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Ich habe gewonnen und geh auf Mini-Kreuzfahrt :)

Ende Mai bis Anfang Juni lief bei Janett die Bloggerparade „Meine Lieblingsstadt am Meer“. Ich habe teilgenommen und dazu auch noch tatsächlich gewonnen! Ich konnte mein Glück ja gar nicht fassen, als Janett mir dies mitteilte. Das Tolle an der Sache ist, es ist eine Familenreise –  da ich aber keine Familie habe (also mit Kindern und so *g*), kann ich 3 Freunde mit in meine Kabine mitnehmen. Wer da mitfahren möchte, darf und will war sehr schnell klar, so dass ich gespannt gewartet habe, ob ich wirklich den Gutschein bekomme und wir anfangen können zu planen 🙂

Und Tatsache, letzte Woche guck ich in meinen Briefkasten und finde dort einen Brief von DFDS, meinen Gutschein. Juchhu! Die Terminfindung kann also losgehen. Und wenn wir den haben, dann geht es ein Wochenende auf Reisen: von Amsterdam nach Newcastle in Nordengland. Ich hab ja schon das ein oder andere auf der Insel gesehen, aber Newcastle kenn ich noch nicht, daher freu ich mich ganz besonders drauf. Es gab wohl auch noch die Möglichekeit in Skandinavien zu fahren… aber hey, wo ist denn da für mich der Reiz? 😉

Gutschein_Newcastle

Bloggerparade – Meine Lieblingsstadt am Meer

Egmond

Es gibt viele Städte die ich mag. Viele davon liegen auch am Meer – aber es gibt ein kleines Städtchen, das mich immer wieder verzaubert, eine ganz magische Wirkung auf mich hat, für gute Laune sorgt und mich durchatmen läßt – mich glücklich macht. Und genau von diesem Städtchen möchte ich hier berichten.

Ausschlaggebend für diesen Post war Janett, die auf ihrem Blog zur Bloggerparade aufrief und dank des Partners/Sponsors DFDS sogar einen tollen Preis verlost.

Meine Lieblingsstadt am Meer ist Egmond aan Zee. Genauer genommen ist es ein kleiner Küstenort. Ein kleiner feiner Ort, der in Nordholland liegt. Egmond ist ungefähr 35 km von Amsterdam und 10 km von Alkmaar entfernt. Kennengelernt habe ich das Örtchen vor drei Jahren durch puren Zufall. Ich liebe das Wasser, das Meer. Zwei Freundinnen und ich wollten einen Tagesausflug ans Meer machen. Eine der beiden hatte von Egmond schon viel schönes gehört und schlug vor: warum nicht nach Egmond? Gesagt getan, rein ins Auto und vier Stunden später waren wir da (von Köln aus). Kurz nach dem Aussteigen war es auch schon um mich geschehen, ich habe mich in den kleinen Küstenort verliebt. Das Örtchen ist geprägt durch seine kleinen alten typisch holländisch gebauten Häuser und egal wo man sich aufhält, von überall wird es von dem Leuchtturm  J.C.J. van Speijk von 1834 überragt.

Egmond_Leuchtturm

Mit etwas Glück findet man an den Dünen direkt einen Parkplatz und kann entweder an der Promenade mit Blick aufs Meer, Kitesurfer, Strandkörbe, Urlauber und Spaziergänger entlang spazieren, oder man geht runter ans Meer und hält dort seine Nase in den Wind. Letzteres bevorzuge ich. Am Wasser durch den Sand spazieren (im Sommer auch gerne barfuß), Muscheln suchen, die Möwen beobachten und glücklich sein.

