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Bloggerparade – Meine Lieblingsstadt am Meer

Egmond

Es gibt viele Städte die ich mag. Viele davon liegen auch am Meer – aber es gibt ein kleines Städtchen, das mich immer wieder verzaubert, eine ganz magische Wirkung auf mich hat, für gute Laune sorgt und mich durchatmen läßt – mich glücklich macht. Und genau von diesem Städtchen möchte ich hier berichten.

Ausschlaggebend für diesen Post war Janett, die auf ihrem Blog zur Bloggerparade aufrief und dank des Partners/Sponsors DFDS sogar einen tollen Preis verlost.

Meine Lieblingsstadt am Meer ist Egmond aan Zee. Genauer genommen ist es ein kleiner Küstenort. Ein kleiner feiner Ort, der in Nordholland liegt. Egmond ist ungefähr 35 km von Amsterdam und 10 km von Alkmaar entfernt. Kennengelernt habe ich das Örtchen vor drei Jahren durch puren Zufall. Ich liebe das Wasser, das Meer. Zwei Freundinnen und ich wollten einen Tagesausflug ans Meer machen. Eine der beiden hatte von Egmond schon viel schönes gehört und schlug vor: warum nicht nach Egmond? Gesagt getan, rein ins Auto und vier Stunden später waren wir da (von Köln aus). Kurz nach dem Aussteigen war es auch schon um mich geschehen, ich habe mich in den kleinen Küstenort verliebt. Das Örtchen ist geprägt durch seine kleinen alten typisch holländisch gebauten Häuser und egal wo man sich aufhält, von überall wird es von dem Leuchtturm  J.C.J. van Speijk von 1834 überragt.

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Mit etwas Glück findet man an den Dünen direkt einen Parkplatz und kann entweder an der Promenade mit Blick aufs Meer, Kitesurfer, Strandkörbe, Urlauber und Spaziergänger entlang spazieren, oder man geht runter ans Meer und hält dort seine Nase in den Wind. Letzteres bevorzuge ich. Am Wasser durch den Sand spazieren (im Sommer auch gerne barfuß), Muscheln suchen, die Möwen beobachten und glücklich sein.

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YummyEs ist ja bekannt, das die frische Luft einen irgendwann auch hungrig macht und man sich überlegt: jetzt ne Kleinigkeit essen wäre nicht verkehrt. Man kann schön am Wasser bis zum Ortskern laufen, wo viele verschieden kleine Bars und Restaurants auf einen warten. Dorthin verschlägt es mich auch immer wieder und wie es der Zufall so will, habe ich mir auch schon ein Lieblingscafé ausgeguckt, in dem es Tee, mit leckeren Waffeln und heißen Kirschen gibt. Natürlich gibt es aber auch herzhafte Speisen, die genau so gut schmecken, alles schon probiert *hust*  Nach dem Einkehren kann man schön gemütlich durch die Fußgängerzone Richtung Strand zurück schlendern, am Wasser parallel zu den Dünen laufen, kommt irgendwann wieder zu seinem Auto und hat einen wunderbaren Tag in Egmond verbracht.

Ich mag dieses kleine Küstenörtchen. Ein Tag dort ist Erholung pur und all der Stress aus der Heimat ist vergessen. Ich kann es nur jedem empfehlen, einmal dort hinzureisen und sich von dem Charme verzaubern zu lassen.

Der „kühle“ Norden mit 28 Grad :))

Nun bin ich also wieder zurück aus dem kühlen Norden. Norden stimmt, kühl definitiv nicht. Ein bisschen Farbe hab ich bekommen 😀 So hatten wir im Süden generell über 20 Grad und selbst am Polarkreis beim Weihnachtsmann zeigte das Thermometer 28 Grad an. Ja, richtig gelesen. Finnisch Lappland zeigte sich von seiner sonnigen Seite und mit knapp 30 Grad. Merry Christmas bei strahlend blauem Himmel und Sonnenschein, warum auch nicht?

