Category Mädels

Fronkraisch!

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Nächste Woche geht es los. Ich freu mich jetzt schon sehr. Den Süden Frankreichs kenn ich wie meine Westentasche, aber nördlicher als Bordeaux war ich noch nicht. Die Route steht, die ersten beiden Hotels sind gebucht, es bleibt uns also nur noch zu hoffen, dass das Wetter mitspielt. Das wäre zumindest schön – wenn nicht, es gibt ja bekanntlich nur die falsche Kleidung 😉

Formidable oder auch: von leckerem Essen und dem Besuch im Intermarché

Nun sind wir also hier im Café gelandet und freuten uns auf unser französisches Mittagessen. Wir wählten hierfür die Formule 3, welche einen Hauptgang, ein Getränk und ein Nachtisch beinhaltete.  Tina entschied sich für die Endives au jambon und ich mich für die Quiche Lorraine. Eine gute Wahl. Das Essen war so gut, das kann man gar nicht beschreiben. Meine Quiche war ein grandios. Nicht so klätschig und hart wir hier, ganz leicht und fluffig, traumhaft.

Déjeuner

Als Nachtisch gab es Rhabarberkuchen. Der war eigentlich lecker, wenn er nicht so sauer gewesen wäre. Sauer macht zwar lustig, aber erstens waren wir das bereits und zweitens war das ein bisschen viel des Guten. Zum Gück gab es einen Klecks Sahne dazu, damit ließ sich der Kuchen essen und genießen, hehe. Nach unserm Mittagsmenue waren wir pappsatt und zufrieden und nach einem Erinnerungsfoto auf der Place Saint-Jaques ging es zurück zum Auto, wir hatten ja noch etwas vor!

Mila & Tina

Wir machten uns nun also wieder auf Richtung Heimat. Diesmal wollten wir aber über Trier zurück fahren und kurz vor der Grenze erschien er uns dann: das Objekt der Begierde, der Intermarché! Juchhu! Wir waren beide ziemlich happy, hatten wir uns doch die ganze Zeit schon drauf gefreut, all die ganzen französischen Leckereien zu kaufen.

Intermarché

Jeder, der schon einmal in Frankreich in einem der großen Supermärkte war weiß, die sind ein Traum, denn es gibt einfach alles. Und das auch in Massen. Wir haben uns also schnell einen Einkaufswagen geschnappt und rein ins Paradies.

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Ein wenig schmunzeln mussten wir ja schon, als wir nach 10 Minuten in unseren Einkaufswagen geguckt haben. Was war drin? Nur Alkohol *hüstel* Aber das französische Bier in seinen kleinen Fläschchen ist natürlich auch besonders lecker und der Wein erst…. Und vor allem ist er ja auch viel günstiger als bei uns, da mussten wir also zuschlagen. Ging ja gar nicht anders.

Mon Dieu :D

Nach diesem Anblick haben wir uns gedacht: so kann es nicht weiter gehen, das müssen wir schnell ändern. Also haben wir jeden Gang abgeklappert, man könnte ja was verpassen und unseren Wagen schön weiter gefüllt, mit vollem Körpereinsatz und ganzem Erfolg.

 Intermarché

Als der Wagen dann wie auf dem rechten Bild aussah, haben wir uns schnell zur Kasse begeben und schon beschlossen: wir zahlen mit Kreditkarte, dann ist es nicht ganz so schlimm 😀 ich kann euch aber sagen, es ging – wir sind an der Kasse nicht in Ohnmacht gefallen.

Nachdem wir unsere ganzen Schätze im Auto verstaut hatten, ging es nun weiter Richtung Heimat. Die Strecke war schön, an der Mosel entlang, vorbei an den Weinbergen. Ich glaube im Sommer sieht es da noch toller aus und ich muss dann da unbedingt mal hin!  Mal gucken ob und wie sich das realisieren lässt.