IMG_5847n

YummyEs ist ja bekannt, das die frische Luft einen irgendwann auch hungrig macht und man sich überlegt: jetzt ne Kleinigkeit essen wäre nicht verkehrt. Man kann schön am Wasser bis zum Ortskern laufen, wo viele verschieden kleine Bars und Restaurants auf einen warten. Dorthin verschlägt es mich auch immer wieder und wie es der Zufall so will, habe ich mir auch schon ein Lieblingscafé ausgeguckt, in dem es Tee, mit leckeren Waffeln und heißen Kirschen gibt. Natürlich gibt es aber auch herzhafte Speisen, die genau so gut schmecken, alles schon probiert *hust*  Nach dem Einkehren kann man schön gemütlich durch die Fußgängerzone Richtung Strand zurück schlendern, am Wasser parallel zu den Dünen laufen, kommt irgendwann wieder zu seinem Auto und hat einen wunderbaren Tag in Egmond verbracht.

Ich mag dieses kleine Küstenörtchen. Ein Tag dort ist Erholung pur und all der Stress aus der Heimat ist vergessen. Ich kann es nur jedem empfehlen, einmal dort hinzureisen und sich von dem Charme verzaubern zu lassen.

Der „kühle“ Norden mit 28 Grad :))

Nun bin ich also wieder zurück aus dem kühlen Norden. Norden stimmt, kühl definitiv nicht. Ein bisschen Farbe hab ich bekommen 😀 So hatten wir im Süden generell über 20 Grad und selbst am Polarkreis beim Weihnachtsmann zeigte das Thermometer 28 Grad an. Ja, richtig gelesen. Finnisch Lappland zeigte sich von seiner sonnigen Seite und mit knapp 30 Grad. Merry Christmas bei strahlend blauem Himmel und Sonnenschein, warum auch nicht?

Gut, weiter 600 km nördlich, am Nordkapp, hatten wir am nächsten Tag nur noch 5 Grad. Passte schon eher 😉

Ein ausführlicher Bericht und jede Menge Bilder werden in Kürze folgen. Erst einmal heißt es Rechnung schreiben, Bilder auf den Rechner ziehen, sichten und dann, dann werde ich von einer sehr spannenden und lustigen Tour berichten, die mal wieder alles zu bieten hatte, was Euch mit Sicherheit lachen oder auch auch die Hände über dem Kopf zusammen schlagen lässt. Außerdem war ich vorher ja bei lieben Freunden in Hamburg, die auch noch einen Beitrag bekommen werden und mein süßer Begleiter natürlich auch 🙂

Vorab aber schon einmal zwei Bilder und das Lied, welches mich/uns auf unsrer Tour durch den Norden begleitet hat – wunderschön, wenn man dazu am Fjord entlang fährt aufs Wasser schaut und anfängt zu träumen.

Jönköping

Hurtigrute

„Wird das nicht langsam langweilig – das Nordkapp?“

<3Ein bisschen verdutzt war ich über die Frage ja schon. Gut, Ziel aller Nordlandfahrer ist es, einmal im Leben das Nordkapp zu erreichen, auf dem Plateau zu stehen, welches steil aus dem Eismeer herausragt, auf das Wasser herabzublicken, mit viel Glück die Mitternachtssonne zu sehen und zu wissen, da geht es jetzt nicht mehr weiter – ich befinde mich am nördlichsten Punkt Europas.  (Für die Besserwisser unter Euch: ja ich weiß, dass es einen noch nördlicheren Punkt gibt 😉 )

Ja, es war windig!!

In zwei Wochen werde ich wieder gen Norden aufbrechen mit dem Ziel, am 4.06. am Nordkapp zu stehen, auf das Eismeer zu schauen, meine Nase in den Wind zu halten, zufrieden zu lächeln und zu denken: Wie toll! Angekommen! Freiheit!  Für mich wird es das achte mal sein. Das achte mal am Nordkapp und für dieses Jahr auch nicht das letzte mal 🙂

