Category Skandinavien

"Kösters Köstlichkeiten" Teil II

Nach dem feinen ersten Tag in Hamburg stand nun also der zweite Tag vor der Tür. Wir hatten Sonntag. Der beste Start in den Tag an einem Sonntag ist ein schönes ausführliches Frühstück. Und genau das haben wir auch gemacht. Da Ilka und Finn einen kleinen gemütlichen Garten mit Terrasse haben, wurde der Tisch draußen fix gedeckt und in aller Ruhe gefrühstückt und der restliche Tag geplant.

Während des Frühstücks war das Wetter noch sehr gut, so dass Ilka und ich die Idee hatten, sich die Kamera zu schnappen, loszuziehen und Fotos zu machen. Leider zog es sich dann aber sehr schnell zu und es wurde erst gegen Abend wieder freundlicher. Schade wars um die Fotos, die wir gerne gemacht hättenaber langweilig wurde uns trotzdem nicht. Für abends hatten sich nämlich Freunde von zum grillen angekündigt. Also haben Ilka und ich uns in die Küche begeben und mit viel Spaß und Hinhabe den Nachtisch zubereitet *g* naja und ein bisschen genascht natürlich auch. Wir mussten schließlich auch überprüfen, ob wir den Gästen die Leckereien vorsetzen konnten, hehe.
Erdbeering 🙂
erkennt man was es ist? 😉
genascht: Mojito-Donut!!

Für den Nachtisch war nun also gesorgt, die Gäste konnten also kommen. Pünktlich zum Anmachen des Grills war es auch wieder trocken, so dass wir es uns auf der Terrasse wieder gemütlich machen konnten. Und für alle Fälle gabs ja auch noch die Markise.

Es war so lecker. Und wir waren so satt. Aber es war ein schöner Abend. Für mich war es vorerst der letzte Abend in einer gemütlichen Runde und mit einem so vielfältigen Essen, die nächsten zwölf Abende sollte es für mich Hühnchen und Köttbullar geben 😀
Am nächsten Morgen hieß es für mich dann Koffer packen , denn leider war das Wochenende bei Ilka und Finn schon zu Ende und der Job und somit zwei Wochen Skandinavien riefen. Das Wochenende mit und bei den Beiden war aber echt toll und ich hab beide richtig lieb gewonnen. Wir haben uns von Anfang an gut verstanden, als würden wir uns schon ewig kennen. Ach ja, und das ich vor der nächsten Skandinavientour Ende August wieder einen Zwischenstopp bei den Beiden eingelegt habe ist klar, oder? 🙂

Skandinavien die Erste Teil II – Bilder

Wegweiser am Nordkap
Weltkugel + meine Kamera 🙂
einsam auf’m Berg sitzen, Mitternachtssonne & Blick auf den Nordkapfelsen
warten auf die Hurtigruten
eingemummelt an Deck sitzen, Sonne genießen & glücklich sein
Tromsøbroen
unterwegs in Norwegen
auf dem Weg auf die Lofoten
Mitternachtssonne auf den Vesterålen
man kann schlechter schlafen 😉
meine Rentners 🙂

Skandinavien die Erste

Eben habe ich mit Schrecken festgestellt, dass der letzte Post schon eine Ewigkeit her ist. Aber irgendwie kam ich in letzter Zeit weder zum Schreiben und auch das Sichten und Sortieren der Bilder hat recht lange gedauert. Aber jetzt! 🙂

