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Ein feines Wochenende

Gestern war es endlich soweit: gemeinsam mit Freunden hab ich den Park geentert und die Grillsaison eröffnet. Das tat wirklich gut. Einfach mal wieder in die Sonne legen und die Seele baumeln lassen. Sehr schön. Mein süßer Begleiter fand den Tag allerdings weniger schön und machte ein bisschen Faxen. Morgens war noch alles in Ordnung, habe schön zwei Brötchen gefrühstückt, BZ war ein bisschen erhöht (137 mg/dl) und hab dann mit Anne und Ole spontan entschieden grillen zu gehen. Also stand einkaufen auf dem Plan. Da Tina und Dirk auch op Jöck waren, haben sie mich mitgenommen. Ich habe mal wieder festgestellt, dass sich ein samstag Mittag definitiv NICHT zum einkaufen eignet.. Schlimm ist das, man regt sich nur auf und treibt seinen BZ damit  in die Höhe. Nach dem Einkaufen und kurz bevor ich in den Park rüber gehen wollte hab ich nochmal meinen Blutzucker gemessen 174 mg/dl. 20 Minuten später, nachdem wir den Grill anhatten und in der Sonne lagen, dacht ich mir ich mess nochmal, da es gleich essen geben würde: 127 mg/dl. Na, da ist er ja flott runter gegangen in den 20 Minuten und das obwohl ich mich nicht wirklich viel bewegt habe, bin nur 5 Minuten von mir in den Park gegangen. Und dann kam die Krönung: wir haben unser Fleisch auf den Grill gepackt und ich merkte, dass es mir irgendwie anders wurde und ich ein bisschen nervös wurde. Hab dann schonmal ein Stück Fladenbrot gegessen, weil ich mir dachte: oh oh… und dann nachdem ich das Fladenbrot gegessen und nochmal gemessen habe: 89 mg/dl. Was ist denn bitte das?? Hab dann erstmal gegessen und noch nicht direkt gespritzt, da mir das zu link war. Nach dem Essen hab ich gemessen 227 mg/dl. So ein Murks, also hab ich dann schön brav gespritzt. Nachdem ich aus dem Park dann wieder nach Hause kam, bin ich schnell unter die Dusche gehüpft, denn leider musste ich abends auch noch arbeiten. Im Theater angekommen wurd mir schon wieder ein bisschen anders, obwohl gerade mal 2 Stunden seit dem Essen vergangen waren. Ich dachte mir: eigentlich müsste der Blutzuckerwert sehr weit oben sein, 2 Stunden nach dem Essen, aber miss vorsichtshalber mal um ein Erkärung für das Unwohlsein zu haben. Gesagt getan: 106 mg/dl. VERRÜCKTE WELT sag ich da nur!! Naja, mal lernt halt nie aus und ich werde meinen süßen Begleiter wohl nie richtig verstehen! 🙂

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Heute stand eine kabarettistische Stadtrundfahrt auf dem Programm. Vor 2 Wochen haben wir im Rahmen der Expedition Colonia die Schiffstour gemacht und auch gearbeitet, heute war ich einfach nur Gast. Gemeinsam mit Christian haben ich es mir im Bus gemütlich gemacht und 2 Stunden Marina gelauscht, die uns mit Informationen erschlagen hat (aber im positiven Sinn*g*).  2000 Jahre Kölner Stadtgeschichte in 2 Stunden, das war doch mal ne Ansage. Aber: es hat sich gelohnt! Wir hatten traumhaftes Wetter und die Tour war cool, wir hatten viel Spaß und haben sehr viel Interessantes erfahren. All die Informationen übers Mittelalter kannte ich sogar, hat sich das Studium der mittelalterlichen Geschichte also doch bewährt, hehe. Versüßt haben Christian und ich uns die Fahrt mit Gummibärchen die überraschenderweise keinen Einfluss auf meinen BZ hatten und Apfelsinen, schön frisch, passend zum schönen Wetter 🙂

sehr lecka, 4 Stück = 1 BE 🙂

 

Alles in allem ein sehr gelungenes Wochenende, das ja aber noch nicht zu Ende ist!

Jauchzet Uferbewohner – die Schiffstour

In Köln findet gerade die Expedition Colonia statt. Im Rahmen dieser Expedition haben wir gestern bei schönstem Wetter und sehr angenehmen 25 °C Grad eine Schiffstour auf dem Rhein gemacht. Da die Sonne lachte, konnten alle Gäste auf dem Sonnendeck platznehmen, sich zurück lehnen, das Wetter genießen und Marina lauschen. Unsere Fahrt begann an der Hohenzollernbrücke und führte uns mit dem Strom bis zum Niehler Hafen. Marina hat die Fahrt kabarettistich begleitet und die Gäste mit reichlich Informationen versorgt. Vom Niehler Hafen ging es dann wieder stromaufwärts und als nächstes wurde der Mühlheimer Hafen angefahren. Der war kleiner als ich dachte, aber sehr gemütlich. Da wir auf dem Schiff auch ein bisschen im Dienst waren konnte ich da leider keine Fotos machen, denn ich hatte das Theatertelefon und ausgerechnet dann klingelte es ununterbrochen, so dass ich unter Deck saß und die Anrufe entgegen genommen habe. Zum Abschluss ging es in den Deutzer Hafen, der eigens für uns aufgemacht wurde, jawohl!! Zum Glück war das Telefon dann wieder ruhig, so dass ich es mir mit der Kamera auf Deck gemütlich machen konnte und auch die Möglichkeit hatte zu fotografieren. Anscheinend sah ich sehr wichtig aus, denn mich hat doch tatsächlich eine nette Dame angesprochen und gefragt ob ich für Globetrotter fotografiere, Sponsor der Expedition. Ha, da war ich doch ganz schön baff :-)) Aber fands lustig… hab ihr dann erzählt, dass ich ganz privat fotografiere, weder für Globetrotter noch fürs Theater, aber zu dem würde ich immerhin gehören! So und damit ihr dann auch mal einen kleinen Eindruck von der schönen Schiffstour bekommt, folgen nun ein paar Impressionen:

Papa mal VOR der Linse

Ja, diese Brücke wurde extra für uns…

geöffnet!

Marina Barth

Paulchen hatte keinen Spaß!! 🙁

Da lacht dat kölsche Hätz

Kölle Alaaf die Zweite

Am Samstag ist es wieder soweit. Die zweite Karnevalssitzung für diese Session steht vor der Tür. Veranstalter sind diesmal die Fidelen Zunftbüder und wir gehen ins Maritim. Ich freu mich, denn im Maritim habe ich noch nie eine Sitzung gesehen. War bis jetzt immer nur in der Messe oder im Satory. Wobei ich sagen muss, die Messe mag ich lieber, da ist es nicht so eng.  Am Samstag also Premiere im Maritim mit  einem sehr lustigen Trüppchen, denn ich belager mit meinen Eltern, meiner Schwester & Martin, Anne & Ole, Tina & Dirk und Vera einen ganzen Tisch!

Mama, Papa & ich

Gegen 17 Uhr werden Anne und Ole hier bei mir vorbei kommen und wir werden mit einem Gläschen Sekt oder auch einem Bierchen schonmal ein bisschen vorglühen 🙂 Das wird mit Sicherheit auch ein riesen Spaß. Eben habe ich erfahren, die beiden gehen als Fruchtzwerge, ich bin sehr gespannt und freu mich schon auf das Kostüm. Ich selbst werde wieder als Maus gehen. Mein Kostüm ist bereits frisch gewaschen und wartet darauf wieder getragen zu werden.