Für meine Gäste ist das Nordkapp neben den Lofoten das Highlight ihrer Reise und ein ganz besonderer Ort,  den viele vermutlich auch nur dieses eine mal sehen und erleben werden. Wie besonders dieser Ort  für meine Gäste ist, zeigt diese kleine Geschichte aus dem letzten Jahr:

das Nordkap liegt auf der Insel Magerøya, die duch den Nordkapptunnelen erreicht wird. Von da sind es dann noch ungefähr 30 km bis zum Kap. Die Straße schlängelt sich serpentinenartig hoch und hinter jeder Kurve wartet ein neues Fotomotiv. Hierbei spielt es keine Rolle, ob die Sonne scheint oder die Wolken tief hängen, der Ausblick ist immer fantastisch. Eine Dame hat wirklich jedes Fotomotiv mitgenommen, was zur Folge hatte, dass die Batterien der kleinen Kamera  leer waren und sich sowie wir den Parkplatz des Nordkapps erreicht hatten, verabschiedeten.

Nach meiner Ansprache an die Gäste kam sie weinend und völlig aufgelöst zu mir und zeigte mir, dass ihre Kamera einfach nichts mehr tat. Nachdem ich sie kurz in den Arm genommen habe um sie zu trösten fragte ich sie, ob sie denn nicht in ihrer Tasche Ersatzbatterien mithätte, denn dann würde ich ihr die schnell austauschen und dann könne sie sofort los und weiter fotografieren. In ihrem Geschluchze hatte sie wohl aber nicht gehört was ich sie gefragt hatte, denn sie stammelte nur „Jetzt bin ich so weit und so lange gefahren Sharmila und jetzt macht die Kamera einfach nichts mehr.“ Ihrem Göttergatten wurde das Gejammer zu viel und er entschied sich, seine Frau mir zu überlassen und schloss sich schon einmal der Gruppe an, die bereits auf dem Weg zur Nordkapphalle war. Ein bisschen schmunzeln musste ich ja schon. Nachdem sich meine kleine Omi dann wieder ein wenig gefangen hatte, fragte ich sie noch einmal nach den Ersatzbatterien und siehe da es gab welche. Allerdings waren diese nicht im Handgepäck im Bus, sondern gut und sicher verpackt im Koffer. Wie günstig dachte ich mir, ohne diese Worte auszusprechen. „Mein Sohn hat mir die Kamera gegeben und die Akkus und gesagt ich soll diese sicher verwahren“. Na herzlichen Glückwunsch, guter Sohn 🙂 Da ich mittlerweile aber echt Mitleid mit der kleinen Omi hatte, habe ich mit einem der Busfahrer gesprochen, wir haben die Gepäckklappen geöffnet und besagten Koffer gesucht. Sicher verwahrt fanden wir dann auch die Batterien, welche ich schnell gewechselt habe und die kleine Dame fing erneut an zu schluchzen. Diesmal aber aus Erleichterung und Dankbarkeit.

Dieses Erlebnis hat mir gezeigt, welche große Bedeutung das Nordkapp doch hat und welche Faszination es auf meine Gäste oder generell auf die Besucher ausübt. Und genau diese Faszination überträgt sich auch auf mich. Egal wie oft ich schon dort gewesen bin und auch noch sein werde. Der Ort ist einfach besonders, wunderschön, einzigartig und definitiv nicht langweilig 😉

Und jetzt: Ton an, Vollbild an und genießen!

Ich packe meinen Koffer…

IMG_8754Vor vielen Jahren fand ich Koffer packen noch ziemlich grausam. Was nehme ich mit? Wieviel brauch ich – und brauch ich das alles wirklich? Letztendlich hatte ich dann sowieso viel zu viel eingepackt und einen großen Teil gar nicht gebraucht. Dies änderte sich allerdings in den letzten Jahren und ich habe es perfektioniert mit kleinem Gepäck  zu reisen. Gut, für eine Interrail-Tour durch Skandinavien, musste es dann schon der große Rucksack auf dem Rücken sein, aber wenn ich mal ein verlängertes Wochenende oder eine Woche unterwegs bin reicht mein kleiner Lieblingskoffer. Über die neidvolle Frage meiner Freunde  „Wie machst Du das Mila, du hast doch bestimmt die Hälfte vergessen?“ muss ich dann jedes Mal wieder lachen.

