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Meine Pflegekatze

Die meisten werden es sicher wissen, ich hatte in den letzten Tage eine Pflegekatze. Ihre Dosenöffner waren nämlich in Urlaub. Sie war jedoch nicht bei mir zu Hause, ich glaube meine kleine Prinzessin würde keine weitere Katze neben sich dulden, sondern blieb bei sich. Also bin ich abends immer zu ihr hin und habe sie gefüttert und bespaßt 🙂 Das volle Programm eben! Außerdem habe ich die Gunst der Stunde genutzt, die Kamera mal wieder auszupacken. Das wurde auch echt Zeit, stand sie doch viel zu lange rum!!
Touchdown (ja, so heißt sie wirklich) ist eine sehr liebe und verschmuste Katze – bin ich von meinem kleinen Wildfang ja gar nicht gewöhnt *g*  Was sehr spannend zu beobachten war: sowohl Touchdown als auch Sunny haben mich erstmal sehr genau gemustert und beschnuppert, denn anscheinend haben die beiden Miezen sich gegenseitig gerochen. Ein sehr lustiges Unterfangen. Heute kommen Touchdowns Dosenöffner jedoch aus dem Urlaub zurück, das heißt heute gehe ich nicht mehr zu ihr rüber. Schade eigentlich, hatte mich schon richtig an die süße Maus gewöhnt, aber der nächste Urlaub kommt bestimmt 🙂

Katze müsste man sein

Dann kann man nach dem wachwerden ganz entspannt in der Sonne liegen, die neue Lieblingsdose bewachen, die immer so schön klappert wenn man gegen haut oder auch einfach ein Nickerchen machen ♥ 


Stockholm – letzter Teil :)

Dienstag war Annes letzter Tag in Stockholm. Aus diesem Grund wollte sie nochmal nach Uppsala, um sich dort von ihrer Betreuerin zu verabschieden. Ole und ich sind natürlich mitgefahren und während Anne in der Uni unterwegs war, hat Ole mir die Stadt gezeigt und ein bisschen über die Stadt erzählt. Uppsala ist ein süßes Städchen, ich mochte das sehr.

*Schnee*

der botanische Garten
Das Schloss
Blick auf die Uni
Der Dom
hinterm Schloss

Nachdem Anne fertig war, haben wir uns wieder getroffen und sind noch gemeinsam durch die Stadt geschlendert. Da Uppsala nicht sooo groß ist, ging das jedoch recht zügig 🙂 Danach ging es wieder zum Bahnhof und nach Tensta. Der letzte Abend in der WG stand bevor und Anne hatte angekündigt einen Apfelstrudel für alle zu backen. Gesagt getan, nachdem wir wieder in Tensta waren wurde gebacken und kaum war der Apfelstrudel fertig trudelten auch schon die ersten Mitbwohner ein um um mit uns den Strudel zu vernichten, hehe. Der war aber auch zu lecker. Nachdem wir noch alle beisammen gesessen und gequatscht haben, wurden die Koffer zu Ende gepackt und dann auch geschlafen, da wir am nächsten Tag zeitig raus wollten um ohne Stress zum Flughafen zu kommen.
Das hat am nächsten Morgen auch hervorragend geklappt. Anne hat ihre letzten 6 Monate im Koffer verstaut bekommen und dann haben wir uns nach dem Frühstück aufgemacht.

nochmal Traumwetter zum Abschied

Die Woche in Stockholm war so schön und tat so gut und wir werden wieder hinfligen  🙂
Anne und Ole sind nun nach der Woche auch sowas von fit was den Diabetes angeht, denen kann keiner mehr was vormachen. Und ich habe mal wieder gelernt, dass meine liebe Bauchspeicheldrüse doch noch einen ganz guten Job macht. Tagsüber habe ich nämlich gar nicht gespritzt. Auch nicht für diverse Kuchen die wir vertilgt haben. Es gab immer nur zum Abendbrot Insulin und dann natürlich zur Nacht. Und obwohl ich tagsüber keinen Bolus gespritzt habe, sind meine Werte regelmäßig zwischen 65 und 80 mg/dl rumgedümpelt.. aber sich darüber auszulassen ist wiederum eine andere Geschichte 🙂

Hej då Stockholm!