Gut, weiter 600 km nördlich, am Nordkapp, hatten wir am nächsten Tag nur noch 5 Grad. Passte schon eher 😉

Ein ausführlicher Bericht und jede Menge Bilder werden in Kürze folgen. Erst einmal heißt es Rechnung schreiben, Bilder auf den Rechner ziehen, sichten und dann, dann werde ich von einer sehr spannenden und lustigen Tour berichten, die mal wieder alles zu bieten hatte, was Euch mit Sicherheit lachen oder auch auch die Hände über dem Kopf zusammen schlagen lässt. Außerdem war ich vorher ja bei lieben Freunden in Hamburg, die auch noch einen Beitrag bekommen werden und mein süßer Begleiter natürlich auch 🙂

Vorab aber schon einmal zwei Bilder und das Lied, welches mich/uns auf unsrer Tour durch den Norden begleitet hat – wunderschön, wenn man dazu am Fjord entlang fährt aufs Wasser schaut und anfängt zu träumen.

Jönköping

Hurtigrute

Savoir-vivre? Definitiv

Wie die Überschrift schon sagt, haben wir es uns gut gehen lassen, aber von vorne:

Jeder der hier fleißig mit ließt wird festgestellt haben, ich liebe den Norden. Die raue und zugleich wunderschöne Natur, das Schroffe, die Offenheit und Höflichkeit der Skandinavier. Wer mich dazu aber noch gut kennt weiß auch, dass es genau entgegen gesetzt ein kleines Fleckchen Erde gibt, dass ich fast genau so liebe. Habe ich dort doch als Kind (naja gut bis ich 17 war) jedes Jahr meinen Sommer verbracht, die Sprache gelernt, so dass ich sie heute nahezu fließend beherrsche und einen Eindruck davon bekommen, was es heißt das Leben zu genießen. Die Rede ist natürlich von Frankreich.

Glücklicherweise habe ich eine ganz liebe und tolle Freundin, die Tina, die Frankreich genau so mag wie ich. Aus dem Grund kam uns eines Tages die Idee, einen Tagesausflug nach Frankreich zu machen. Köln liegt für Tagesausflüge solcher Art nahezu perfekt. Gute drei Stunden und wir sind in Frankreich. Gesagt getan, die Idee war geboren. Unser erster Plan war es, nach Thionville zu fahren. Dort wollten wir in ein Café gehen, nett was essen und trinken und den Tag verbringen. Auf dem Rückweg wollten wir in einen französischen Supermarkt und feine Leckereien kaufen. Der Plan war gut!! Die Zeit verging und eines Tages, vermutlich bei nem Wein oder Bierchen, fragte mich Tina, ob ich schon einmal in Metz gewesen sei. War ich bis dato nicht. Vielleicht mal dran vorbei gefahren, ich konnte mich aber nicht dran erinnern. Immerhin war ich 2001 das letzte Mal mit meinen Eltern in Südfrankreich. Ist also schon ein paar Jährchen her. Tina war bereits mal da und fand das Städchen sehr schön, also wurde umgeplant und Metz war unser Ziel. Es lag aber auch nur noch gut 30 km hinter Thionville, so dass es nicht wirklich viel weiter war.

Vorletzte Woche war es dann soweit. Wir haben uns entschieden, über die Eifel und Luxembourg (tanken und so ;-)) hinzufahren und über Trier und durch die Eifel wieder zurück. Der Rückweg hatte noch einen besonderen Grund, auf den ich vielleicht später noch einmal eingehen werde 🙂

Pünktlich um 7 Uhr sassen wir bei Tina um Auto und unserer kleiner Roadtrip konnte losgehen. Da wir so früh auf den Beinen war, war auf den Straßen so gut wie nichts los. Die Autofahrt war sehr lustig und wir hatten viel Spaß. Ein Grund dafür war, dass die Heizung in Tinas Auto eine Art Eigenleben hatte, sprich sie tat es nicht. Zumindest die meiste Zeit. Es gab kurze Lichtblicke, da tat sie es für kurze Zeit und wir hatten die Hände vor der Heizung um jedes noch so kleine bisschen Wärme zu erhaschen. In der Eifel lagen noch riesen Schneefelder, die uns noch einmal vor Augen führten, dass es im Auto bitterkalt war 😀 Haben wir uns eben warm gesungen. Geht alles!! Und zwischendurch kam ja auch ein bisschen Wärme. Unser Weg führte uns also über Blankenheim, Prüm, Bitburg nach Luxembourg, wo wir mit leichtem Schneefall begrüßt wurden, was uns aber natürlich in keinster Weise gestört hat. Immerhin waren wir auf dem Weg nach Frankreich.

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Pünktlich in Frankreich wurde das Wetter ein bisschen besser, denn die Sonne kam hervor und wie könnte es anders sein, die Heizung meldete sich auch wieder. Also Fenster ein bisschen auf und Sonnenbrillen gezückt. Außerdem war es  bis Metz nun auch nicht mehr weit.

