Category London

Part 3: London – aber irgendwie auch nicht :-))

Samstag klingelte früh der Wecker, da wir uns vorgenommen hatten Sachen anzugucken, die ich bis dato noch nicht kannte. Das erweist sich in London allerdings als äußerst kompliziert, da ich nun schon viele viele Male da war. Also haben wir beschlossen nach Richmond upon Thames zu fahren und uns dort das Hampton Court Palace anzusehen. Ich liebe ja solche Barockbauten und Yvonne auch, also waren wir da sehr gut aufgehoben. Das Wetter war auch wieder auf unserer Seite und so hatten wir einen wunderschönen Tag dort.

field-garlic-mushroom-quiche              

Wieder in Plumstead angekommen, waren Yvonne und ich dran mit kochen, da Sandun noch arbeiten musste. Ausgeguckt haben wir uns Geschnetzeltes, was an sich ja nicht soo kompliziert war und selbstgemachte Röstis. Yvonne hatte ein Rezept, in dem ein Riesenrösti gemacht wurde und dann zum Schluss erst geteilt. Das wollten wir auch probieren. Kartoffeln geraspelt und rein in die Pfanne. Ein sehr spanndes Unterfangen, denn wir bekommt man alle Kartoffelstückchen gleich durch und wie zum Henker wendet man das Dingen?! *g* Aber: es hat alles geklappt und war richtig lecker.

Am Sonntag wiederholte sich das frühe Aufstehen, denn es stand wieder eine länger Zugfahrt an. Wir hatten beschlossen nach Brighton ans Meer zu fahren. Ich liebe das Meer und Yvonne lies sich für die Idee sehr schnell begeistern – zumal sie auch schonmal in Brighton war. Von London Bridge fährt man ne gute Stunde, es ist also gar nicht so weit von London entfernt wie ich ursprünglich dachte. Der Tag am Meer war wunderschön und auch die Stadt ist echt niedlich und eine Reise wert. Aber ich lass hier lieber mal die Bilder für den Tag sprechen 🙂

tray of chips

shripms & chips

Zurück in Plumsteadt waren wir echt platt. Die Seeluft hat müüüüde gemacht. Leider war es auch schon der letzte Abend in London. Den haben wir zu dritt mit nem Glas Wein auf der Couch verbracht und gequatscht und gequatscht 🙂 Yvonne und ich habe festgetellt, wir kennen uns jetzt schon 27 Jahre, seit dem Kindergarten ♥ eine lange Zeit. Und der Kontakt ist trotz der räumlichen Trennung super. Es ist doch schön zu sehen, dass eine gute Freundschaft auch über die Jahre und die Distanz funktioniert.

Montag morgen waren Yvonne und Sandun dann arbeiten. Ich habe in Ruhe gefrühstückt, meinen dezent vollen Koffer zugequetscht mit mentaler Unterstützung von zu Hause (danke Steff *zwinker*) und bin dann nachmittags nach Gatwick umd wieder nach Köln zu fliegen :'(

marzipan cappuccino, i like!


Part 2: London – aber irgendwie auch nicht :-))

Köln

In den Flieger hatte ich es also geschafft. Der Blick nach draußen war nicht wirklich einladend, also machte ich kurz die Augen zu um zu dösen bis der Flieger endlich abhob. Die nächste Durchsage die ich dann mitbekommen habe, war die, dass wir uns bereits im Landeanflug befanden *g* Ich habe noch nie einen ganzen Flug verschlafen, da muss ich wohl müd gewesen sein. In London angekommen wurde ich jedenfalls von einem strahlend blauen Himmel und Sonnenschein begrüßt. Außerdem waren es so um die 8 Grad, also ein für London eher untypisches Wetter – wobei ich eigentlich immer Glück mit dem Wetter auf der Insel habe, egal zu welchem Zeitpunkt ich da bin . Mein Gepäck war schnell geholt, so dass ich schnell im Zug nach London und zur London Bridge war. Dort wollte Yvonne mich dann abholen. An London Bridge angekommen, wartete sie auch schon da und es gab auf dem Weg „nach Hause“ natürlich jede Menge zu erzählen. Telefon ist ja irgendwie nicht das gleiche wie so miteinander reden 🙂

In Plumsteadt angekommen, haben wir erstmal was zu Mittag gegessen und uns dann aufgemacht nach Stratford ins Shopping Center. Erst einmal
erlebt man eine völlige Reizüberflutung. Man hat sich aber dann schnell an
die Vielfalt gewöhnt und wir haben uns ins Getümmel gestürzt *hehe*das Ende vom Lied war, dass wir voll bepackt waren und nicht mehr stehen konnten. Draußen war es dunkel und wir mussten nun mit all unserem Gepäck zurück zu ihr.

