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Holland mit den Mädels

Ostersamstag war es wieder soweit, es ging nach Egmond *jubel* Mit von der Partie wie immer die üblichen Verdächtigen: Isa, Ela und ich. Egmond ist mittlerweile eine kleine Tradition geworden, wenn wir alle drei mal wieder den Kopf frei bekommen und die Nase in den Wind halten wollen. Der Ausflug ans Meer bewirkt wahre Wunder. Es tut so gut die See zu schnuppern, am Strand entlang zu laufen, einfach mal abzuschalten und den Gedanken freien Lauf zu lasssen. Mal nicht an die Uni denken, mal nicht an die Arbeit und den damit verbundenen Stress und Ärger (zumindest bei mir), einfach mal für ein paar Stunden entspannen. 
Die Fahrt nach Egmond war schon sehr lustig. Da Isa in Wien studiert, ist es eher selten, dass wir drei auf einem Haufen hocken. Dementsprechend gab es natürlich viel zu erzählen und zu lachen und zu lästern. Mädchenkram eben 🙂 Ich bin mir sicher, wären männlich Personen im Auto gewesen, wären diese am ersten Rastplatz mit hoch rotem Kopf ausgestiegen 🙂 In Egmond angekommen, haben wir erstmal unser traditionelles Picknick gemacht. Diesmal im Auto, da nicht alle wetterfest angezogen waren! War sehr lustig – jeder der an unserem Auto vorbei lief hat erst einmal schön blöd geguckt und wir hatten Spaß! 

Nachdem wir gestärkt waren , haben wir uns in Richtung Leuchtturm aufgemacht, mit obligatorischem Fotostop, ist klar 😉 Danach ging es in die Fußgängerzone. Die sind wir bis zum Ende entlang geschlendert, um dann dort in „unser“ kleines Café einzukehren. Die Bedienungen dort sind nicht der Hit, aber das Café ist süß und es gibt fantastische Waffeln zur Freude meines Blutzuckers *g* Aber das ist in dem Moment egal.
Da die Waffeln natürlich mit heißen Kirschen und Sahne gegessen wurden, verspürten wir danach sehr das Bedürfnis uns zu bewegen. Ich kann mir auch nicht erklären warum. Also ging es durch die Fußgängerzone wieder zurück zum Strand und an eben dem Richtung Auto. Am Auto angekommen, waren wir ordentlich durchgepustet und müde. Also haben wir beschlossen uns wieder auf den Weg Richtung Köln zu machen.
Erstaunlicherweise war auf den Autobahnen nicht viel los, so dass wir zügig durchgekommen sind. Aber was gehört zu einem guten Abschluss einer solchen Tour? Richtig, der Besuch bei der goldenen Möwe :)) Nicht, dass wir verhungern!!

Nach unserem Abendmahl hat Isa uns noch nach Köln gebracht, so konnte Ela von Ehrenfeld weiter Richtung Heimat fahren und ich wurde von Isa sogar bis vor die Tür gebracht, danke dafür  :-*

Auf dem Weg zum Meeeeeer

Ela, Mila, Isa

der Klassiker….

Soooo lecker!! 

noch ein Klassiker, diesmal sogar was zum spielen für Mädchen*g*





Stockholm – letzter Teil :)

Dienstag war Annes letzter Tag in Stockholm. Aus diesem Grund wollte sie nochmal nach Uppsala, um sich dort von ihrer Betreuerin zu verabschieden. Ole und ich sind natürlich mitgefahren und während Anne in der Uni unterwegs war, hat Ole mir die Stadt gezeigt und ein bisschen über die Stadt erzählt. Uppsala ist ein süßes Städchen, ich mochte das sehr.

*Schnee*

der botanische Garten
Das Schloss
Blick auf die Uni
Der Dom
hinterm Schloss

Nachdem Anne fertig war, haben wir uns wieder getroffen und sind noch gemeinsam durch die Stadt geschlendert. Da Uppsala nicht sooo groß ist, ging das jedoch recht zügig 🙂 Danach ging es wieder zum Bahnhof und nach Tensta. Der letzte Abend in der WG stand bevor und Anne hatte angekündigt einen Apfelstrudel für alle zu backen. Gesagt getan, nachdem wir wieder in Tensta waren wurde gebacken und kaum war der Apfelstrudel fertig trudelten auch schon die ersten Mitbwohner ein um um mit uns den Strudel zu vernichten, hehe. Der war aber auch zu lecker. Nachdem wir noch alle beisammen gesessen und gequatscht haben, wurden die Koffer zu Ende gepackt und dann auch geschlafen, da wir am nächsten Tag zeitig raus wollten um ohne Stress zum Flughafen zu kommen.
Das hat am nächsten Morgen auch hervorragend geklappt. Anne hat ihre letzten 6 Monate im Koffer verstaut bekommen und dann haben wir uns nach dem Frühstück aufgemacht.

