Category Spaß

Mein Januar

So, der Monat ist so gut wie rum, also folgt nun ein kleines Résumé. Ich hab mir fest vorgenommen, jetzt jeden Monat kurz Revue passieren zu lassen und meine Lieblingsbilder zu posten. Mal schauen, ob es mir gelingen wird 🙂

Wie die letzten Jahre, habe ich auch diesmal ins neue Jahr gearbeitet. Naja, ich war kurz vor Mitternacht fertig mit arbeiten, befand mich aber trotzdem noch im Theater mit meinen Kollegen. Zum Glück hatten wir Verstärkung in Form einer Arbeitskollegin da, die auch zu meinen Freundinnen zählt, so war das reinfeiern und anstoßen dann sehr nett und lustig. Auf dem Weg nach Hause habe ich noch einen Zwischenstop bei meinen Eltern eingelegt und war dann irgendwann um halb fünf glücklich im Bett. An Neujahr habe ich weder mein Bett noch die Wohnung verlassen 🙂 Danach verflog der Januar irgendwie und war auch sehr anstrengend. Ich war ziemlich müde, gereizt, gestresst und ausgepowert. Dazu machte mein Blutzucker auch mehr was er wollte und nicht was er sollte.  Normalerweise schleicht sich dieses „Kein Bock mehr“ – Gefühl immer im Dezember ein, kurz vor Weihnachten. Wenn ich Anfang Dezember schon sagen kann: hey, für den Rest des Monats habe ich vier freie Tage. In Worten: VIER! Das ist nicht wirklich viel. Diesmal ging es im Dezember aber noch ganz gut und der „Tiefpunkt“ zog sich durch den Januar. Neben dem Ärger, den ich im Theater hatte (na wann kommen die Kollegen denn heute, kommt der eine überhaupt?) , kam noch Ärger so dazu. Ärger, der eigentlich nicht sein muss und auch eher traurig und enttäuschend ist – aber ich kanns nicht ändern bzw kann es nicht beeinflussen. Es sei denn ich ändere mich und da wüsste ich nicht warum 😉  Meinen Unmut habe ich an jemandem ausgelassen, der es mal so gar nicht verdient hat. Ich glaube ich habe denjenigen zum Teil sehr in den Wahnsinn getrieben mit meinem Temprament und meinem Sturkopf.  Zum Glück redet besagte Person aber noch mit mir und ist auch nicht mehr böse. Danke :-* Seit letztem Wochenende ist aber nun alles wieder gut. Ich habe mal ordentlich ausgeschlafen, nachgedacht und Zuspruch bekommen, so dass diese „alles ist doof – Phase“ auch wieder vorbei ist – ein Glück!

Der Januar war aber nicht nur negativ 🙂 Es gab auch viele schöne Momente. Direkt zu Beginn des neuen Jahres war Besuch aus Wien da. Die liebe Isa hat über Weihnachten einen Heimatbesuch gemacht und so war natürlich klar, dass wir uns auch treffen würden. Es folgte ein sehr entspannter und schöner und lustiger Mädelstag in Köln.

Eine Woche später ging es wie jedes Jahr auf die Prunk- und Kostümsitzung der Bürgergarde Blau Gold. Das Programm war diesmal echt super. Ich persönlich steh ja nicht so auf die Redner, die ohne Zweifel alle gut sind, was eventuell mit meinem Job im Theater zusammen hängen könnte. Ich habe immer bei den Musikgruppen am meisten Spaß, wenn ich fröhlich singend, tanzend und auch schunkelnd  auf dem Stuhl stehen kann *g*  Dieses Jahr hatte ich Glück und das kölsche Kleeblatt war bis auf die Paveier komplett *freu* Mir ist es auch gelungen, die alkoholischen Getränke NICHT zu mischen und auch nach der Sitzung habe ich ganz brav nur noch ein Getränk zu mir genommen und dann war gut. Ich erinnere mich an eine böööööse Sitzung im letzten Jahr!! Und die Erinnerungen sind nicht schön *g*