Dort wartete dann aber ein Truthahn auf uns, den Yvonnes Mann den ganzen Nachmittag für uns und mir zu Ehren zubereitet hatte. Und was soll ich sagen: der war soooo lecker!!! :)) Leider waren wir alle viel zu früh satt.

Part 1: London – aber irgendwie auch nicht :-))

Kaum hat das neue Jahr begonnen, hieß es für mich Koffer packen und ab auf die Insel. Diesmal nicht die grüne sondern die Nachbarinsel. Ein Besuch bei Yvonne und Sandung war schon lange überfällig, da sie ausgerechnet in der Woche als ich letztes Jahr da war, in Frankreich verweilte.
Um 9.50 ging also am Freitag morgen mein Flieger. Hieß für mich um 6 Uhr aufstehen. Meine lieben Freunde witzelten am Vorabend schon, ob ich den Flieger wohl bekomme und erinnerten mich mit einem breiten Grinsen an Dublin im lezten Jahr 🙂 Isa, mit der ich noch bis nachts um 1 telefoniert habe war sogar so lieb und hat sich extra einen Wecker gestellt um mich um 6 zu wecken (danke dafür Süße). Ich war sogar vor Isas Anruf wach und konnte mich ganz in Ruhe fertig machen. So entspannt war ich noch nie vor nem Flug *g*
Und es ging dann auch irgendwie lustig und spannend weiter. Nach dem Chek-in hab ich mich also direkt aufgemacht zum Gate. An den Sicherheitskontrollen war nicht viel los, die Herren daher sehr zum scherzen aufgelegt. Ich hab meine Kameratasche, Jacke und alles was piepen kann also in die Plastikbox getan und wollte gerade durch die Schleuse gehen, da meinte der nette Herr: Hmm, also die Jacke (Strickjacke) bitte auch ausziehen und in die Box packen. Ich war ein bisschen irritiert, da ich morgens nur schnell ein uraltes Spaghettishirt drunter gezogen hatte, in welchem ich nun nicht unbedingt am Flughafen stehen wollte. Ich guckte den Herren also etwas überrascht an und meinte: Ähm, das könnte ein bisschen schwierig werden, ich hab da jetzt nicht mehr so viel drunter. Da fing der Gute an zu lachen und meinte mit einem breiten Grinsen: Na um so besser! Nee Quatsch, dann lass den Pulli an! Ich konnte dann also doch vernünftig angezogen durch die Sicherheitskontrolle gehen und was passierte, ich PIEPSE natürlich!! Wie könnte es auch anders sein *g* Und meine Kamera musste ich auch auseinander schrauben, damit sie begutachtet werden konnte… Nachdem ich meine Sachen dann wieder zusammen gepackt hatte, machte ich mich auf um zur zweiten Schlange zu gelangen, der Passkontrolle. Nun ist es ja so, dass ich nicht wirklich viel geschlafen hatte. Das hatte zur Folge, dass Kontaktlinsen nicht in Frage kamen und ich daher die Brille auf der Nase hatte. Der Herr von der Passkontrolle guckte sich dann also meinen Perso (ohne Brille) an, guckte mich an, dann wieder den Perso: Also hier auf dem Foto haben sie die Brille aber noch nicht auf. Ich musste ja ein wenig lachen und entgegnete nur: Nöö, da hatte ich die Brille aber auch noch nicht. Er fing an zu lachen, meinte aber sie steht mir gut und wünschte mir einen guten Flug :-))

London – immer wieder schön!

