Category Fotografie

Skandinavien die Erste

Eben habe ich mit Schrecken festgestellt, dass der letzte Post schon eine Ewigkeit her ist. Aber irgendwie kam ich in letzter Zeit weder zum Schreiben und auch das Sichten und Sortieren der Bilder hat recht lange gedauert. Aber jetzt! 🙂

Dieses Jahr bin ich drei mal in Skandinavien auf dem Weg zum Nordkap unterwegs. Das schöne an der Sache ist, die erste Tour war Ende Mai/Anfang Juni die nächste ist in zwei Wochen, also Ende Juli/Anfang August und die letzte ist Ende August/Anfang September. Drei verschiedene Jahreszeiten, d.h. die Vegetation ist immer eine andere, der Sonnenstand ist jedes mal anders und für die Fotografen: es bieten sich immer wieder neue wunderschöne und spannende Motive. Gut, ich bin ja nun nicht zum fotografieren da sondern zum arbeiten, aber bis meine Rentnerlein alle aus aus dem Bus draußen sind, sich sortiert haben und ihre Fotos gemacht, hab ich schon längst meine Bilder im Kasten und kann mich wieder den Rentnerlein widmen 🙂
Aber nun mal zur ersten Tour. Ende Mai/Anfang Juni war ich noch nie in Skandinavien, war also sehr gespannt, wie es aussieht, ob noch Schnee liegt, wenn ja wie viel und wie wohl so die Temperaturen sein werden. Mit Jenny habe ich mich also von Köln nach Hamburg aufgemacht um mich dort am HBF mit Hanna und Robert zu treffen. Wir vier sind letztes Jahr schon zusammen gefahren und hatten unsere Termine dieses Jahr so geplant, dass wir die Touren wieder zusammen fahren können. Die Wiedersehensfreude war groß und gut gelaunt haben wir uns dann zum Hotel aufgemacht. Wir waren sehr gespannt, woher unsere Reisegruppen wohl kommen werden und ob wir nette und fähige Busfahrer haben werden 🙂 Ich erinnere nur nochmal an mein absolut unfähiges Duo aus dem letzten Jahr!
Das Kennenlernen mit den Gruppen gestaltete sich dann als sehr lustig, denn sie kamen alle „von drüben“, was zur Folge hatte, dass wir erst einmal ein bisschen gebraucht haben uns gegenseitig zu verstehen :)) Aber das haben wir dann auch schnell in den Griff bekommen und einer lustigen Reise stand nichts mehr im Weg. Sehr zu unserer Erleichterung, waren nämlich auch alle Busfahrer auf dern ersten Blick qualifiziert und wirkten fähig 🙂 Ich hatte das Glück, Vater und Sohn als Fahrer zu haben. Das war für mich ganz angenehm, denn Jörg war nur 3 Jahre älter als ich, so dass das Eis da ziemlich schnell gebrochen war und wir uns gut verstanden haben. Mit seinem Vater ging es aber dann auch recht fix, so dass wir ab dem dritten Abend immer noch ein gemeinsames Feierabendbierchen im Bus getrunken haben, ein kleines Schnäpschen *g* und gequatscht haben. Die Beiden waren ein wenig eigen und hatten einen sehr trockenen Humor, was meine Reisebegleiterkollegen ein wenig schwierig fanden („Mila die sind ja voll grimmig und stoffelig“), ich aber total großartig, da wir genau auf einer Wellenlänge lagen. Ich hatte auf jeden Fall viel Spaß mit denen und bei uns im Bus hat alles reibungslos geklappt- so! 🙂 Eigentlich verlief die ganze Tour bei mir sehr reibungslos, es gab keine größern Dramen und ich habe mich diesmal mit allen Fahrgästen gut verstanden – eine ganz neue Erfahrung. Ich meine: in der Regel hat man 50 Gäste im Bus, da gibt es immer mal wieder Gäste, mit denen man es besser kann oder eben auch welche, mit denen man nicht so engen Kontakt hat. Diesmal war das anders, ich hab mich allen sehr gut verstanden und das Verhältnis war sehr herzlich von beiden Seiten. Das muss das Kölsche in mir sein :)) Da die Tour nahezu perfekt war, lass ich jetzt einfach mal ein paar Bilder sprechen, denn die Bedinungen fürs Fotografieren hätten auch nicht besser sein können 🙂