Zu Beginn des Posts erwähnte ich ja, dass der Rückweg den wir gewählt hatten, einen besonderen Hintergrund hatte. Tinas und mein Weg sollten sich nämlich noch trennen. Und jeder der den Blog ein wenig verfolgt, weiß auch wo und warum 😉

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Savoir-vivre? Definitiv

Wie die Überschrift schon sagt, haben wir es uns gut gehen lassen, aber von vorne:

Jeder der hier fleißig mit ließt wird festgestellt haben, ich liebe den Norden. Die raue und zugleich wunderschöne Natur, das Schroffe, die Offenheit und Höflichkeit der Skandinavier. Wer mich dazu aber noch gut kennt weiß auch, dass es genau entgegen gesetzt ein kleines Fleckchen Erde gibt, dass ich fast genau so liebe. Habe ich dort doch als Kind (naja gut bis ich 17 war) jedes Jahr meinen Sommer verbracht, die Sprache gelernt, so dass ich sie heute nahezu fließend beherrsche und einen Eindruck davon bekommen, was es heißt das Leben zu genießen. Die Rede ist natürlich von Frankreich.

Glücklicherweise habe ich eine ganz liebe und tolle Freundin, die Tina, die Frankreich genau so mag wie ich. Aus dem Grund kam uns eines Tages die Idee, einen Tagesausflug nach Frankreich zu machen. Köln liegt für Tagesausflüge solcher Art nahezu perfekt. Gute drei Stunden und wir sind in Frankreich. Gesagt getan, die Idee war geboren. Unser erster Plan war es, nach Thionville zu fahren. Dort wollten wir in ein Café gehen, nett was essen und trinken und den Tag verbringen. Auf dem Rückweg wollten wir in einen französischen Supermarkt und feine Leckereien kaufen. Der Plan war gut!! Die Zeit verging und eines Tages, vermutlich bei nem Wein oder Bierchen, fragte mich Tina, ob ich schon einmal in Metz gewesen sei. War ich bis dato nicht. Vielleicht mal dran vorbei gefahren, ich konnte mich aber nicht dran erinnern. Immerhin war ich 2001 das letzte Mal mit meinen Eltern in Südfrankreich. Ist also schon ein paar Jährchen her. Tina war bereits mal da und fand das Städchen sehr schön, also wurde umgeplant und Metz war unser Ziel. Es lag aber auch nur noch gut 30 km hinter Thionville, so dass es nicht wirklich viel weiter war.

Vorletzte Woche war es dann soweit. Wir haben uns entschieden, über die Eifel und Luxembourg (tanken und so ;-)) hinzufahren und über Trier und durch die Eifel wieder zurück. Der Rückweg hatte noch einen besonderen Grund, auf den ich vielleicht später noch einmal eingehen werde 🙂

Pünktlich um 7 Uhr sassen wir bei Tina um Auto und unserer kleiner Roadtrip konnte losgehen. Da wir so früh auf den Beinen war, war auf den Straßen so gut wie nichts los. Die Autofahrt war sehr lustig und wir hatten viel Spaß. Ein Grund dafür war, dass die Heizung in Tinas Auto eine Art Eigenleben hatte, sprich sie tat es nicht. Zumindest die meiste Zeit. Es gab kurze Lichtblicke, da tat sie es für kurze Zeit und wir hatten die Hände vor der Heizung um jedes noch so kleine bisschen Wärme zu erhaschen. In der Eifel lagen noch riesen Schneefelder, die uns noch einmal vor Augen führten, dass es im Auto bitterkalt war 😀 Haben wir uns eben warm gesungen. Geht alles!! Und zwischendurch kam ja auch ein bisschen Wärme. Unser Weg führte uns also über Blankenheim, Prüm, Bitburg nach Luxembourg, wo wir mit leichtem Schneefall begrüßt wurden, was uns aber natürlich in keinster Weise gestört hat. Immerhin waren wir auf dem Weg nach Frankreich.

