Category Skandinavien

Ein fantastischer Abend mit den schmucken Norwegern :)

Kaizers_Collage

Gestern Abend hatte ich frei. Ja, so etwas kommt selten vor – aber es gibt diese Momente, in denen auch ich mal einen Samstag Abend mit Freunden verbringen kann. Gestern der Abend hätte nicht schöner sein können, denn eine meiner Lieblingsbands spielte in Köln. Zu Gast waren Kaizers Orchestra und wie in den vergangenen Jahren, war der Abend fantastisch. Da wir die Karten recht kurzfristig gekauft haben, waren wir bei den neuen Liedern nicht wirklich textsicher, aber es gab ja auch die guten alten Klassiker, die wir dann um so lauter mitgesungen haben 🙂  Das Konzert und der Abend waren richtig gut. Wir haben gelacht, gesungen, getanzt, gerockt und uns an den schmucken Norwegern erfreut! Was will man an einem Samstag Abend mehr?

Absolute Frechheit

Genau so würde ich die Bilder beschreiben, die momentan via Whats App auf meinem Telefon ankommen. Nur um eins klar zustellen, ich liebe meine Eltern und ich gönne ihnen die Tour von ganzem Herzen, aber.. aber… aber trotzdem ist es gemein! Jawohl!

Meine Eltern haben sich anlässlich ihrer runden Geburtstage eine Kleinigkeit gegönnt. Sie reisen gerade mit den Hurtigruten von Bergen nach Kirkenes und wieder zurück. Die alten norwegischen Postschiffe sind mir nicht fremd, bin ich jedes Jahr durch meinen Job in Skandinavien auch mehrfach auf ihnen unterwegs. Aber immer nur einzelne Passagen. Die komplette Strecke fehlt mir noch auf meiner Liste. Da sind mir meine Eltern nun einen Schritt voraus, menno 😉 Sie haben viel Spaß, die Reise ist toll, wenn… ja wenn da nicht der Seegang wäre. Zwischendurch ist sie wohl recht stürmisch, die norwegische See und eben schrieb mir mein Vater, dass das Außendeck gesperrt sei wegen Rutschgefahr. Die Tücken des Winters. Aber: jeder der mich gut kennt weiß, dass ich den Winter liebe! Blauen Himmel, Sonne, weißen Schnee. Ein Traum. Und eben diesen meinen Traum bereisen nun meine Eltern und lassen mich dran teilhaben (bin es doch sonst immer ich, die die Fernweh-Bilder gen Heimat schickt). Ein Hoch auf die Technik. Allerdings warte ich auch schon sehnsüchtig auf die Bilder der DSLR 🙂 Jetzt aber einfach Bilder angucken und träumen!!

frueh am morgen

kurz vor Tromsø

mein Traum

Nordkapp Nordkapp

Erinnerungen an Stockholm <3

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Am Wochenende feierte Schwedens Mini-Prinzessin Estelle ihren ersten Geburtstag. Irgendwie ist dieser Tag auch für mich ein schöner Tag, denn vor einem Jahr, genau an ihrem Geburtstag, war ich in Stockholm. Die Medien überschlugen sich natürlich und ganz Stockholm bzw. ganz Schweden stand Kopf.  Ein Jahr ist es nun also schon wieder her, dass ich in Stockholm mit Freunden eine schöne Woche verbracht habe. Ich erinner mich gerne an die Zeit zurück, da ich Stockholm liebe und was gibt es dann besseres, als dort Urlaub zu machen und das dann auch noch mit Freunden. Ich war wohl letztes Jahr danach noch drei mal in Stockholm, aber das war immer dienstlich und mit dem Urlaub natürlich nicht zu vergleichen. Urlaub. Klingt gut. Hatte ich lange nicht mehr, zumindest nicht länger am Stück. Aus dem Grund habe ich noch einmal ein bisschen in den alten Fotos gestöbert und mich an eine tolle Woche im winterlichen Schweden erinnert. Ich warte jetzt schon sehnsüchtig darauf, in ein paar Wochen wieder oben zu sein. Es wird dann zwar wieder dienstlich sein, aber besser als nichts, oder? 😉

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Geysire, unaussprechliche Vulkane, Wasserfälle

All das fällt einem spontan ein, wenn man an Island denkt. Die liebe Alex hat mich letztens gefragt, ob ich schon einmal dort gewesen bin. Und was soll ich sagen? JA! Ich war dort und es war großartig. Als ich letztens meine alten Fotos gesichert habe, bin ich dabei auch wieder auf das Album „Island“ gestoßen und konnte gar nicht anders, als ein wenig zu stöbern und mich an die Zeit zu erinnern. Zwei Wochen war ich damals da, mit der Uni und ich muss sagen, das war mal eine wirklich gelungene Exkursion. Geflogen sind wir von Eindhoven nach Reykjavík. Dort haben wir nur die erste Nacht verbracht und sind direkt weiter auf der Hringvegur, Islands Ringstraße,  Richtung Norden über Blönduós nach Akureyri gefahren.