Beim Einfahren in die Stadt bzw. in Richtung Kathedrale Saint-Étienne, was lustigerweise auf deutsch Stephansdom heißt, fuhren wir am Moyen Pont vorbei und bogen dann rechts ab um in der Nähe des Office de Tourisme zu parken bzw unter Saint-Étienne. Das ist wie ich finde wirklich gut gelöst, denn das Auto steht geschützt und sehr zentral.

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Nachdem wir unser Auto nun sicher geparkt hatten, sind wir zu Fuß los um die Stad ein wenig zu erkunden. Als erstes ging es natürlich in die Kathedrale Saint-Étienne. Diese wurde zwischen 1220 – 1520 im Stile der Gotik errichtet und steht seit 1930 unter Denkmalschutz. Ich persönlich hab ja mit der Kirche so gar nichts am Hut, aber ich liebe gotische Bauten. Daher fand ich Saint-Étienne auch sehr schön und finde es nicht verwunderlich, dass die Kathedrale zu einer der größten und schönsten gotischen in ganz Frankreich gehört. Leider habe ich Pappnase versäumt, sie von außen mal ganz zu fotografieren, aber ich komm ja noch einmal nach Metz, dann wird das nachgeholt 🙂

Von der Kathedrale sind wir zu Fuß durch die kleinen Gassen geschlendert und haben uns alles genau angesehen. Ein wirklich schönes Städchen. Neben Saint-Étienne befinden sich die Markthallen, in denen es jede Menge Leckereien zu kaufen gab. Naja, überwiegend Fisch, so dass es mehr für Tina ein Genuss war dort duchzuschlendern, aber da sie mich ja nicht gezwungen hat ihn zu essen, passte das.

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Nach unserer Erkundungstour und einem pain au chocolat unterwegs, meldeten sich mein Kreislauf und mein Blutzucker. Naja besser gesagt, sie meldeten sich ab, was eindeutig ein Zeichen dafür war jetzt sofort was essen zu gehen. Gesagt getan. Wir sind zur Place Saint-Jaques gegangen, dem Platz im historischen Zentrum von Metz. Dort haben wir uns in einem kleinen schnuckeligen Café einen Platz gesucht und ein ganz formidables Mittagessen gehabt.

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Und was wir feines gespeist haben und wie sich der Rückweg inklusive Einkauf im Intermarché gestaltete, das erfahrt ihr hier :)

Köln! Du bess die Stadt…

… op die mer all he stonn, du häs et uns als Pänz schon aanjedonn  – singen die Bläck Fööss über unsere wunderschöne Stadt am Rhein. Und wenn ich ehrlich bin: ich bekomme jedes mal Gänsehaut. So ist das mit uns Kölnern. Gegen diesen Lokalpatriotismus sind wir einfach machtlos. Wir lieben unsere Stadt, unseren Dom, unser Bier und auch unseren FC 🙂  Aus dem Grund habe ich mich sehr über die Anfrage von Wishlist, des Trendblogs der Online-Plattform von deals.com gefreut, ob ich an dem Projekt „Ich liebe meine Stadt“ teilnehmen möchte. Wishlist ist auf der Suche nach Geheimtipps der Städte, um diese dann in einem kleinen Städteguide vorzustellen.

Ich werde nun also über mein Köln schreiben. Mein Köln deshalb, da das hier jetzt nicht der klassische Reiseführer über Köln wird, spricht: los los, alle zum Dom und danach ins Schokoladenmuseum. Es gibt natürlich die Partymeile in Köln oder das Studentenviertel, aber es gibt vor der Haustür genau so viele schöne Dinge, da muss man nicht extra für in die Stadt fahren (und ich wohne sehr zentral).

Köln-Sülz, mein (kulinarisches) Veedel

Mein Veedel ist Köln-Sülz, welches ich in den letzten Jahren mit Freunden immer mehr für mich entdeckt habe. Möchte man frühstücken gehen oder auch  einfach nur gemütlich einen Kaffee trinken und dazu ein leckeres Stück Kuchen essen, ist man hier genau richtig. Durch die Nähe zur Uni gibt es unzählige Cafés und alle bieten leckere Dinge zum Essen, Naschen und Verweilen an. Der Kuchen ist überall selbst gebacken und macht die Cafés daher auch so beliebt. Ein weiterer Grund sind auch die Preise. Die sind nämlich fair. Meine Lieblingscafés befinden sich im Herzen von Sülz. Das ist zum einen Jules Coffee und zum anderen das Kaffeehaus Weyer. In beiden bin ich sehr regelmäßig und meist kuchenessend und minzteetrinkend anzutreffen.

