Category Island

Geysire, unaussprechliche Vulkane, Wasserfälle

All das fällt einem spontan ein, wenn man an Island denkt. Die liebe Alex hat mich letztens gefragt, ob ich schon einmal dort gewesen bin. Und was soll ich sagen? JA! Ich war dort und es war großartig. Als ich letztens meine alten Fotos gesichert habe, bin ich dabei auch wieder auf das Album „Island“ gestoßen und konnte gar nicht anders, als ein wenig zu stöbern und mich an die Zeit zu erinnern. Zwei Wochen war ich damals da, mit der Uni und ich muss sagen, das war mal eine wirklich gelungene Exkursion. Geflogen sind wir von Eindhoven nach Reykjavík. Dort haben wir nur die erste Nacht verbracht und sind direkt weiter auf der Hringvegur, Islands Ringstraße,  Richtung Norden über Blönduós nach Akureyri gefahren.

Blönduós

Neben einem Stop in Blönduós, haben wir auch einen Stop in Glaumbær, einer Art Freilichtmuseum gemacht. Davon gibt es in Island oder generell in Skandinavien sehr sehr sehr viele und irgendwie sind sie alle gleich, aber wir hatten keinen Wahl *g* War ja eine Exkursion und was sein musste, musste sein. Naja, ein paar schöne Fotomotive wurden uns ja geboten.

 

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Glaumbær

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Von Akureyri aus haben wir Tagesausflüge unternommen gen Osten. Als erstes sind wir zu einem von Islands bekanntesten Wasserfällen gefahren, der von der Ringstraße auch zu sehen ist, dem Goðafoss. Ich persönlich finde es ist der schönste Wasserfall Islands bzw auch der schönste den ich bis jetzt gesehen habe und das waren in Norwegen schon einige.

IMG_0782 Goðafoss

Ein weiteres Ziel war das Mývatn-Gebiet, mit dem Mývatn selbst, den Pseudovulkanen bei Skútustaðir, den bestialisch stinkenden Solfataren von Námaskarð, und natürlich Dimmu Borgir, für alle Metal-Fans (und von denen hatten wir ein paar dabei *g*) natürlich ein Muss.

Von Akureyri ging unsere Reise dann auf der Ringstraße wieder zurück gen Westen und weiter zu den Westfjorden. Dort hatten wir einen kurzen Aufenthalt in Ísafjörður, bevor es mit der Fähre über den Breiðafjörður nach Stykkishólmur ging und von dort mit dem Bus wieder zurück nach  Reykjavík, wo wir dann noch eine ganze Woche Zeit hatten.


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Naja, Zeit stimmt nicht so ganz. Aufenthalt trifft es wohl eher, hatten ja ein straffes Programm. Wie sagte eine Dozentin mal zu mir „Frau Stanossek, das ist eine Bildungsreise“ *g* wir konnten uns jedoch nicht wirklich beschweren, denn hin und wieder konnten wir unsere Dozentin auch davon überzeugen und frei zu geben und Islands Hauptstadt auf eigene Faus zu erkunden. Hierbei hatten wir sogar Unterstützung von unserer Isländischdozentin, dem verrückten Huhn 😀

Pflichtprogramm war an einem Tag jedoch der „Goldene circle“. Darunter versteht man wohl die berühmteste Tagestour auf Island, die man sich nicht entgehen lassen sollte. Der „Golden Circle“ ist eine ca 300 Kilometer lange Rundtour, die im Süden Islands die schönsten Sehenswürdigkeiten zeigt, wie Gullfoss – den goldenen Wasserfall, Strokkur – der wohl eindrucksvollste Geysir und den Þingvellir- Nationalpark. Dies ist ein Ort von historischer, kultureller und geologischer Bedeutung und einfach wunderbar.

Gullfoss
Gullfoss (mit Regenbogen eingefangen, wohoooo *g*)
Strokkur
Strokkur

Der kleine geysir mehr kann er nicht der kleine :)

Þingvellir- Nationalpark
Þingvellir- Nationalpark

Einen Tag hatten wir so richtig frei, kein Programm, keine nervigen Dozenten. Also habe ich mit einer Freundin (lieben Gruß in die Eifel) die Stadt auf eigene Faust erkundet. Unsere Entdeckungstour führte uns zum Wahrzeichen Reykjavíks, der Hallgrímskirkja. Wir haben es uns nicht nehmen lassen, mit dem Aufzug hochzufahren, um die schöne Aussicht zu genießen. Zum Glück spielte das Wetter mit und wir hatten oben angekommen einen fantastischen Blick.

Hallgrímskirkja Hallgrímskirkja

Danach machten wir uns mit dem Bus auf Richtung Meer und Richtung Reykjanes. Schön wars da. Die Sonne schien und wir hatten einen entspannten Tag fernab von allem. Da möchte ich auf jeden Fall wieder hin. Generell möchte ich irgendwann noch einmal nach Island reisen. Das Land ist so unglaublich schön und für jemanden wie mich, der die Kälte (auch wenn wir knapp 20 Grad im Norden hatten *g*), das Wasser, die Natur und auch die weiten Landschaften liebt ein Traum.

Reykjanes Reykjanes