Wie ihr schon gemerkt habt, war es diese Woche recht ruhig hier. Das hatte auch einen Grund, denn ich war nicht da 🙂 Wir haben ein neues Jahr und neue Reisen stehen auf dem Programm. Los ging es in London!! Ich liebe diese Stadt und fliege jedes Jahr immer wieder gerne hin. Diesmal habe ich jedoch nicht Yvonne besucht, sondern die liebe Isabel, die ich  letztes Jahr noch in Wien besucht habe.
Am Montag morgen klingelte also um 6.15 Uhr der Wecker. Leider hat das mit dem frühen schlafengehen am Sonntag nicht geklappt, so dass ich den Wecker am liebsten erschlagen hätte 🙂 Naja, schnell in den Finger gepiekst 100 mg/dl, zack unter die Dusche und ab zum Flughafen. Den Flug habe ich dann direkt genutzt um noch ein bisschen zu schlafen und war dann gegen 10 Uhr in London. Die Insel empfing mich mit herrlichem blauen Himmel, Sonne und schönen milden Temperaturen.
Treffpunkt für Isabel und mich war die London Bridge, wo ich mit dem Zug vom Flughafen ankam und sie mich abholen wollte. Und kaum war ich angekommen, habe ich mich schon von meiner besten Seite gezeigt, Tollpatschigkeit lässt grüßen 🙂 Wenn man mit größerem Gepäck reist, dann sind die Londoner Tube-Mitarbeiter so nett und schleußen dich nicht durch die normalen Gates, sondern lassen dich an der Seite passieren, damit man sich mit seinem Gepäck nicht durchs Gate zwingen muss. MEIN netter Tube-Mitarbeiter war allerdings mit Schwätzen beschäftigt als ich ankam und wirkte auch nicht so, als dass er seinem Job nachkommen wollte. Also dachte ich mir: Gut, gehste halt mit deiner Tasche wie alle anderen Leute durch die schmalen Gates, ich wollte ja irgendwie raus aus der Station. Gesagt getan, mein Ticket in den Automat geschoben, die Türchen gingen auf und gerade als ich durchgegangen bin, gingen die Türchen wieder zu!!!! Meine Tasche, die ich hinter mir hergezogen habe, blieb nun also MITTEN in den Türen stecken und ich kam nicht vorwärs und auch nicht mehr zuück. Begleitet wurde mein Steckenbleiben dann durch ein SEHR LAUTES Piepen der Türen und ein Blinken auf dem Automat :-)) Man man man, da ging dann gar nichts mehr. Der nette Tube-Mitarbeiter beendete dann sehr schnell sein Schwätzchen und kam an und versuchte meine Tasche rauszuiehen, was leider nicht funktionierte. Er hat dann mit grober Gewalt die Türchen auseinander gedrückt und ich konnte meine Tasche befreien!! Durfte mir dann auch noch n Rüffel anhören, warum ich denn nicht bei ihm durch das größere Gate gegangen bin .. Pappnase..!! :-))
Das war doch mal ein gelungener Start in London, Isabel hat sich auf jeden Fall köstlich amüsiert.Wir sind dann in die Tube und ab nach Camden Town gefahren, wo ich diesmal gewohnt habe, sehr cool und ein sehr krasser Unterschied zu South Kensington (wo ich davor die Jahre IMMER gewohnt habe) oder zu Plumstead wo Yvonne jetzt wohnt. Nachdem wir meine Tasche dann bei ihr abegstellt haben, haben wir uns erstmal ordentlich festgequatscht und sind dann los um durch die Markthallen zu schlendern. Es war schön, wieder da zu sein und die deutschen Touristen zu beobachten, die zum ersten mal da waren 🙂 Von da aus sind wir dann nach South Ken gefahren um dort im Sticky Fingers essen zu gehen, wie ich es jedes mal mache wenn ich in London bin! Der Laden hat einfach Flair und man muss ihn mögen 🙂 Nachdem wir nach dem Essen pappsatt waren, sind wir wieder zurück nach Camden gefahren und haben es uns mit einem Fläschchen Rotwein bei Isa gemütlich gemacht, bis nachts um 3 gequatscht und Schmink-Sessions abgehalten 🙂 Mädelsabend eben!!

TAG 2
Am Dienstag haben wir etwas gemacht, was ich schon immer machen wollte, es aber irgendwie nie geschafft habe. Wir waren im Natural History Museum. Da kann man nen ganzen Tag verbringen. Wir waren den ganzen Nachmittag da und waren danach echt müde und sind wieder nach Camden zurück um es uns dort wieder mit nem Gläschen Wein gemütlich zu machen. Und auch dann folgten wieder lustige und lange Mädelsgespräche und die ein oder andere Schminksession.

