Category Fotografie

Op d’r Schäl Sick…

… hat man immer noch den schönsten Blick auf die Stadt.
Eigentlich wollte ich an dem Sonntag vor drei Wochen nur mit einer Freundin in der Stadt was essen gehen und ein bisschen quatschen. Das Wetter war aber so schön an dem Tag, dass wir nach dem Essen und einem kurzen Blick auf die Uhr beschlossen haben, zum Triangle zu fahren. Einmal um die letzten Sonnenstrahlen noch zu erhaschen und zum anderen, um die Sonne auch untergehen zu sehen.
Obwohl es an dem Tag echt saukalt war, waren wir nicht die Einzigen oben auf der Plattform. Der Blick auf die Stadt war allerdings wunderschön und irgendwann hat man auch nicht mehr gemerkt, wie kalt es war 🙂 In dem Moment habe ich es ein bisschen bereut, dass ich meine Kamera nicht dabei und nur das iPhone zur Hand hatte, aber es macht ja auch ordentliche Bilder.

 

Montags…

Gestern war ein typischer Montag! Dachte ich zumindest. Nach dem großen Fressen am Sonntag, wollte ich eigentlich zeitig aufstehen und ne Runde laufen gehen. Nun lag ich aber am Sonntag noch sehr lange wach, da ich nicht wirklich schlafen konnte und dachte mir als der Wecker mich unsanft aus dem Schlaf holte, dass das ein schlechter Scherz sei. Dazu kam, dass ich nicht nur kurz, sondern auch noch schlecht geschlafen habe. Die Laune war dementsprechend und den Nüchternblutzucker muss ich erst gar nicht erwähnen.

In der Uni hab ich vor Müdigkeit und schlechter Laune nicht wirklich viel mitbekommen, aber es war zum Glück auch nur eine Vorlesung. Nach der Uni bin ich noch schnell einkaufen gefahren und dachte mir auf dem Heimweg, dass doch eigentlich prima Fotowetter sei. Sonne, blauer Himmel und ein paar Schönwetterwölkchen. Außerdem hat die Kamera immer eine magische Auswirkung aufs Gemüt, wie ich dieses Jahr schon öfter in Skandinavien feststellen konnte. Naja, zumindest wenn sie das macht, was sie soll 🙂 Wie es der Zufall so wollte, brauchte eine Freundin auch frische Luft und so kam es, dass wir uns kurze Zeit später im Park wiederfanden, wo das ein oder andere Bild entstanden ist und wir das schöne Wetter genossen haben. Außerdem hatten wir sehr schnell wieder gute Laune und der blöde Morgen war so gut wie vergessen. 
Neugierige Blicke 

wir waren nicht alleine auf unserem Steg

Saskia

entspannt und glücklich 🙂

🙂

kleener Frechdachs 

dem Sonnenuntergang entgegen gehen

da geht sie unter…

und ist weg! 🙂

Skandinavien die Erste Teil II – Bilder

Wegweiser am Nordkap
Weltkugel + meine Kamera 🙂
einsam auf’m Berg sitzen, Mitternachtssonne & Blick auf den Nordkapfelsen
warten auf die Hurtigruten
eingemummelt an Deck sitzen, Sonne genießen & glücklich sein
Tromsøbroen
unterwegs in Norwegen
auf dem Weg auf die Lofoten
Mitternachtssonne auf den Vesterålen
man kann schlechter schlafen 😉
meine Rentners 🙂

Skandinavien die Erste

Eben habe ich mit Schrecken festgestellt, dass der letzte Post schon eine Ewigkeit her ist. Aber irgendwie kam ich in letzter Zeit weder zum Schreiben und auch das Sichten und Sortieren der Bilder hat recht lange gedauert. Aber jetzt! 🙂