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Pünktlich in Frankreich wurde das Wetter ein bisschen besser, denn die Sonne kam hervor und wie könnte es anders sein, die Heizung meldete sich auch wieder. Also Fenster ein bisschen auf und Sonnenbrillen gezückt. Außerdem war es  bis Metz nun auch nicht mehr weit.

Beim Einfahren in die Stadt bzw. in Richtung Kathedrale Saint-Étienne, was lustigerweise auf deutsch Stephansdom heißt, fuhren wir am Moyen Pont vorbei und bogen dann rechts ab um in der Nähe des Office de Tourisme zu parken bzw unter Saint-Étienne. Das ist wie ich finde wirklich gut gelöst, denn das Auto steht geschützt und sehr zentral.

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Nachdem wir unser Auto nun sicher geparkt hatten, sind wir zu Fuß los um die Stad ein wenig zu erkunden. Als erstes ging es natürlich in die Kathedrale Saint-Étienne. Diese wurde zwischen 1220 – 1520 im Stile der Gotik errichtet und steht seit 1930 unter Denkmalschutz. Ich persönlich hab ja mit der Kirche so gar nichts am Hut, aber ich liebe gotische Bauten. Daher fand ich Saint-Étienne auch sehr schön und finde es nicht verwunderlich, dass die Kathedrale zu einer der größten und schönsten gotischen in ganz Frankreich gehört. Leider habe ich Pappnase versäumt, sie von außen mal ganz zu fotografieren, aber ich komm ja noch einmal nach Metz, dann wird das nachgeholt 🙂

Von der Kathedrale sind wir zu Fuß durch die kleinen Gassen geschlendert und haben uns alles genau angesehen. Ein wirklich schönes Städchen. Neben Saint-Étienne befinden sich die Markthallen, in denen es jede Menge Leckereien zu kaufen gab. Naja, überwiegend Fisch, so dass es mehr für Tina ein Genuss war dort duchzuschlendern, aber da sie mich ja nicht gezwungen hat ihn zu essen, passte das.

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Nach unserer Erkundungstour und einem pain au chocolat unterwegs, meldeten sich mein Kreislauf und mein Blutzucker. Naja besser gesagt, sie meldeten sich ab, was eindeutig ein Zeichen dafür war jetzt sofort was essen zu gehen. Gesagt getan. Wir sind zur Place Saint-Jaques gegangen, dem Platz im historischen Zentrum von Metz. Dort haben wir uns in einem kleinen schnuckeligen Café einen Platz gesucht und ein ganz formidables Mittagessen gehabt.

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Und was wir feines gespeist haben und wie sich der Rückweg inklusive Einkauf im Intermarché gestaltete, das erfahrt ihr hier :)

Mein Januar

So, der Monat ist so gut wie rum, also folgt nun ein kleines Résumé. Ich hab mir fest vorgenommen, jetzt jeden Monat kurz Revue passieren zu lassen und meine Lieblingsbilder zu posten. Mal schauen, ob es mir gelingen wird 🙂

