Category Glücklichsein

28.03.1983

 

Heute vor 31 Jahren, also am 28.03.1983 bin ich nach Köln gekommen! Wie nach Köln gekommen? Vielleicht fragt sich das gerade der Ein oder Andere von Euch, allerdings kann ich dann gleich sagen, Ihr kennt mich schlecht 😀 Ich bin adoptiert und am 28. März kam meine Mama, die mich in Indien abgeholt hat, in Köln mit mir an.

28.03. und eine kleine Tradition

Als wir (meine Schwester und ich) noch klein waren, gab es für die Erwachsenen am heutigen Tag immer ein Glas Sekt und für uns Kinder Geschenke! Ganz viele Geschenke (ich hoffe sie kommen heute Abend mit einer Schubkarre zu mir)! Nein, ganz viele stimmt nicht, denn „es ist ja kein Geburtstag, sondern nur eine kleine Erinnerung“ höre ich Mama noch sagen.

Heute, mit 31 1/2 Jahren stoße ich gerne mit meiner Familie auf den Tag an und freue mich, dass sie sich freuen, dass ich hier bin. Im Gegensatz zu früher spielen Geschenke keine Rolle mehr, meistens gibt es trotzdem noch eine Kleinigkeit, Eltern halt ♥︎

Wo ist nur die Zeit geblieben?

Kann mal bitte Jemand die Zeit anhalten? Mittlerweile haben wir März und das heißt, dass ich es zwei Monate nicht geschafft habe hier auch nur eine Zeile zu schreiben. Schande über mein Haupt!

Ok, die letzten zwei Monate waren bei mir allerdings auch sehr aufregend und spannend und chaotisch und schön und nervenaufreibend und schrecklich und doch irgendwie toll! Es standen ein paar Veränderungen an – wobei ein paar ist falsch. Es war eine Veränderung, die mein Leben einmal auf den Kopf gestellt und um 180 Grad gewendet hat. Wer die Posts aufmerksam verfolgt hat, oder auch auf Helden unterwegs fleißig mitgelesen hat weiß, dass der Oliver und ich eine gewisse Sympathie füreinander hegen. Naja und jetzt: Jetzt hat er seinen Job und seine Wohnung in Gerolstein gekündigt und fängt am Montag seinen neuen Job in Köln an und ab Mai haben wir eine gemeinsame Wohnung. Eine tolle Wohnung, ganz traumhaft, besser könnte sie nicht sein.

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London, Februar 2014

Diese Entscheidung der vergangenen Wochen bedeutet nun auch, dass ich in Köln bleibe. Ziel war es ja, nach Norwegen zu gehen. In Köln alles hinter mir zu lassen und ins Land der Trolle und Fjorde zu gehen. Daraus wird nun nichts! 😀 Wenn, dann zieht es mich beruflich dort hin oder für einen Urlaub. Jetzt doch in Köln zu bleiben ist schon ein schönes Gefühl, immerhin sind meine Eltern und meine Freunde hier, die sich natürlich riesig freuen.

Es ist schon spannend, was eine Person so alles anrichten kann. Früher war es für mich undenkbar in Köln zu bleiben und es hat auch niemand geschafft mich zu überzeugen nicht zu gehen. Und dann, dann kommt da so ein Kerl aus der Eifel, der ich ebenfalls hoffnungslos verfallen bin und schafft es doch, dass ich Köln treu bleibe.

Damn, Liebe! Aber ich freu mich, auf alles was kommen wird <3 

Gemütszustand: einfach glücklich

Wir haben den ersten Advent, den ersten Dezember. In vierundzwanzig Tagen ist Weihnachten und so langsam beginnt der allgemeine Vorweihnachtstrubel, Vorweihnachtsstress und ohne Kalender ist es kaum noch möglich Termine auszumachen. Auch mein Kalender ist voll. Voll mit Terminen fürs Arbeiten und voll mit Verabredungen und was allles sein muss.  Letztes Jahr noch habe ich den Dezember gehasst als sehr nervig empfunden, ich hatte glaube ich drei freie Tage und diese wollte ich ganz für mich alleine nutzen. Dieses Jahr habe ich zwar nicht mehr Zeit, aber mir geht es gerade so gut, dass mich der Dezember einfach nicht stressen kann und nicht stressen wird.

Ich hatte vier wundervolle Tage in der Eifel, mit einem tollen Menschen. Wir haben so viel geredet, gelacht, geplant, dass die Zeit nur so verflogen ist – leider. Außerdem ist ein, wie ich finde, ganz tolles Bild entstanden. Warum ein Weihnachtsbild? Hier kommt die Erklärung 😉

Also: für mich kann der Dezember kommen! 

© Bild: Oliver Widera / heldenunterwegs.de

Was für ein schönes Wochenende – oder: meine Freunde sind die Besten

Mein Wochenende war super schön! So schön, dass ich am liebsten die Zeit angehalten hätte – aber leider kann ich das nicht.

Samstagabend habe ich meinen Geburtstag nachgefeiert. Einige werden sich fragen, warum erst so spät, da der eigentliche Geburtstag schon einen Monat zurück liegt. Die Erklärung ist einfach 🙂 An meinem Geburtstag selbst war ich in Frankreich in Urlaub und danach musste ich an den Wochenenden immer arbeiten. Samstag hatte ich ganz offiziell frei. Die Gelegenheit, ein paar Freunde einzuladen und noch einmal anzustoßen. Es war ein sehr lustiger, gemütlicher und toller Abend. Alle haben sich gut verstanden und haben viel gelacht. Das mag ich an meinen Geburtstagen: es kommen die unterschiedlichsten Leute zusammen (Uni, Theater, Freunde von früher…), man kennt sich mittlerweile und hat immer viel Spaß. Und wenn neue Leute dazu kommen, werden diese auch mit offenen Armen empfangen und aufgenommen.

Was auch sehr toll ist an meinen Freunden: sie sind bei den Geschenken sehr kreativ und ich merke immer, dass sie sich wirklich Gedanken gemacht haben, anstatt einfach nur in den Laden zu gehen, um irgend etwas zu kaufen.

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Gegen drei Uhr nachts ist die letzte Freundin gegangen und Olli und ich sind müde aber glücklich ins Bett gefallen. Gestern stand dann erst einmal ausschlafen auf dem Programm, bevor wir uns gestern Mittag dann ein leckeres und ausgiebiges Frühstück gegönnt haben.

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Es war ein sehr gelungenes Wochenende und ich stelle immer wieder fest, meine Freunde sind die Besten! Ein ganz besonderer Dank geht aber auch an Olli, der mich mit seinen Geschenken und der damit verbundenen Kreativität wirklich sprachlos gemacht hat. Ich danke dir sehr :-*

Fronkraisch!

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Nächste Woche geht es los. Ich freu mich jetzt schon sehr. Den Süden Frankreichs kenn ich wie meine Westentasche, aber nördlicher als Bordeaux war ich noch nicht. Die Route steht, die ersten beiden Hotels sind gebucht, es bleibt uns also nur noch zu hoffen, dass das Wetter mitspielt. Das wäre zumindest schön – wenn nicht, es gibt ja bekanntlich nur die falsche Kleidung 😉