Dieses Jahr bin ich drei mal in Skandinavien auf dem Weg zum Nordkap unterwegs. Das schöne an der Sache ist, die erste Tour war Ende Mai/Anfang Juni die nächste ist in zwei Wochen, also Ende Juli/Anfang August und die letzte ist Ende August/Anfang September. Drei verschiedene Jahreszeiten, d.h. die Vegetation ist immer eine andere, der Sonnenstand ist jedes mal anders und für die Fotografen: es bieten sich immer wieder neue wunderschöne und spannende Motive. Gut, ich bin ja nun nicht zum fotografieren da sondern zum arbeiten, aber bis meine Rentnerlein alle aus aus dem Bus draußen sind, sich sortiert haben und ihre Fotos gemacht, hab ich schon längst meine Bilder im Kasten und kann mich wieder den Rentnerlein widmen 🙂
Aber nun mal zur ersten Tour. Ende Mai/Anfang Juni war ich noch nie in Skandinavien, war also sehr gespannt, wie es aussieht, ob noch Schnee liegt, wenn ja wie viel und wie wohl so die Temperaturen sein werden. Mit Jenny habe ich mich also von Köln nach Hamburg aufgemacht um mich dort am HBF mit Hanna und Robert zu treffen. Wir vier sind letztes Jahr schon zusammen gefahren und hatten unsere Termine dieses Jahr so geplant, dass wir die Touren wieder zusammen fahren können. Die Wiedersehensfreude war groß und gut gelaunt haben wir uns dann zum Hotel aufgemacht. Wir waren sehr gespannt, woher unsere Reisegruppen wohl kommen werden und ob wir nette und fähige Busfahrer haben werden 🙂 Ich erinnere nur nochmal an mein absolut unfähiges Duo aus dem letzten Jahr!
Das Kennenlernen mit den Gruppen gestaltete sich dann als sehr lustig, denn sie kamen alle „von drüben“, was zur Folge hatte, dass wir erst einmal ein bisschen gebraucht haben uns gegenseitig zu verstehen :)) Aber das haben wir dann auch schnell in den Griff bekommen und einer lustigen Reise stand nichts mehr im Weg. Sehr zu unserer Erleichterung, waren nämlich auch alle Busfahrer auf dern ersten Blick qualifiziert und wirkten fähig 🙂 Ich hatte das Glück, Vater und Sohn als Fahrer zu haben. Das war für mich ganz angenehm, denn Jörg war nur 3 Jahre älter als ich, so dass das Eis da ziemlich schnell gebrochen war und wir uns gut verstanden haben. Mit seinem Vater ging es aber dann auch recht fix, so dass wir ab dem dritten Abend immer noch ein gemeinsames Feierabendbierchen im Bus getrunken haben, ein kleines Schnäpschen *g* und gequatscht haben. Die Beiden waren ein wenig eigen und hatten einen sehr trockenen Humor, was meine Reisebegleiterkollegen ein wenig schwierig fanden („Mila die sind ja voll grimmig und stoffelig“), ich aber total großartig, da wir genau auf einer Wellenlänge lagen. Ich hatte auf jeden Fall viel Spaß mit denen und bei uns im Bus hat alles reibungslos geklappt- so! 🙂 Eigentlich verlief die ganze Tour bei mir sehr reibungslos, es gab keine größern Dramen und ich habe mich diesmal mit allen Fahrgästen gut verstanden – eine ganz neue Erfahrung. Ich meine: in der Regel hat man 50 Gäste im Bus, da gibt es immer mal wieder Gäste, mit denen man es besser kann oder eben auch welche, mit denen man nicht so engen Kontakt hat. Diesmal war das anders, ich hab mich allen sehr gut verstanden und das Verhältnis war sehr herzlich von beiden Seiten. Das muss das Kölsche in mir sein :)) Da die Tour nahezu perfekt war, lass ich jetzt einfach mal ein paar Bilder sprechen, denn die Bedinungen fürs Fotografieren hätten auch nicht besser sein können 🙂

Das erste laute Lachen am HBF in HH :-))
Fähre von Stockholm nach Helsinki
Finnland: immer geradeaus
Feierabendwein für 11 €