nochmal Traumwetter zum Abschied

Die Woche in Stockholm war so schön und tat so gut und wir werden wieder hinfligen  🙂
Anne und Ole sind nun nach der Woche auch sowas von fit was den Diabetes angeht, denen kann keiner mehr was vormachen. Und ich habe mal wieder gelernt, dass meine liebe Bauchspeicheldrüse doch noch einen ganz guten Job macht. Tagsüber habe ich nämlich gar nicht gespritzt. Auch nicht für diverse Kuchen die wir vertilgt haben. Es gab immer nur zum Abendbrot Insulin und dann natürlich zur Nacht. Und obwohl ich tagsüber keinen Bolus gespritzt habe, sind meine Werte regelmäßig zwischen 65 und 80 mg/dl rumgedümpelt.. aber sich darüber auszulassen ist wiederum eine andere Geschichte 🙂

Hej då Stockholm!

Stockholm – Teil II

Nach dem Museum, in dem wir uns diesmal auch länger aufgehalten haben, hatten wir noch ein bisschen Zeit die wir zum kochen genutzt haben, bevor wir uns abends dem nächsten kulturellen Highlight gewidmet haben. Wir sind nämlich in die Oper gegangen! Oh ja, in Tosca. In einer alten Reaktorhalle 🙂 Ja, richtig gelesen. Wir haben uns auch gefragt, ob wir dann verstrahlt wieder rauskommen und es war auch schon irgendwie ein komisches Gefühl in der Halle zu sitzen, aber der Abend dort war einfach nur genial. Es war eine sehr freie Inszeniereung von Puccinis Tosca, es wurde nicht nur italienisch sondern auch schwedisch und englisch gesungen. Außerdem kamen auch Popsongs von Lady Gaga drin vor. Ich sagte ja, sehr freie Interpretation und im Gegensatz zu den furchtbar steifen und sehr laaaangwierigen Opern ging diese Inszeniereung nur eine Stunde und 15 Minuten 🙂 Sehr angenehm.
Wie ich eben schon erwähnte, fand die Oper in einer alten Reaktorhalle statt. Diese befand sich 30 Meter unter der Erde. Also mussten wir erst einmal 167 Stufen abwärts steigen. Das war sehr spannend, denn guckte man links oder rechts über das Treppengeländer ging es seeeeeehr tief runter. Da wurde sogar mir kurz anders, dabei habe ich mit der Höhe echt kein Problem. Unten angekommen, waren wir dann also in der Reaktorhalle und uns wurde ziemlich schnell klar, dass das ein guter Abend wird. Die Halle war ein super Ort für die Oper und der Klang war der Hammer. Es war eine gute Entscheidung in die Oper zu gehen 🙂

Am Sonntag hieß es dann für uns früh aufstehen. Es sollte super Wetter werden, -6 C°, blauer Himmel und Sonne. Traumwetter für einen Tagesausflug nach Sigtuna. Anne und Ole waren schon mehrfach da und schwärmten sehr von dem kleinen Ort und einem total niedlichen Café. Ich war auf beides gespannt. Das tolle an dem Ausflug war, dass Emma (Schwedin) ekstra aus Ekilstuna nach Stockholm kam um mit uns gemeinsam nach Sigtuna zu fahren. Emma hab ich vor 3 Jahren (glaub ich *hust*) in Köln kennen gelernt, als sie mit noch ein paar Schweden in Köln zum Austausch war. Dank Handy, E-Mail und Facebook hat der Kontakt auch bis heute gehalten und so war es wirklich schön, sie nach der langen Zeit wieder zu treffen und zu sehen.
In Sigtuna angekommen, haben Anne und Ole uns durch das Örtchen geführt, alles erklärt und gezeigt. Groß war es nicht, eine Hauptstraße, Ruinen und Kirchen 🙂 aber total süß und immer wieder eine Reise wert. Da das Wetter wie angekündigt traumhaft war, haben wir uns nach dem Besichtigen dazu entschieden ans Wasser zu gehen und die Sonne zu genießen.

Die Hauptstrasse
Ruine
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am Wasser bzw. Eis 🙂

schön wars!

Nachdem wir uns eine halbe Stunde gesonnt hatten, haben wir beschlossen nochmal ins Örtchen zu gehen. Na, könnt ihr euch denken warum? Richtig: Kuchen essen! 🙂 Schließlich mussten wir ja noch das tolle Café besuchen. Und das war wirklich total süße. Bei Tante Brun hieß es. Ein altes Fachwerkhaus, mit schiefen Balken und einer sehr niedrigen Decke. Ich konnte natürlich aufrecht durchs Café gehen, andere mussten schon die Köpfe einziehen um sich selbige nicht zu stoßen. Drinnen kam man sich vor wie bei Oma im Wohnzimmer. Alles sehr liebevoll eingerichtet und bis ins kleinste Detail durchdacht. Nachdem wir dort dann ausgiebig gespeist hatten, sind wir nochmal durch Sigtuna gelaufen und haben uns dann wieder auf den Weg nach Stockholm gemacht.