Wie die letzten Jahre, habe ich auch diesmal ins neue Jahr gearbeitet. Naja, ich war kurz vor Mitternacht fertig mit arbeiten, befand mich aber trotzdem noch im Theater mit meinen Kollegen. Zum Glück hatten wir Verstärkung in Form einer Arbeitskollegin da, die auch zu meinen Freundinnen zählt, so war das reinfeiern und anstoßen dann sehr nett und lustig. Auf dem Weg nach Hause habe ich noch einen Zwischenstop bei meinen Eltern eingelegt und war dann irgendwann um halb fünf glücklich im Bett. An Neujahr habe ich weder mein Bett noch die Wohnung verlassen 🙂 Danach verflog der Januar irgendwie und war auch sehr anstrengend. Ich war ziemlich müde, gereizt, gestresst und ausgepowert. Dazu machte mein Blutzucker auch mehr was er wollte und nicht was er sollte.  Normalerweise schleicht sich dieses „Kein Bock mehr“ – Gefühl immer im Dezember ein, kurz vor Weihnachten. Wenn ich Anfang Dezember schon sagen kann: hey, für den Rest des Monats habe ich vier freie Tage. In Worten: VIER! Das ist nicht wirklich viel. Diesmal ging es im Dezember aber noch ganz gut und der „Tiefpunkt“ zog sich durch den Januar. Neben dem Ärger, den ich im Theater hatte (na wann kommen die Kollegen denn heute, kommt der eine überhaupt?) , kam noch Ärger so dazu. Ärger, der eigentlich nicht sein muss und auch eher traurig und enttäuschend ist – aber ich kanns nicht ändern bzw kann es nicht beeinflussen. Es sei denn ich ändere mich und da wüsste ich nicht warum 😉  Meinen Unmut habe ich an jemandem ausgelassen, der es mal so gar nicht verdient hat. Ich glaube ich habe denjenigen zum Teil sehr in den Wahnsinn getrieben mit meinem Temprament und meinem Sturkopf.  Zum Glück redet besagte Person aber noch mit mir und ist auch nicht mehr böse. Danke :-* Seit letztem Wochenende ist aber nun alles wieder gut. Ich habe mal ordentlich ausgeschlafen, nachgedacht und Zuspruch bekommen, so dass diese „alles ist doof – Phase“ auch wieder vorbei ist – ein Glück!

Der Januar war aber nicht nur negativ 🙂 Es gab auch viele schöne Momente. Direkt zu Beginn des neuen Jahres war Besuch aus Wien da. Die liebe Isa hat über Weihnachten einen Heimatbesuch gemacht und so war natürlich klar, dass wir uns auch treffen würden. Es folgte ein sehr entspannter und schöner und lustiger Mädelstag in Köln.

Eine Woche später ging es wie jedes Jahr auf die Prunk- und Kostümsitzung der Bürgergarde Blau Gold. Das Programm war diesmal echt super. Ich persönlich steh ja nicht so auf die Redner, die ohne Zweifel alle gut sind, was eventuell mit meinem Job im Theater zusammen hängen könnte. Ich habe immer bei den Musikgruppen am meisten Spaß, wenn ich fröhlich singend, tanzend und auch schunkelnd  auf dem Stuhl stehen kann *g*  Dieses Jahr hatte ich Glück und das kölsche Kleeblatt war bis auf die Paveier komplett *freu* Mir ist es auch gelungen, die alkoholischen Getränke NICHT zu mischen und auch nach der Sitzung habe ich ganz brav nur noch ein Getränk zu mir genommen und dann war gut. Ich erinnere mich an eine böööööse Sitzung im letzten Jahr!! Und die Erinnerungen sind nicht schön *g*

Eine weiter schöne Tatsache in diesem Januar war der Schnee. Jeder der mich gut kennt weiß, dass ich den Schnee und den Winter liebe. Ich finde die weiße Pracht macht den tristen Winter richtig schön und wenn dazu dann auch noch die Sonne scheint, ist ein Wintertag perfekt. Es gibt einen Ort, da gabs ein bisschen mehr Schnee als hier in Köln. Und dahin hab ich mich mit dem Zug aufgemacht. Alleine die Zugfahrt war schon schön. Nicht nur, dass ich diesmal tagsüber unterwegs war und auch was von der Landschaft beim rausgucken gesehen habe, nein es war auch alles wunderbar weiß. Zwischendurch hatte ich richtig Lust, einfach auszusteigen und spazieren zu gehen, so schön sah das draußen aus. Aber ich hatte ja ein Ziel, also konnte ich nicht so einfach aussteigen und durch den Schnee stapfen. Die Zeit in der Eifel war auch jeden Fall sehr schön und ich freu mich schon, wenn ich irgendwann wieder hinfahre.