TAG 3
Mittwoch haben wir erstmal ein bisschen ausgeschlafen und haben uns dann mittags auf den Weg Richtung Picadilly und Oxford Circus gemacht. Ich musste schließlich noch die ein oder andere Sache besorgen. Da war zum einen ein Besuch im Body Shop um für Tina mein Parfüm zu besorgen und ein Besuch in einem Game-Shop um für meinen Arbeitskollegen ein Spiel zu besorgen. Also sind wir bis Oxford Circus gerfahren und sind erstmal die Regent Street hochgelaufen Richtung Picadilly. Nebenbei haben wir natürlich (!) noch einen Abstecher in die Carnaby Street gemach 🙂 Da Isa noch nie im Hamleys war, kamen wir gar nicht drum herum einen kurzen Abstecher da rein zu machen und ins Kinderparadies abzutauchen. Auch da könnte man den ganzen Tag verbringen… haben wir aber nicht. Sind dann schnell wieder raus und zurück Richtung Oxford Street um dort einzukaufen. Nachdem wir alle wichtigen Dinge gefunden und gekauft haben, haben wir uns überlegt, was wir denn essen möchten. Lust auf kochen hatten wir jedoch nicht, also haben wir beschlossen bei Pizza Hut essen zu gehen. Lecker lecker!! 🙂 Abends hatten wir dann wieder unser allabendliches Ritual aus Rotwein, Schminken, quatschen und lachen. Außerdem haben wir lauthals gesungen, so dass Isas Nachbarin im Studentenwohnheim bestimmt die Krise bekommen hat :-)) Aber die war eh ein bisschen komisch, hehe. 

TAG 4
war leider schon der letzte Tag in London 🙁 Nach dem Frühstück sind wir daher nochmal zu den Markthallen aufgebrochen und sind da schön langgeschlendert UND in den Cyberdog rein. Ein SEHR stranger Laden… Isa war schon mal drin, hatte sich aber nicht bis nach ganz unten gewagt, also war dies nun unser Vorhaben. Gesagt getan, wir haben uns mutig unter lauten Techno-Beats und ganz schlimm grellen Farben durch den Laden gekämpft, bis in die ab 18 Abteilung, in der es dann jede Menge Sexspielzeug zu kaufen gab, von ner deutschen Firma!! :-))
Danach haben wir noch Mittag gegessen und dann musste ich mich leider schon wieder auf zum Flughafen machen *snief* Die Zeit ging einfach viel zu schnell um und ich wäre gerne noch länger dageblieben. Naja, im Herbst gehts ja wieder hin!! Dann zu Yvonne und Sandun, ich freu mich jetzt schon!!!

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London steht vor der Tür

Juchhu, nur noch eine gute Woche und ich bin endlich wieder auf der Insel. Diesmal allerdings nicht um Yvonne zu sehen – die hat es nämlich vorgezogen nicht in der Stadt zu sein wenn ich komme, sondern um Isabel zu besuchen. Eigentlich wollten wir Yvonne ja dann überraschen, wäre da nicht die Uni… die macht nämlich ausgerechnet zu der Zeit ne Exkursion nach Touluse, in der ich in London bin. Das war wohl perfektes Timing von Yvonne und mir :-)) Naja, besuch ich Yvonne im Herbs, gibt schlimmeres als 2 mal London im Jahr :-))

Wenn ich nun also am Montag in ner Woche nach London komme, werde ich diesmal in Camden Town wohnen!! Wie geil ist das denn bitte?? Isa’s Studentenwohnheim liegt nämlich genau da. Vielleicht sollte ich dann Geld und Karten zu Hause lassen wenn ich vor die Tür gehe, hehe. Ja und dann schaun wir mal, was wir in den 4 Tagen alles Feines machen. Montag abend werden wir auf jeden Fall im Sticky Fingers essen gehen, das steht schon fest. Da bekommt man nämlich alles für den halben Preis und wir kennen ja die englischen Preise 🙂 Lohnt sich also!! Und dann werden wir ne Runde mit dem London Eye fahren. Man mag es nicht glauben, ich war schon x-mal in London, bin damit aber noch nicht gefahren. Das kann ja nicht sein. Und Isa war auch noch nicht drauf, also machen wir das. Und es wird bestimmt großartig – es sei denn ich hab 4 Tage Inselwetter… aber Isa meinte das Wette sei gut, es sei nur kalt. Aber damit kann ich leben 🙂 Außerdem werden wir bestimmt den ein oder anderen Pub besuchen und da werde ich dann auch Bier trinken *freu* Mach ich hier ja nur noch selten… aber im Pub muss das sein!!
Isaaaa, ich freu mich :-*