Eingang zum Café

Ein Hoch auf die Panoramafunktion 🙂
Schattenbilder *jubel*

Zurück in Stockholm und bei Anne waren wir ziemlich platt und wollten eigentlich gar nichts mehr machen. Aber: keine Chance. Der Plan für abends war es, nochmal in die Stadt zu fahren und dort in den Pub Anchor zu gehen. Das musste auch unbedingt sonntags sein, denn da ist immer Rock Karaoke. Ein wenig müde haben wir uns dann kurz nach 22 Uhr aufgerappelt und sind nochmal in die Stadt. Zum Glück. Ein Pub mit richtig guter Musik und sehr spannenden Leuten. Ein leckeres Bierchen rundete den Tag dann ab.

Stockholm – Teil III

Den Montag sind wir ganz entspannt angegangen, Anne musste so langsam anfangen zu packen und so haben wir erst gegen Mittag das Haus verlassen. Wir sind dann wieder nach Söder gefahren und waren dort vegetarisch essen, sehr spannend und mit traumhaften Blick auf Gamla Stan und Djugården. Da wir für abends verabredet waren, brauchten wir noch ein bisschen Programm für nachmittags. Also sind wir nach Skeppsholmen gefahren und dort ein bisschen spazieren gegangen. Naja, das ein oder andere Foto haben wir auch gemacht, bot sich aber auch an 🙂

Blick aufs Schloss
Die Krone auf der Brücke nach Skeppsholmen
Panoramafunktion 🙂
<3

Von Skeppsholmen sind wir wieder nach Tensta zurück, haben noch schnell etwas gegessen und dann ging es auch schon wieder los. Ab in die Weihnachtskneipe! Ole und ich konnten uns nach Annes Erzählungen erst einmal nichts drunter vorstellen, aber dann waren wir da. Ich kann es mit Worten nur schwer beschreiben, daher lasse ich mal die Bilder sprechen  🙂

der süße Eisbär der charmant den Hintern entgegen streckt

links Damen, rechts Herren

Bierchen! 🙂

ja unsereins war auf der Toilette nicht alleine! :))

Noch Fragen??? :-)) Coole Kneipe! Und wenn meine Chefin sehen würde wie es da aussieht, würden wir
das Theater ab Dezember nicht mehr wieder erkennen…

Stockholm – diesmal Urlaub, KEINE Rentnerlein

Aschermittwoch war es soweit, es ging nach Stockholm. Und das tolle an der Reise war: ich hatte Urlaub! Das letzte mal als ich in Stockholm Urlaub hatte war 2006, als ich mim Rucksack einen Monat durch Skandinavien gereist bin. 2010 und 2011 waren die Aufenthalte in Stockholm immer „dienstlich“, so dass ich mehr damit zu tun hatte, dass keiner meiner Rentnerlein verschütt geht, niemand in Gamla Stan auf dem Kopfsteinpflaster stolpert (was ja meine Schuld gewesen wäre *g*) usw. 🙂
Das alles entfiel, denn Ole und ich haben Anne abgeholt, die für ein halbes Jahr in Stockholm für ihre Diss recherchiert hat.
Der Flug nach Stockholm war schon sehr fein, da wir bei Germanwings die Option „Best“ gewählt hatten. Somit hatten wir auch den „Best Seat“ mit mehr Beinfreiheit (die ich Zwerg ja brauche *g*) und einen „Happy Snack“, der sich als Brötchen und kleines Getränk entpuppte, Frühstück/Mittagessen.

In Stockholm angekommen hat Anne uns von T-Centralen abgeholt und wir sind mit der Bahn zu ihr nach Tensta gefahren. Irgendwie waren wir so platt an dem Tag, dass wir gar nicht nochmal los sind. Stattdessen haben wir es uns mit Pizza, Wein und Quatschen in der WG-Küche gemütlich gemacht und haben den Abend ruhig ausklingen lassen.
Am nächsten Tag (Donnerstag) sind wir nach dem Frühstück in die Stadt nach Gamla Stan gefahren. Der Vorteil an diesem Stockholmaufenthalt war, dass wir alle drei Stockholm kennen/kannten, daher gab es nicht den Druck „wir müssen jetzt unbedingt das und das machen oder sehen“. Wir konnten alles ganz entspannt angehen und waren uns beim planen der Tage immer einig. Das war sehr angenehm – Urlaub!! 🙂
Während wir gemütlich durch Gamla Stan schlenderten, hörten wir auf einmal Salutschüsse. Wir waren natürlich neugierig, dachten aber, dass hätte was mit der Wachablösung zu tun – auch wenn sie vom Hall her mehr aus Richtung Hafen kamen (später haben wir erfahren, dass sie zu Ehren der kleinen schwedischen Prinzessin Estelle abgefeuert wurden, die eben an jenem Donnestag geboren wurde). Wir sind dann jedenfalls zum Schloss gegangen um uns die Wachablösung anzuschauen.