Das erste laute Lachen am HBF in HH :-))
Fähre von Stockholm nach Helsinki
Finnland: immer geradeaus
Feierabendwein für 11 €

Meine Pflegekatze

Die meisten werden es sicher wissen, ich hatte in den letzten Tage eine Pflegekatze. Ihre Dosenöffner waren nämlich in Urlaub. Sie war jedoch nicht bei mir zu Hause, ich glaube meine kleine Prinzessin würde keine weitere Katze neben sich dulden, sondern blieb bei sich. Also bin ich abends immer zu ihr hin und habe sie gefüttert und bespaßt 🙂 Das volle Programm eben! Außerdem habe ich die Gunst der Stunde genutzt, die Kamera mal wieder auszupacken. Das wurde auch echt Zeit, stand sie doch viel zu lange rum!!
Touchdown (ja, so heißt sie wirklich) ist eine sehr liebe und verschmuste Katze – bin ich von meinem kleinen Wildfang ja gar nicht gewöhnt *g*  Was sehr spannend zu beobachten war: sowohl Touchdown als auch Sunny haben mich erstmal sehr genau gemustert und beschnuppert, denn anscheinend haben die beiden Miezen sich gegenseitig gerochen. Ein sehr lustiges Unterfangen. Heute kommen Touchdowns Dosenöffner jedoch aus dem Urlaub zurück, das heißt heute gehe ich nicht mehr zu ihr rüber. Schade eigentlich, hatte mich schon richtig an die süße Maus gewöhnt, aber der nächste Urlaub kommt bestimmt 🙂

Katze müsste man sein

Dann kann man nach dem wachwerden ganz entspannt in der Sonne liegen, die neue Lieblingsdose bewachen, die immer so schön klappert wenn man gegen haut oder auch einfach ein Nickerchen machen ♥ 


Stockholm – letzter Teil :)

Dienstag war Annes letzter Tag in Stockholm. Aus diesem Grund wollte sie nochmal nach Uppsala, um sich dort von ihrer Betreuerin zu verabschieden. Ole und ich sind natürlich mitgefahren und während Anne in der Uni unterwegs war, hat Ole mir die Stadt gezeigt und ein bisschen über die Stadt erzählt. Uppsala ist ein süßes Städchen, ich mochte das sehr.

*Schnee*

der botanische Garten
Das Schloss
Blick auf die Uni
Der Dom
hinterm Schloss

Nachdem Anne fertig war, haben wir uns wieder getroffen und sind noch gemeinsam durch die Stadt geschlendert. Da Uppsala nicht sooo groß ist, ging das jedoch recht zügig 🙂 Danach ging es wieder zum Bahnhof und nach Tensta. Der letzte Abend in der WG stand bevor und Anne hatte angekündigt einen Apfelstrudel für alle zu backen. Gesagt getan, nachdem wir wieder in Tensta waren wurde gebacken und kaum war der Apfelstrudel fertig trudelten auch schon die ersten Mitbwohner ein um um mit uns den Strudel zu vernichten, hehe. Der war aber auch zu lecker. Nachdem wir noch alle beisammen gesessen und gequatscht haben, wurden die Koffer zu Ende gepackt und dann auch geschlafen, da wir am nächsten Tag zeitig raus wollten um ohne Stress zum Flughafen zu kommen.
Das hat am nächsten Morgen auch hervorragend geklappt. Anne hat ihre letzten 6 Monate im Koffer verstaut bekommen und dann haben wir uns nach dem Frühstück aufgemacht.

nochmal Traumwetter zum Abschied

Die Woche in Stockholm war so schön und tat so gut und wir werden wieder hinfligen  🙂
Anne und Ole sind nun nach der Woche auch sowas von fit was den Diabetes angeht, denen kann keiner mehr was vormachen. Und ich habe mal wieder gelernt, dass meine liebe Bauchspeicheldrüse doch noch einen ganz guten Job macht. Tagsüber habe ich nämlich gar nicht gespritzt. Auch nicht für diverse Kuchen die wir vertilgt haben. Es gab immer nur zum Abendbrot Insulin und dann natürlich zur Nacht. Und obwohl ich tagsüber keinen Bolus gespritzt habe, sind meine Werte regelmäßig zwischen 65 und 80 mg/dl rumgedümpelt.. aber sich darüber auszulassen ist wiederum eine andere Geschichte 🙂

Hej då Stockholm!