Warum ich nun darüber schreibe? Momentan geht ein Blogstöckchen um. Was das ist? Es ist die moderne Art des früher von allen gehassten Kettenbriefes: Ein Blogger beginnt über ein interessantes Thema zu schreiben und fordert weiter Blogger auf, ihm dies nachzutun. Diese laden dann wiederum die Nächsten ein und so setzt sich das Schreiben zu einem bestimmten Thema munter fort. Initiator in der deutschen Reisebloggerszene ist Axel, der als erstes zu dem Thema „Diese drei sind immer mit dabei“ schrieb. Vor einer Woche habe ich dann von Jessi das Blogstöckchen gefangen.

Über das Gepäck habe ich eben ja schon geschrieben, aber welches sind dei drei Gegenstände ohne die es nicht geht? Welche müssen immer mit? Anfangs dachte ich, sich für drei Gegenstände zu entscheiden sei gar nicht so leicht. Wenn ich dann aber überlege, was vor jeder Reise als erstes rauslege, ist es gar nicht mehr so schwer.

Nummer eins, ohne die ich keine Reise antrete: mein iPhone. Es ist nicht einfach nur ein Handy, es ist definitiv mehr. Es dient zur Kommunikation, zum Organisieren, zum Fotografieren, zum Musik hören. Dank Whats app, Twitter und Skype kann ich immer mit denen, die mir wichtig sind in Kontakt bleiben und alles Tolle aber auch Frustrierende (ja auch das gibts *g*) teilen. Außerdem hilft es mir, mich auf den Reisen zu organisieren. Sei es durch den immer schnell zur Hand habenden Kalender oder die Notiz- und Erinnerungsfunktion. Google Maps ist in dem Zusammenhang auch nicht zu verachten. Schon manches mal hat mir mein treuer Begleiter den Weg gewiesen und ich kam sicher am Ziel an. Ohne Instragram geht es ja irgendwie auch nicht (mehr), daher ist die Kamera schon sehr praktisch und ich möchte sie nicht missen. Genau so wenig möchte ich einen Tag ohne Musik missen. Aus dem Grund sind die Kopfhörer natürlich immer mit dabei, damit ich abends oder auch so zwischendurch einfach mal abschalten kann.

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Nummer zwei ohne die nichts geht: meine heißgeliebte Kamera. Gut, ich habe mein iPhone und es macht hervorragende Bilder, aber es ersetzt meine Kamera beim besten Willen nicht! Niemals würde ich irgendwo hinreisen und mein Schätzchen zu Hause lassen. Ich war noch sehr sehr jung, Mini-Mila, als ich von meinem Vater meine erste kleine Kompakt-Canon bekam – seitdem ist reisen ohne Kamera einfach undenkbar. Für mich gehören Reisen und Fotografieren unbedingt zusammen, da ich die schönsten und spannendsten Momente festhalten kann. Und bin ich dienstlich unterwegs, dann bedeutet es ein bisschen Erholung, Pause oder Feierabend wenn ich mit der Kamera losziehen kann.

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Nummer drei, ohne die wirklich gar nichts geht, müsste eigentlich an Platz eins stehen; aber wenn ich sie an Platz eins setzen würde, würde sie einfach zu viel Aufmerksamkeit bekommen und das muss auch nicht immer sein. Nummer drei ist mein liebevoll genanntes Survival Kit. Dieses besteht aus meinem Blutzuckermessgerät, genügend Teststreifen, 2 Pens mit zwei Arten Insulin und Traubenzucker. So ein Diabetes reist halt immer mit, ob man will oder nicht 😉

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Das waren sie nun also meine drei Begleiter, ohne die ich keine Reise antrete. Ich werfe das Blogstöckchen nun weiter und hoffe Christina und Stefan fangen es auf.