenbei wollten wir auch noch meinen Geburtstag feiern. Einen runden Geburtstag, hehe. Gegen 2.30 Uhr lag ich dann endlich in den Federn, hundemüde und völlig fertig, da ich an jenem Freitag morgens um 4 Uhr in Karlshamn (Südschweden) aufgestanden bin. Nun könnte man ja annehmen, am Samstag stand erst einmal ausschlafen auf dem Plan, bevor es Koffer neupacken hieß. Aber nein: um 9 holte mich der Wecker aus dem Tiefschlaf, weil ich mich nachts noch mit  Stefan für den nächsten Morgen zum frühstücken verabredet hatte. Der hatte sich an jenem Wochenende von Berlin nach Köln aufgemacht und die Möglichkeit musste genutzt werden 🙂 Das Treffen war sehr lustig und hat Spaß gemacht.
Nachmittags habe ich dann die morgens gewaschenen Klamotten trocken geföhnt *hust* und dann in mein neues Köfferchen gepackt. Mein neues tolles kleines Köfferchen für Kurzurlaube ♥ 
Und dann konnte es auch schon losgehen.

In Dublin angekommen, haben wir uns Fahrkarten gekauft und sind mit dem Bus zu unserem Hotel nach Temple Bar gefahren. Ja, wir waren sehr stolz, denn diesmal waren wir in einem kleinen feinen Hotel, welches wir vor 2 Jahren bei unserm ersten Dublinurlaub entdeckt hatten. Als wir am Hotel ankamen, war es bereits Mitternacht, was uns aber nicht davon abhielt, nochmal einen kleinen Spaziergang zum Fluss, zur Liffey zu machen. Ich liebe den Fluss und die Ha’penny Bridge. Letztes Jahr habe ich hier in meinen Geburtstag reingefeiert.

Nach unserem Ausflug an den Fluss, waren wir beide hundemüde und wollten nur noch ins Bett. Ich glaube ich war wesentlich müder als Tina, aber egal 🙂 Viel Schlaf bekamen wir in der Nacht eh nicht, denn es war Samstag, unser Hotel lag in _dem_ Kneipenviertel schlechthin und somit war es völlig unmöglich – selbst mit Ohropax- den Lärmpegel von draußen zu ignorieren. Aber Schlaf wird ja auch vollkommen überbewertet. Hatte ich in den letzten Wochen in Skandinavien ja auch nicht wirklich viel 🙂
Etwas müde gings am nächsten Tag dann zum Frühstück. Während ich mich mit einem Intercontinental Breakfast zufrieden gab, wählte Tina das Irish Breakfast. Es sah schon sehr lecker aus und ich hätte es auch gerne gegessen, aber vermutlich hätt ich dann für den Rest des Tages was davon gehabt *g* Nach dem Frühstück sind wir dann gestärkt losgezogen und haben uns aufgemacht Richtung  Grafton Street, der Shoppingstraße in Dublin und zum St Stephen’s Green– Park und Shoppingcenter. Außerdem haben wir uns auch auf die Spuren von James Joycs begeben, war aber eher enttäuschend. Auf dem Rückweg zum Hotel, sind wir gemütlich durch Temple Bar geschlendert, an _dem_ Pub vorbei und unserer bisherigen Unterkunft, unserem alten Hostel. Natürlich durfte auch der Gang in die Touriläden nicht fehlen. Immerhin mussten wir uns wieder einen neuen Pulli kaufen. Hat ja schon Tradition. Nach unserem Ausflug haben wir uns an der Liffey in der Sonne niedergelassen und einen feinen Kaffee getrunken, bevor wir ins Hotel zurück sind.

Tina wollte noch einmal los, etwas besorgen, aber mich holte dann doch die Müdigkeit ein. Wieso denn bloß? Ich hab es mir dann auf jeden Fall auf dem Bett gemütlich gemacht, kurz die Augen geschlossen und ein bisschen neue Energie getankt. Als Tina zurück kam, hat sie mir schon einmal ein kleines Geschenk gemacht,ein Armband, welches ich seitdem am linken Arm trage. Ich hab es nun in schwarz und Tina in grün.  Wir haben uns schnell ein bisschen frisch gemacht und dann sind wir runter gegangen. Runter deshalb, denn unser Hotel hatte einen eigenen Pub, ha! Sehr zu empfehlen 🙂 Und dort wollten wir Essen und den Abend mit dem ein oder anderen Pint ausklingen lassen.