Dieses Jahr bin ich drei mal in Skandinavien auf dem Weg zum Nordkap unterwegs. Das schöne an der Sache ist, die erste Tour war Ende Mai/Anfang Juni die nächste ist in zwei Wochen, also Ende Juli/Anfang August und die letzte ist Ende August/Anfang September. Drei verschiedene Jahreszeiten, d.h. die Vegetation ist immer eine andere, der Sonnenstand ist jedes mal anders und für die Fotografen: es bieten sich immer wieder neue wunderschöne und spannende Motive. Gut, ich bin ja nun nicht zum fotografieren da sondern zum arbeiten, aber bis meine Rentnerlein alle aus aus dem Bus draußen sind, sich sortiert haben und ihre Fotos gemacht, hab ich schon längst meine Bilder im Kasten und kann mich wieder den Rentnerlein widmen 🙂
Aber nun mal zur ersten Tour. Ende Mai/Anfang Juni war ich noch nie in Skandinavien, war also sehr gespannt, wie es aussieht, ob noch Schnee liegt, wenn ja wie viel und wie wohl so die Temperaturen sein werden. Mit Jenny habe ich mich also von Köln nach Hamburg aufgemacht um mich dort am HBF mit Hanna und Robert zu treffen. Wir vier sind letztes Jahr schon zusammen gefahren und hatten unsere Termine dieses Jahr so geplant, dass wir die Touren wieder zusammen fahren können. Die Wiedersehensfreude war groß und gut gelaunt haben wir uns dann zum Hotel aufgemacht. Wir waren sehr gespannt, woher unsere Reisegruppen wohl kommen werden und ob wir nette und fähige Busfahrer haben werden 🙂 Ich erinnere nur nochmal an mein absolut unfähiges Duo aus dem letzten Jahr!
Das Kennenlernen mit den Gruppen gestaltete sich dann als sehr lustig, denn sie kamen alle „von drüben“, was zur Folge hatte, dass wir erst einmal ein bisschen gebraucht haben uns gegenseitig zu verstehen :)) Aber das haben wir dann auch schnell in den Griff bekommen und einer lustigen Reise stand nichts mehr im Weg. Sehr zu unserer Erleichterung, waren nämlich auch alle Busfahrer auf dern ersten Blick qualifiziert und wirkten fähig 🙂 Ich hatte das Glück, Vater und Sohn als Fahrer zu haben. Das war für mich ganz angenehm, denn Jörg war nur 3 Jahre älter als ich, so dass das Eis da ziemlich schnell gebrochen war und wir uns gut verstanden haben. Mit seinem Vater ging es aber dann auch recht fix, so dass wir ab dem dritten Abend immer noch ein gemeinsames Feierabendbierchen im Bus getrunken haben, ein kleines Schnäpschen *g* und gequatscht haben. Die Beiden waren ein wenig eigen und hatten einen sehr trockenen Humor, was meine Reisebegleiterkollegen ein wenig schwierig fanden („Mila die sind ja voll grimmig und stoffelig“), ich aber total großartig, da wir genau auf einer Wellenlänge lagen. Ich hatte auf jeden Fall viel Spaß mit denen und bei uns im Bus hat alles reibungslos geklappt- so! 🙂 Eigentlich verlief die ganze Tour bei mir sehr reibungslos, es gab keine größern Dramen und ich habe mich diesmal mit allen Fahrgästen gut verstanden – eine ganz neue Erfahrung. Ich meine: in der Regel hat man 50 Gäste im Bus, da gibt es immer mal wieder Gäste, mit denen man es besser kann oder eben auch welche, mit denen man nicht so engen Kontakt hat. Diesmal war das anders, ich hab mich allen sehr gut verstanden und das Verhältnis war sehr herzlich von beiden Seiten. Das muss das Kölsche in mir sein :)) Da die Tour nahezu perfekt war, lass ich jetzt einfach mal ein paar Bilder sprechen, denn die Bedinungen fürs Fotografieren hätten auch nicht besser sein können 🙂

Das erste laute Lachen am HBF in HH :-))
Fähre von Stockholm nach Helsinki
Finnland: immer geradeaus
Feierabendwein für 11 €

Stockholm – letzter Teil :)

Dienstag war Annes letzter Tag in Stockholm. Aus diesem Grund wollte sie nochmal nach Uppsala, um sich dort von ihrer Betreuerin zu verabschieden. Ole und ich sind natürlich mitgefahren und während Anne in der Uni unterwegs war, hat Ole mir die Stadt gezeigt und ein bisschen über die Stadt erzählt. Uppsala ist ein süßes Städchen, ich mochte das sehr.

*Schnee*

der botanische Garten
Das Schloss
Blick auf die Uni
Der Dom
hinterm Schloss

Nachdem Anne fertig war, haben wir uns wieder getroffen und sind noch gemeinsam durch die Stadt geschlendert. Da Uppsala nicht sooo groß ist, ging das jedoch recht zügig 🙂 Danach ging es wieder zum Bahnhof und nach Tensta. Der letzte Abend in der WG stand bevor und Anne hatte angekündigt einen Apfelstrudel für alle zu backen. Gesagt getan, nachdem wir wieder in Tensta waren wurde gebacken und kaum war der Apfelstrudel fertig trudelten auch schon die ersten Mitbwohner ein um um mit uns den Strudel zu vernichten, hehe. Der war aber auch zu lecker. Nachdem wir noch alle beisammen gesessen und gequatscht haben, wurden die Koffer zu Ende gepackt und dann auch geschlafen, da wir am nächsten Tag zeitig raus wollten um ohne Stress zum Flughafen zu kommen.
Das hat am nächsten Morgen auch hervorragend geklappt. Anne hat ihre letzten 6 Monate im Koffer verstaut bekommen und dann haben wir uns nach dem Frühstück aufgemacht.

nochmal Traumwetter zum Abschied

Die Woche in Stockholm war so schön und tat so gut und wir werden wieder hinfligen  🙂
Anne und Ole sind nun nach der Woche auch sowas von fit was den Diabetes angeht, denen kann keiner mehr was vormachen. Und ich habe mal wieder gelernt, dass meine liebe Bauchspeicheldrüse doch noch einen ganz guten Job macht. Tagsüber habe ich nämlich gar nicht gespritzt. Auch nicht für diverse Kuchen die wir vertilgt haben. Es gab immer nur zum Abendbrot Insulin und dann natürlich zur Nacht. Und obwohl ich tagsüber keinen Bolus gespritzt habe, sind meine Werte regelmäßig zwischen 65 und 80 mg/dl rumgedümpelt.. aber sich darüber auszulassen ist wiederum eine andere Geschichte 🙂

Hej då Stockholm!