Blönduós

Neben einem Stop in Blönduós, haben wir auch einen Stop in Glaumbær, einer Art Freilichtmuseum gemacht. Davon gibt es in Island oder generell in Skandinavien sehr sehr sehr viele und irgendwie sind sie alle gleich, aber wir hatten keinen Wahl *g* War ja eine Exkursion und was sein musste, musste sein. Naja, ein paar schöne Fotomotive wurden uns ja geboten.

 

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Glaumbær

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Von Akureyri aus haben wir Tagesausflüge unternommen gen Osten. Als erstes sind wir zu einem von Islands bekanntesten Wasserfällen gefahren, der von der Ringstraße auch zu sehen ist, dem Goðafoss. Ich persönlich finde es ist der schönste Wasserfall Islands bzw auch der schönste den ich bis jetzt gesehen habe und das waren in Norwegen schon einige.

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Ein weiteres Ziel war das Mývatn-Gebiet, mit dem Mývatn selbst, den Pseudovulkanen bei Skútustaðir, den bestialisch stinkenden Solfataren von Námaskarð, und natürlich Dimmu Borgir, für alle Metal-Fans (und von denen hatten wir ein paar dabei *g*) natürlich ein Muss.

Von Akureyri ging unsere Reise dann auf der Ringstraße wieder zurück gen Westen und weiter zu den Westfjorden. Dort hatten wir einen kurzen Aufenthalt in Ísafjörður, bevor es mit der Fähre über den Breiðafjörður nach Stykkishólmur ging und von dort mit dem Bus wieder zurück nach  Reykjavík, wo wir dann noch eine ganze Woche Zeit hatten.


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Naja, Zeit stimmt nicht so ganz. Aufenthalt trifft es wohl eher, hatten ja ein straffes Programm. Wie sagte eine Dozentin mal zu mir „Frau Stanossek, das ist eine Bildungsreise“ *g* wir konnten uns jedoch nicht wirklich beschweren, denn hin und wieder konnten wir unsere Dozentin auch davon überzeugen und frei zu geben und Islands Hauptstadt auf eigene Faus zu erkunden. Hierbei hatten wir sogar Unterstützung von unserer Isländischdozentin, dem verrückten Huhn 😀

Pflichtprogramm war an einem Tag jedoch der „Goldene circle“. Darunter versteht man wohl die berühmteste Tagestour auf Island, die man sich nicht entgehen lassen sollte. Der „Golden Circle“ ist eine ca 300 Kilometer lange Rundtour, die im Süden Islands die schönsten Sehenswürdigkeiten zeigt, wie Gullfoss – den goldenen Wasserfall, Strokkur – der wohl eindrucksvollste Geysir und den Þingvellir- Nationalpark. Dies ist ein Ort von historischer, kultureller und geologischer Bedeutung und einfach wunderbar.

Gullfoss
Gullfoss (mit Regenbogen eingefangen, wohoooo *g*)
Strokkur
Strokkur

Der kleine geysir mehr kann er nicht der kleine :)

Þingvellir- Nationalpark
Þingvellir- Nationalpark

Einen Tag hatten wir so richtig frei, kein Programm, keine nervigen Dozenten. Also habe ich mit einer Freundin (lieben Gruß in die Eifel) die Stadt auf eigene Faust erkundet. Unsere Entdeckungstour führte uns zum Wahrzeichen Reykjavíks, der Hallgrímskirkja. Wir haben es uns nicht nehmen lassen, mit dem Aufzug hochzufahren, um die schöne Aussicht zu genießen. Zum Glück spielte das Wetter mit und wir hatten oben angekommen einen fantastischen Blick.

Hallgrímskirkja Hallgrímskirkja

Danach machten wir uns mit dem Bus auf Richtung Meer und Richtung Reykjanes. Schön wars da. Die Sonne schien und wir hatten einen entspannten Tag fernab von allem. Da möchte ich auf jeden Fall wieder hin. Generell möchte ich irgendwann noch einmal nach Island reisen. Das Land ist so unglaublich schön und für jemanden wie mich, der die Kälte (auch wenn wir knapp 20 Grad im Norden hatten *g*), das Wasser, die Natur und auch die weiten Landschaften liebt ein Traum.