Wenn ich mich richtig erinnere, haben wir 4 Pints getrunken, ich bin mir aber nicht mehr sicher. Diese Nacht haben wir allerdings geschlafen wir ein Stein, komisch 🙂 Und ganz zu unserer Freude blieb der Kater am nächsten Morgen auch aus – was allerdings auch daran liegen konnte, dass wir auf dem Zimmer noch ordentlich Wasser getrunken haben.
Am nächsten Tag begrüße uns allerfeinstes Inselwetter: Regen. Egal, nach dem Frühstück haben wir uns wieder aufgemacht, sind Bus gefahren, in Dublin echt nicht teuer, haben ein bisschen eingekauft und haben uns diesmal fürs Lunch in „unserem“ Pub entschieden. Sehr fein war das. Und sehr lecker 🙂 Danach wollten wir in einen anderen Pub, über den Tina etwas gelesen hatte. Leider befand der sich nicht dort, wo er hätte sein sollen und im Regen suchen war nun auch nicht so dolle. Also sind wir wieder zurück in unseren, auf unseren Stammplatz und haben dort den Abend bei nem Bierchen ausklingen lassen. Diesmal sind wir allerdings zeitiger ins Bett, denn am nächsten Tag stand ein Ausflug ans Meer (mein Wunsch) an und abends wollten wir dann in meinen Geburtstag reinfeiern.

*Der Tag am Meer und mein Geburtstag folgen *

Op d’r Schäl Sick…

… hat man immer noch den schönsten Blick auf die Stadt.
Eigentlich wollte ich an dem Sonntag vor drei Wochen nur mit einer Freundin in der Stadt was essen gehen und ein bisschen quatschen. Das Wetter war aber so schön an dem Tag, dass wir nach dem Essen und einem kurzen Blick auf die Uhr beschlossen haben, zum Triangle zu fahren. Einmal um die letzten Sonnenstrahlen noch zu erhaschen und zum anderen, um die Sonne auch untergehen zu sehen.
Obwohl es an dem Tag echt saukalt war, waren wir nicht die Einzigen oben auf der Plattform. Der Blick auf die Stadt war allerdings wunderschön und irgendwann hat man auch nicht mehr gemerkt, wie kalt es war 🙂 In dem Moment habe ich es ein bisschen bereut, dass ich meine Kamera nicht dabei und nur das iPhone zur Hand hatte, aber es macht ja auch ordentliche Bilder.

 

Montags…

Gestern war ein typischer Montag! Dachte ich zumindest. Nach dem großen Fressen am Sonntag, wollte ich eigentlich zeitig aufstehen und ne Runde laufen gehen. Nun lag ich aber am Sonntag noch sehr lange wach, da ich nicht wirklich schlafen konnte und dachte mir als der Wecker mich unsanft aus dem Schlaf holte, dass das ein schlechter Scherz sei. Dazu kam, dass ich nicht nur kurz, sondern auch noch schlecht geschlafen habe. Die Laune war dementsprechend und den Nüchternblutzucker muss ich erst gar nicht erwähnen.

In der Uni hab ich vor Müdigkeit und schlechter Laune nicht wirklich viel mitbekommen, aber es war zum Glück auch nur eine Vorlesung. Nach der Uni bin ich noch schnell einkaufen gefahren und dachte mir auf dem Heimweg, dass doch eigentlich prima Fotowetter sei. Sonne, blauer Himmel und ein paar Schönwetterwölkchen. Außerdem hat die Kamera immer eine magische Auswirkung aufs Gemüt, wie ich dieses Jahr schon öfter in Skandinavien feststellen konnte. Naja, zumindest wenn sie das macht, was sie soll 🙂 Wie es der Zufall so wollte, brauchte eine Freundin auch frische Luft und so kam es, dass wir uns kurze Zeit später im Park wiederfanden, wo das ein oder andere Bild entstanden ist und wir das schöne Wetter genossen haben. Außerdem hatten wir sehr schnell wieder gute Laune und der blöde Morgen war so gut wie vergessen. 
Neugierige Blicke 

wir waren nicht alleine auf unserem Steg

Saskia

entspannt und glücklich 🙂

🙂

kleener Frechdachs 

dem Sonnenuntergang entgegen gehen

da geht sie unter…

und ist weg! 🙂

Skandinavien die Erste Teil II – Bilder

Wegweiser am Nordkap
Weltkugel + meine Kamera 🙂
einsam auf’m Berg sitzen, Mitternachtssonne & Blick auf den Nordkapfelsen
warten auf die Hurtigruten
eingemummelt an Deck sitzen, Sonne genießen & glücklich sein
Tromsøbroen
unterwegs in Norwegen
auf dem Weg auf die Lofoten
Mitternachtssonne auf den Vesterålen
man kann schlechter schlafen 😉
meine Rentners 🙂