Diesen Monat hat es auch endlich geklappt, dass Alex, Saskia und ich unser Tweetup in die Tat umsetzen konnten. Lange hat es gedauert und so verflog die Zeit im Brauhaus und zack hatten wir 23 Uhr. Wahnsinn. Aber es gab so viel zu erzählen und so viel zu lachen…. war ein guter Abend. Immer wieder gerne. Vielleicht dauert es das nächste mal auch kein halbes Jahr, damit ein Treffen zustande kommt,hehe.

Eine Woche später fand ich mich übrigens im gleichen Brauhaus (Hellers) wieder, da ich mit meinen Kollegen unser Trinkgeldschweinchen aus dem letzten Jahr geschlachtet habe. Zu dem Anlass haben wir die gesamte Crew zum Essen eingeladen. Es war ein lustiger Abend und da wir nicht alles verspeist haben, blieb für jeden sogar noch ein bisschen Geld übrig. So lob ich mir den Abend: umsonst essen, umsonst mit dem Taxi nach Hause fahren und dann noch Geld fürs Portemonnaie bekommen – was will man mehr?!

Das war er also, mein Januar. Doch gar nicht so schlimm, wenn ich so zurück schaue 🙂 Es folgen nun noch meine Lieblingsbilder und dann kann der Februrar kommen!

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Ein wunderschöner Tag am Meer – oder auch Dublin und die böse 3 Teil II

Nachdem wir nun also am Vortag zeitig ins Bett gegangen sind, waren wir fit fürs Meer. Ziel unseres Tagesausflugs war das kleine Fischerdörfchen Howth, das ca 15 km von Dublin entfernt liegt. Tina und ich wollten 2010 schon dorthin reisen, leider spielte das Wetter damals nicht mit. Diesmal hatten wir jedoch Glück. Zu Fuß haben wir uns also zur Haltestelle der DART-Bahn gemacht und erreichten nach kurzer Zeit den Bahnhof in Howth bei strahlend blauem Himmel und Sonnenschein (Hier fällt mir wieder der Lieblingsspruch meiner Rentnerlein ein: „Wenn Engel reisen!“). Die Sonnenbrillen wurden gezückt und dann ging es los Richtung Wasser. Ich liebe das Wasser. Das Meer, die Weite, den Wind, einfach alles. Wenn ich am Meer bin, bin ich glücklich. Und nicht nur ich, mein Blutzucker freut sich dann auch. Aber dazu später mehr. Vom Bahnhof erreicht man den Hafen sehr schnell, so dass wir bald unsere Nasen in den Wind halten konnten.

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Weil das Wetter so schön war, sind wir bis zu dem kleinen Leuchtturm spaziert und haben uns dort erst einmal in die Sonne gesetzt. Das war so wunderbar, das Wasser sehen und hören, die Möwen, Entspannung pur. Fand mein Blutzucker auch. Der verlangte nämlich dort schon nach den ersten Gummibärchen, die ich wohl wissend mitgenommen habe.

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Nach unserem Päuschen in der Sonne bekamen wir so langsam Hunger und dachten uns, wir schlendern einfach mal in den Ortskern und schauen ob wir dort eine Kleinigkeit zu essen finden. Kleinigkeit deshalb, weil wir abends noch bei unserm Lieblingsitaliener in Temple Bar verabredet waren, um dort fein zu essen und dann im Pub in meinen Geburtstag zu feiern 🙂 Auf der Hauptstraße entdeckten wir ein kleines Lokal, was von außen sehr schön aussah und beschlossen spontan reinzugehen. Für Tina gabs dann eine Fischsuppe, die zwar fantastisch aussah, aber jeder der mich kennt weiß, dass ich definitiv keinen Fisch mag *g* Ich hatte dafür ein Sandwich, das wirklich nicht nur super aussah, sondern auch unglaublich gut geschmeckt hat.