Reykjanes Reykjanes

"Kösters Köstlichkeiten" oder auch ein kulinarisches Wochenende in Hamburg – Teil I

Ende Juli war es soweit. Das Treffen mit Ilka und Finn stand endlich vor der Tür. Mal so wirklich kennen lernen, nicht nur übers Internet quatschen. Außerdem wurde es auch Zeit, dass Ilka und ich unseren gemeinsamen Plan von Kirschkuchen und Sekt, der über eine lustige Twitteraktion zustande kam, in die Tat umzusetzen. Saß ich eines Abends Sekt trinkend im Theater, hatte Ilka fein gebacken 🙂 Da ich Kirschkuchen ziemlich toll finde und Ilka damals gerne einen Sekt wollte, war klar: ein Treffen im Sommer musste her, in Köln oder Hamburg mit Kirschkuchen und Sekt! Hamburg ist es dann geworden, da es für mich von dort aus direkt weiter Richtung Nordkap ging.

Ilka war als ich in HH ankam noch beschäftigt, daher kam Finn mich alleine am Bahnhof abholen. Wir haben uns gesehen, umarmt und direkt angefangen zu quatschen. Als würde man sich schon ewig kennen. Kein verlegenes Schweigen, fand ich super. Weiß man es vorher? Nein. Und was durfte ich mir hier von einer Freundin anhören: Mila, du kannst doch nicht ein Wochenende zu Fremden fahren. Du kennst die doch gar nicht. Und dann auch noch zu denen nach Hause. Weißt du was da alles passieren kann?

Im „fremden“ Haus angekommen, war Ilka das Geburtstagskind, noch im Bad, aber sie hatte den Tisch fuer unser Vorhaben schon sehr liebevoll gedeckt und ich war schwer begeistert 🙂 Als sie dann kam, fiel die Begrüßung ebenfalls sehr herzlich aus und ich war mir relativ schnell sicher, dass das eine gute Zeit in Hamburg werden wird. Und dann war es soweit, Zeit für Kuchen und Sekt:

Der Kuchen war sooo lecker. Man man man. Aber: frische Kirschen lassen meinen BZ doch mehr ansteigen als ich dachte – ganz zur Freude von Ilka 😉 Schattenmorellen haben ja so gut wie gar keinen Einfluss, aber der Kuchen hatte es in sich. Wieder was dazu gelernt, hehe.
Nachdem wir erst einmal satt waren, sind wir ins Auto und in die Stadt gefahren. Da schönes Wetter war, sind wir spazieren gegangen und haben viel gequatscht und gelacht. Während wir Richtung Hafen geschlender sind, merkte Finn, dass sein BZ ein wenig runter ging, also musste was zu essen her. Ein Eis war daher perfekt. Und es gab da auch noch so fantastisches Lakritzeis. Ilka und ich haben natürlich auch ein Eis gegessen, wenn auch unser BZ es nicht wirklich verlangt hat, hihi. Aber lecker wars.

ohne Bolus *hihi*

Nach der kleinen Stärkung ging es weiter Richtung Hafen. Als wir über eine Brücke gingen entdecke Ilka ein Schild und meinte direkt Mila ich muss da jetzt ein Foto von machen, stell dich mal da hin. 

Nachdem wir nun einige Zeit unterwegs waren, stellte sich die Frage: was gibt es denn zum Abendessen? Essen gehen – soweit war der Plan klar. Also ab in die Schanze. Dort haben wir es uns bei einem Italiener gemütlich gemacht und mir wurde klar, wie schön es doch ist,wenn man mit Diabetikern unterwegs ist und sich weder für sein Essen noch sein Getränk rechtfertigen muss. Es lässt zwar mittlerweile nach, weil ich sonst echt biestig werden kann, aber hin und wieder bekomm ich immer noch zu hören darfst du das essen? Wie unkompliziert war es dann doch in Hamburg, sich eine Pizza und einen Wein zu bestellen, hihi. Nach dem Essen sind wir dann weiter gezogen und haben in einer gemütlichen Bar, die auf Omas Wohnzimmer getrimmt war, noch ein Glas Wein getrunken. Naja, vielleicht waren es auch zwei.

Es war ein sehr schöner und lustiger erster Tag in Hamburg und ich habe später in dem „fremden“ Bett geschlafen wie ein Stein