Eine weiter schöne Tatsache in diesem Januar war der Schnee. Jeder der mich gut kennt weiß, dass ich den Schnee und den Winter liebe. Ich finde die weiße Pracht macht den tristen Winter richtig schön und wenn dazu dann auch noch die Sonne scheint, ist ein Wintertag perfekt. Es gibt einen Ort, da gabs ein bisschen mehr Schnee als hier in Köln. Und dahin hab ich mich mit dem Zug aufgemacht. Alleine die Zugfahrt war schon schön. Nicht nur, dass ich diesmal tagsüber unterwegs war und auch was von der Landschaft beim rausgucken gesehen habe, nein es war auch alles wunderbar weiß. Zwischendurch hatte ich richtig Lust, einfach auszusteigen und spazieren zu gehen, so schön sah das draußen aus. Aber ich hatte ja ein Ziel, also konnte ich nicht so einfach aussteigen und durch den Schnee stapfen. Die Zeit in der Eifel war auch jeden Fall sehr schön und ich freu mich schon, wenn ich irgendwann wieder hinfahre.

Diesen Monat hat es auch endlich geklappt, dass Alex, Saskia und ich unser Tweetup in die Tat umsetzen konnten. Lange hat es gedauert und so verflog die Zeit im Brauhaus und zack hatten wir 23 Uhr. Wahnsinn. Aber es gab so viel zu erzählen und so viel zu lachen…. war ein guter Abend. Immer wieder gerne. Vielleicht dauert es das nächste mal auch kein halbes Jahr, damit ein Treffen zustande kommt,hehe.

Eine Woche später fand ich mich übrigens im gleichen Brauhaus (Hellers) wieder, da ich mit meinen Kollegen unser Trinkgeldschweinchen aus dem letzten Jahr geschlachtet habe. Zu dem Anlass haben wir die gesamte Crew zum Essen eingeladen. Es war ein lustiger Abend und da wir nicht alles verspeist haben, blieb für jeden sogar noch ein bisschen Geld übrig. So lob ich mir den Abend: umsonst essen, umsonst mit dem Taxi nach Hause fahren und dann noch Geld fürs Portemonnaie bekommen – was will man mehr?!

Das war er also, mein Januar. Doch gar nicht so schlimm, wenn ich so zurück schaue 🙂 Es folgen nun noch meine Lieblingsbilder und dann kann der Februrar kommen!

collage_jan

 

Ein wunderschöner Tag am Meer – oder auch Dublin und die böse 3 Teil II

Nachdem wir nun also am Vortag zeitig ins Bett gegangen sind, waren wir fit fürs Meer. Ziel unseres Tagesausflugs war das kleine Fischerdörfchen Howth, das ca 15 km von Dublin entfernt liegt. Tina und ich wollten 2010 schon dorthin reisen, leider spielte das Wetter damals nicht mit. Diesmal hatten wir jedoch Glück. Zu Fuß haben wir uns also zur Haltestelle der DART-Bahn gemacht und erreichten nach kurzer Zeit den Bahnhof in Howth bei strahlend blauem Himmel und Sonnenschein (Hier fällt mir wieder der Lieblingsspruch meiner Rentnerlein ein: „Wenn Engel reisen!“). Die Sonnenbrillen wurden gezückt und dann ging es los Richtung Wasser. Ich liebe das Wasser. Das Meer, die Weite, den Wind, einfach alles. Wenn ich am Meer bin, bin ich glücklich. Und nicht nur ich, mein Blutzucker freut sich dann auch. Aber dazu später mehr. Vom Bahnhof erreicht man den Hafen sehr schnell, so dass wir bald unsere Nasen in den Wind halten konnten.

collage_meer_1

Weil das Wetter so schön war, sind wir bis zu dem kleinen Leuchtturm spaziert und haben uns dort erst einmal in die Sonne gesetzt. Das war so wunderbar, das Wasser sehen und hören, die Möwen, Entspannung pur. Fand mein Blutzucker auch. Der verlangte nämlich dort schon nach den ersten Gummibärchen, die ich wohl wissend mitgenommen habe.