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Nach dem „kleinen“ und äußerst leckeren Snack, sind wir die Hauptstraße wieder zurück geschlendert, vorbei an vielen bunten Häuschen und haben einen kurzen Abstecher zu einem Aussichtspunkt gemacht. Der Blick, den man von dort aufs Meer, den Hafen und die gegenüberliegende Ruine der St Mary’s Abbey hatte, war einfach fantastisk.

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Nach unserem Besuch auf dem Aussichtspunkt und einem kurzen Blick auf die Uhr mussten wir Howth leider schon wieder verlassen und uns auf den Weg zurück nach Dublin machen, wir hatten ja noch was vor *g*  Ich habe mir aber geschworen, dass ich wieder komme, in dieses kleine süße Fischerdörfchen.

Auf  dem Weg zurück im Zug passierte dann noch etwas, auf das ich gerne hätte verzichten können und Tina vermutlich auch. Ich

IMG_6003erwähnte ja schon zu Beginn, dass ich Gummibärchen mitgenommen habe und am Leuchtturm schon die ersten verdrückt hatte. Für mein Sandwich hatte ich erst gar keinen Bolus gespritzt, da ich mir dachte: wir laufen eh noch die ganze Zeit rum, das würde kein gutes Ende nehmen. Im Zug gefiel mir ein Vorschlag von Tina so überhaupt nicht, aber anstatt ihr das vernünftig zu sagen, habe ich sie dermaßen angepampt, dass sie gar nicht wusste wie ihr geschah 🙁 Für den Rest der Zugfahrt herrschte absolute Funkstille, Ruhe. Keiner von uns beiden sagte auch nur einen Ton. SEHR ungewöhnlich für uns beide. Sie kannte meine Reaktion nicht bzw konnte sie nicht zuordnen Pappnase war genervt und ich kam natürlich nicht auf die Idee zu gucken was mein BZ wohl sagen würde. (Mama würde in so einer Situation liebevoll sagen “ Miss mal deinen BZ und iss n Keks!“ 😀 ). Um den Frieden wieder herzustellen, haben wir dann doch Tinas Plan in die Tat umgesetzt und als wir im Shoppingcenter ankamen, kam mir auch der Gedanke, mal den BZ zu messen: 50 mg/dl. Na herzlichen Glückwunsch. Damit wäre dann auch geklärt, warum ich im Zug so zickig war. Also schnell in die nächste Süßwarenabteilung und alles war wieder gut 🙂 Und Tina hat daraus gelernt, hehe. Wenn sie jetzt merkt, ich bin kurz angebunden oder ein wenig bockig, liegt es zu 95 % daran, dass der BZ wohl ein bisschen niedrig ist.

IMG_6006Zurück im Hotel war die Stimmung aber wieder gut und wir haben uns gut gelaunt auf den Weg zu unsere Lieblingsitaliener um die Ecke gemacht, wo wir uns mit einer Freundin von mir getroffen haben. Wir haben viel gequatscht und fein gespeist.Leider musste Silke am nächsten Morgen sehr früh raus, so dass sie nicht bis Mitternacht bei uns bleiben konnte 🙁 Naja, aber Tina und ich sind wieder in unser Hotel inklusive Pub unseres Vertrauens zurück, wo es an dem Abend auch noch Livemusik gab – und die Jungs auf der Bühne waren großartig!!

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Und dann: das Bier schmeckte gut, wir hatten viel Spaß, die Musik und Atmosphäre im Pub stimmten auch, war es auf einmal Mitternacht! Yay! Da war sie dann also die „böse“ 3 🙂 Tat aber gar nicht weh und ist auch heute nicht schlimm wenn ich so drüber nachdenke. Tina hat extra einen Kuchen aus Deutschland mitgenommen,wenn schon denn schon 🙂 Und der Nachbartisch wurde direkt  mit aufgefordert Happy Birthday zu singen.

IMG_6021Ich denke gern an den Tag zurück, besser hätte man nicht 30 werden können. Wer weiß, wo ich dieses Jahr an meinem Geburtstag bin und mit wem… 🙂