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Bierchen? Aber bitte reservieren!

Abends, entweder nach Dienstschluss oder auch einfach so, gelüstet es manch Einen ja nach nem Bierchen. Auch dafür ist in Sülz gesorgt. So findet man hier ganz viele Kneipen und Lokale, je nach Gusto. Auf der einen Seite gibt es die typisch kölsche Kneipe, wo man hingeht um ein lecker Bierchen zu trinken, auf der anderen Seite gibt es die Lokale, in denen auch der Wein sehr gut schmeckt, oder die den Charme einer typischen Studenten-Lokalität haben. Außerdem gibt es ein ganz wunderbares Brauhaus, welches bei Jung und Alt so beliebt ist, dass man selbst unter der Woche einen Tisch bestellen muss, wenn man mit vier Personen etwas essen gehen möchte. Da denkt man sich: unter der Woche, kein Problem – die Berufstätigen gehen alle zeitig – aber dem ist nicht so. Das Haus Unkelbach ist immer voll. Zum einen, weil es da gemütlich ist. Zum anderen, weil es da echt lecker ist. Sowohl das frische Kölsch als auch das Essen.

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Köln und seine grünen Oasen

Alle bis hierhin genannten Lokalitäten sind sowohl im Winter als auch im Sommer zu empfehlen, denn im Sommer kann man auch wunderbar draußen im Biergarten sitzen und genießen. Und damit wären wir auch schon bei dem nächsten Highlight, welches ich an Sülz so mag. Draußen sein! Die Tatsache, dass man in allen Cafés und Kneipen im Sommer auch draußen sitzen und das Wetter genießen kann, machen mich ja schon glücklich. Eine weitere Tatsache ist aber auch, dass es in Sülz einen wunderschönen Park gibt, den Beethoven Park. Im Sommer so schön grün, ruhig, friedlich – die ganzen Studenten tummeln sich zum grillen am Aachener Weiher (in der Innenstadt) – ein Hauch von Urlaub. Ich kann mich aus meiner Haustür in den Park fallen lassen, traumhaft. Mit Freunden nutze ich den Park sehr oft. So wie wir sehen, dass Wetter wird gut, wird geplant was jeder mitbringt und so wird sich morgens/mittags mit Grill und lauter feinen Leckerreien auf Richtung Park gemacht, um dort den ganzen Tag zu verweilen. In der grünen Oase bekommt man nicht mehr mit, dass man sich eigentlich in einer Großstadt befindet. Man hat das Gefühl, man sei weit weg vom Alltag, vom Stress und gönnt sich einfach mal eine Auszeit. Wenn man mal nicht die Zeit hat, sich den ganzen Tag in die Sonne zu legen, kann man den Park auch wunderbar als Fitnessstudio nutzen. Welches Laufband in einem stickigen Raum kann schon mit der wunderbaren Laufstrecke im Grünen  mithalten? 🙂

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Der schönste Blick auf den Dom und Köln

Es gibt eigentlich keinen triftigen Grund, das eigene Veedel zu verlassen. Sollte man jedoch Sehnsucht nach dem Dom (die Kölner kennen das ;-)) und einem schönen Blick auf die Stadt haben, kann man für kleines Geld auf die Aussichtsplattform des Köln Triangle fahren und von dort oben dann einfach nur noch genießen. Für Köln-Besucher ist es vermutlich „nur“ eine schöne Aussichtsplattform, aber für die Kölner ist es schon mehr. Da oben stehen, den Dom sehen, die Altstatdt, das Panorama, da jeht et Hätz op!

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Mehr kann ich zu meinem Köln jetzt nicht mehr sagen. Begonnen habe ich mit einer Zeile aus dem wohl schönsten Lied über die Stadt und damit auch alle wissen, was ich meine, folgt es hier zum Abschluss noch einmal in voller Länger. Viel Spaß und wer weiß, vielleicht sieht man sich ja mal in dem ein oder anderen Café, in einem Biergarten oder im Park. Die Welt und ganz besonders Köln ist ja ein Dorf 😉

:)

 Die Landschaft läßt mich träumen, die kleinen Bären lassen mich lachen