Wir hatten auch einen wunderbaren Platz in der Sonne, konnten ganz entspannt warten bis es losging, bis sich plötzlich mein lieber Blutzucker meldete. Der hatte anscheinend keinen Lust auf Wachablösung und rauschte lieber in den Keller. Auch Gummibärchen haben es nicht geschafft, ihn für die Wachablösung zu begeistern, also haben wir diese abgebrochen und sind Richtung Pressbyrån. Dort gabs dann  Kanelbullar (ohne Bolus versteht sich), die den Blutzucker erstmal wieder bei Laune gehalten haben. Nach dem Snack haben wir dann beschlossen noch ein bisschen durch Gamla Stan zu schlendern und danach in einem kleinen süßen Café Kuchen zu essen und einen Kaffee oder Tee (Anne & ich) zu trinken.

Aufgewärmt und gestärkt ging es vom Café mit der Bahn nach Söder, wo wir erst ein wenig spazieren gegangen sind und dann zum Katarinahissen. Dort oben war es schweinekalt, sehr windig, aber man hatte einen fanstastischen Ausblick, so dass wir viele schöne Fotos machen konnten.

 
Völlig durchgefroren haben wir uns danach auf den Weg Richtung Tensta gemacht, wo wir fein gekocht haben. 
An den nächsten beiden Tagen stand die Kultur im Vordergrund, vielleicht das Alter, man weiß es nicht :-)) Freitag vormittag haben wir uns aufgemacht und sind in  die Ausstellung von  Ai Weiwei gegangen. Die war sehr klein, so dass wir nach ner guten Stunde durch waren und uns gefragt haben: was nun? Die Frage war schnell beantwortet. Da wir uns zu dem Zeitpunkt im Frihamn befanden, Djugården direkt um die Ecke lag war das nächste Ziel klar: der Kaknästurm (Kaknästornet), Stockholms Fernsehturm sozusagen und das höchste für Touristen zugängliche Bauwerk. Von dort oben hatte man einen wunderbaren 360° Blick und, was für uns noch viel besser war: es gab ein riesen Kuchenbuffet. Da mussten wir natürlich wieder zuschlagen und haben es uns mit Kaffe/Tee und einem super leckere Stück Morotskaka (ohne spritzen natürlich!! *g*) gut gehen lassen. 
Am Samstag stand dann das nächste Museum auf dem Pogramm: das Fotografiska, das fotografische Museum. Ole hatte darüber wohl gelesen und ein Freund von ihm war sehr begeistert, also waren wir drei ziemlich gespannt, was uns wohl erwarten wird. Das Museum war der Wahnsinn. Zu dem Zeitpunkt haben drei Künstler ihre Bilder ausgestellt. Der erste Künstler (Anton Corbijn) hat sich auf die Porträtfotografie spezialisiert und so kam es, dass einen auch sehr viele berühmte Persönlichkeiten angelächelt haben.
Der zweite Künstler, ein Spanier mein ich war es, hat sich eher auf Gegenstände spezalisiert bzw auf Stahlbauten und Gerüste und Gebäude. Die Fotos waren gut, aber mir persönlich haben sie nicht so gut gefallen bzw. ich mochte die von Corbijn lieber. Der dritte Künstler war eine Künstlerin, eine Norwegerin. Sie hat auch Menschen fotografiert, aber nicht die typischen Models. Unsere erste Meinung zu ihren Bildern war: die Frau hat doch n Schaden, die Bilder sind leicht verstörend :-)) aber wenn man es genau betrachtete, waren die Bilder alles andere als vestörend, sie hat einfach die Realität fotografiert ohne irgendetwas zu beschönigen oder zu retuschieren. Es waren Alltagssituationen mit ganz normalen Persönlichkeiten. So hat sie z.B. nackte dicke Menschen fotografiert oder eine leicht bekleidete Dame, an deren Oberschenkeln man Einstichstellen sah. Hin und wieder begegnete einem auch das ein oder andere Geschlechtsteil, sowohl männlich als auch weiblich oder sie hat die unterschiedlichsten Menschen beim Sex fotografiert.
Das Museum hat uns drei sehr beeindruckt und ich glaube wenn ich nochmal in Stockholm ein bisschen Zeit habe, würde ich immer wieder hingehen.