Stockholm – Teil II

Nach dem Museum, in dem wir uns diesmal auch länger aufgehalten haben, hatten wir noch ein bisschen Zeit die wir zum kochen genutzt haben, bevor wir uns abends dem nächsten kulturellen Highlight gewidmet haben. Wir sind nämlich in die Oper gegangen! Oh ja, in Tosca. In einer alten Reaktorhalle 🙂 Ja, richtig gelesen. Wir haben uns auch gefragt, ob wir dann verstrahlt wieder rauskommen und es war auch schon irgendwie ein komisches Gefühl in der Halle zu sitzen, aber der Abend dort war einfach nur genial. Es war eine sehr freie Inszeniereung von Puccinis Tosca, es wurde nicht nur italienisch sondern auch schwedisch und englisch gesungen. Außerdem kamen auch Popsongs von Lady Gaga drin vor. Ich sagte ja, sehr freie Interpretation und im Gegensatz zu den furchtbar steifen und sehr laaaangwierigen Opern ging diese Inszeniereung nur eine Stunde und 15 Minuten 🙂 Sehr angenehm.
Wie ich eben schon erwähnte, fand die Oper in einer alten Reaktorhalle statt. Diese befand sich 30 Meter unter der Erde. Also mussten wir erst einmal 167 Stufen abwärts steigen. Das war sehr spannend, denn guckte man links oder rechts über das Treppengeländer ging es seeeeeehr tief runter. Da wurde sogar mir kurz anders, dabei habe ich mit der Höhe echt kein Problem. Unten angekommen, waren wir dann also in der Reaktorhalle und uns wurde ziemlich schnell klar, dass das ein guter Abend wird. Die Halle war ein super Ort für die Oper und der Klang war der Hammer. Es war eine gute Entscheidung in die Oper zu gehen 🙂

Am Sonntag hieß es dann für uns früh aufstehen. Es sollte super Wetter werden, -6 C°, blauer Himmel und Sonne. Traumwetter für einen Tagesausflug nach Sigtuna. Anne und Ole waren schon mehrfach da und schwärmten sehr von dem kleinen Ort und einem total niedlichen Café. Ich war auf beides gespannt. Das tolle an dem Ausflug war, dass Emma (Schwedin) ekstra aus Ekilstuna nach Stockholm kam um mit uns gemeinsam nach Sigtuna zu fahren. Emma hab ich vor 3 Jahren (glaub ich *hust*) in Köln kennen gelernt, als sie mit noch ein paar Schweden in Köln zum Austausch war. Dank Handy, E-Mail und Facebook hat der Kontakt auch bis heute gehalten und so war es wirklich schön, sie nach der langen Zeit wieder zu treffen und zu sehen.
In Sigtuna angekommen, haben Anne und Ole uns durch das Örtchen geführt, alles erklärt und gezeigt. Groß war es nicht, eine Hauptstraße, Ruinen und Kirchen 🙂 aber total süß und immer wieder eine Reise wert. Da das Wetter wie angekündigt traumhaft war, haben wir uns nach dem Besichtigen dazu entschieden ans Wasser zu gehen und die Sonne zu genießen.

Die Hauptstrasse
Ruine
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am Wasser bzw. Eis 🙂

schön wars!

Nachdem wir uns eine halbe Stunde gesonnt hatten, haben wir beschlossen nochmal ins Örtchen zu gehen. Na, könnt ihr euch denken warum? Richtig: Kuchen essen! 🙂 Schließlich mussten wir ja noch das tolle Café besuchen. Und das war wirklich total süße. Bei Tante Brun hieß es. Ein altes Fachwerkhaus, mit schiefen Balken und einer sehr niedrigen Decke. Ich konnte natürlich aufrecht durchs Café gehen, andere mussten schon die Köpfe einziehen um sich selbige nicht zu stoßen. Drinnen kam man sich vor wie bei Oma im Wohnzimmer. Alles sehr liebevoll eingerichtet und bis ins kleinste Detail durchdacht. Nachdem wir dort dann ausgiebig gespeist hatten, sind wir nochmal durch Sigtuna gelaufen und haben uns dann wieder auf den Weg nach Stockholm gemacht.

Eingang zum Café

Ein Hoch auf die Panoramafunktion 🙂
Schattenbilder *jubel*

Zurück in Stockholm und bei Anne waren wir ziemlich platt und wollten eigentlich gar nichts mehr machen. Aber: keine Chance. Der Plan für abends war es, nochmal in die Stadt zu fahren und dort in den Pub Anchor zu gehen. Das musste auch unbedingt sonntags sein, denn da ist immer Rock Karaoke. Ein wenig müde haben wir uns dann kurz nach 22 Uhr aufgerappelt und sind nochmal in die Stadt. Zum Glück. Ein Pub mit richtig guter Musik und sehr spannenden Leuten. Ein leckeres Bierchen rundete den Tag dann ab.