Stockholm – Teil II

Nach dem Museum, in dem wir uns diesmal auch länger aufgehalten haben, hatten wir noch ein bisschen Zeit die wir zum kochen genutzt haben, bevor wir uns abends dem nächsten kulturellen Highlight gewidmet haben. Wir sind nämlich in die Oper gegangen! Oh ja, in Tosca. In einer alten Reaktorhalle 🙂 Ja, richtig gelesen. Wir haben uns auch gefragt, ob wir dann verstrahlt wieder rauskommen und es war auch schon irgendwie ein komisches Gefühl in der Halle zu sitzen, aber der Abend dort war einfach nur genial. Es war eine sehr freie Inszeniereung von Puccinis Tosca, es wurde nicht nur italienisch sondern auch schwedisch und englisch gesungen. Außerdem kamen auch Popsongs von Lady Gaga drin vor. Ich sagte ja, sehr freie Interpretation und im Gegensatz zu den furchtbar steifen und sehr laaaangwierigen Opern ging diese Inszeniereung nur eine Stunde und 15 Minuten 🙂 Sehr angenehm.
Wie ich eben schon erwähnte, fand die Oper in einer alten Reaktorhalle statt. Diese befand sich 30 Meter unter der Erde. Also mussten wir erst einmal 167 Stufen abwärts steigen. Das war sehr spannend, denn guckte man links oder rechts über das Treppengeländer ging es seeeeeehr tief runter. Da wurde sogar mir kurz anders, dabei habe ich mit der Höhe echt kein Problem. Unten angekommen, waren wir dann also in der Reaktorhalle und uns wurde ziemlich schnell klar, dass das ein guter Abend wird. Die Halle war ein super Ort für die Oper und der Klang war der Hammer. Es war eine gute Entscheidung in die Oper zu gehen 🙂

Am Sonntag hieß es dann für uns früh aufstehen. Es sollte super Wetter werden, -6 C°, blauer Himmel und Sonne. Traumwetter für einen Tagesausflug nach Sigtuna. Anne und Ole waren schon mehrfach da und schwärmten sehr von dem kleinen Ort und einem total niedlichen Café. Ich war auf beides gespannt. Das tolle an dem Ausflug war, dass Emma (Schwedin) ekstra aus Ekilstuna nach Stockholm kam um mit uns gemeinsam nach Sigtuna zu fahren. Emma hab ich vor 3 Jahren (glaub ich *hust*) in Köln kennen gelernt, als sie mit noch ein paar Schweden in Köln zum Austausch war. Dank Handy, E-Mail und Facebook hat der Kontakt auch bis heute gehalten und so war es wirklich schön, sie nach der langen Zeit wieder zu treffen und zu sehen.
In Sigtuna angekommen, haben Anne und Ole uns durch das Örtchen geführt, alles erklärt und gezeigt. Groß war es nicht, eine Hauptstraße, Ruinen und Kirchen 🙂 aber total süß und immer wieder eine Reise wert. Da das Wetter wie angekündigt traumhaft war, haben wir uns nach dem Besichtigen dazu entschieden ans Wasser zu gehen und die Sonne zu genießen.

Die Hauptstrasse
Ruine
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am Wasser bzw. Eis 🙂

schön wars!

Nachdem wir uns eine halbe Stunde gesonnt hatten, haben wir beschlossen nochmal ins Örtchen zu gehen. Na, könnt ihr euch denken warum? Richtig: Kuchen essen! 🙂 Schließlich mussten wir ja noch das tolle Café besuchen. Und das war wirklich total süße. Bei Tante Brun hieß es. Ein altes Fachwerkhaus, mit schiefen Balken und einer sehr niedrigen Decke. Ich konnte natürlich aufrecht durchs Café gehen, andere mussten schon die Köpfe einziehen um sich selbige nicht zu stoßen. Drinnen kam man sich vor wie bei Oma im Wohnzimmer. Alles sehr liebevoll eingerichtet und bis ins kleinste Detail durchdacht. Nachdem wir dort dann ausgiebig gespeist hatten, sind wir nochmal durch Sigtuna gelaufen und haben uns dann wieder auf den Weg nach Stockholm gemacht.

Eingang zum Café

Ein Hoch auf die Panoramafunktion 🙂
Schattenbilder *jubel*

Zurück in Stockholm und bei Anne waren wir ziemlich platt und wollten eigentlich gar nichts mehr machen. Aber: keine Chance. Der Plan für abends war es, nochmal in die Stadt zu fahren und dort in den Pub Anchor zu gehen. Das musste auch unbedingt sonntags sein, denn da ist immer Rock Karaoke. Ein wenig müde haben wir uns dann kurz nach 22 Uhr aufgerappelt und sind nochmal in die Stadt. Zum Glück. Ein Pub mit richtig guter Musik und sehr spannenden Leuten. Ein leckeres Bierchen rundete den Tag dann ab.