collage_meer_2

Nach unserem Päuschen in der Sonne bekamen wir so langsam Hunger und dachten uns, wir schlendern einfach mal in den Ortskern und schauen ob wir dort eine Kleinigkeit zu essen finden. Kleinigkeit deshalb, weil wir abends noch bei unserm Lieblingsitaliener in Temple Bar verabredet waren, um dort fein zu essen und dann im Pub in meinen Geburtstag zu feiern 🙂 Auf der Hauptstraße entdeckten wir ein kleines Lokal, was von außen sehr schön aussah und beschlossen spontan reinzugehen. Für Tina gabs dann eine Fischsuppe, die zwar fantastisch aussah, aber jeder der mich kennt weiß, dass ich definitiv keinen Fisch mag *g* Ich hatte dafür ein Sandwich, das wirklich nicht nur super aussah, sondern auch unglaublich gut geschmeckt hat.

IMG_5946

Nach dem „kleinen“ und äußerst leckeren Snack, sind wir die Hauptstraße wieder zurück geschlendert, vorbei an vielen bunten Häuschen und haben einen kurzen Abstecher zu einem Aussichtspunkt gemacht. Der Blick, den man von dort aufs Meer, den Hafen und die gegenüberliegende Ruine der St Mary’s Abbey hatte, war einfach fantastisk.

IMG_5958_b IMG_8198

IMG_8189 IMG_8182

Nach unserem Besuch auf dem Aussichtspunkt und einem kurzen Blick auf die Uhr mussten wir Howth leider schon wieder verlassen und uns auf den Weg zurück nach Dublin machen, wir hatten ja noch was vor *g*  Ich habe mir aber geschworen, dass ich wieder komme, in dieses kleine süße Fischerdörfchen.

Auf  dem Weg zurück im Zug passierte dann noch etwas, auf das ich gerne hätte verzichten können und Tina vermutlich auch. Ich

IMG_6003erwähnte ja schon zu Beginn, dass ich Gummibärchen mitgenommen habe und am Leuchtturm schon die ersten verdrückt hatte. Für mein Sandwich hatte ich erst gar keinen Bolus gespritzt, da ich mir dachte: wir laufen eh noch die ganze Zeit rum, das würde kein gutes Ende nehmen. Im Zug gefiel mir ein Vorschlag von Tina so überhaupt nicht, aber anstatt ihr das vernünftig zu sagen, habe ich sie dermaßen angepampt, dass sie gar nicht wusste wie ihr geschah 🙁 Für den Rest der Zugfahrt herrschte absolute Funkstille, Ruhe. Keiner von uns beiden sagte auch nur einen Ton. SEHR ungewöhnlich für uns beide. Sie kannte meine Reaktion nicht bzw konnte sie nicht zuordnen Pappnase war genervt und ich kam natürlich nicht auf die Idee zu gucken was mein BZ wohl sagen würde. (Mama würde in so einer Situation liebevoll sagen “ Miss mal deinen BZ und iss n Keks!“ 😀 ). Um den Frieden wieder herzustellen, haben wir dann doch Tinas Plan in die Tat umgesetzt und als wir im Shoppingcenter ankamen, kam mir auch der Gedanke, mal den BZ zu messen: 50 mg/dl. Na herzlichen Glückwunsch. Damit wäre dann auch geklärt, warum ich im Zug so zickig war. Also schnell in die nächste Süßwarenabteilung und alles war wieder gut 🙂 Und Tina hat daraus gelernt, hehe. Wenn sie jetzt merkt, ich bin kurz angebunden oder ein wenig bockig, liegt es zu 95 % daran, dass der BZ wohl ein bisschen niedrig ist.

IMG_6006Zurück im Hotel war die Stimmung aber wieder gut und wir haben uns gut gelaunt auf den Weg zu unsere Lieblingsitaliener um die Ecke gemacht, wo wir uns mit einer Freundin von mir getroffen haben. Wir haben viel gequatscht und fein gespeist.Leider musste Silke am nächsten Morgen sehr früh raus, so dass sie nicht bis Mitternacht bei uns bleiben konnte 🙁 Naja, aber Tina und ich sind wieder in unser Hotel inklusive Pub unseres Vertrauens zurück, wo es an dem Abend auch noch Livemusik gab – und die Jungs auf der Bühne waren großartig!!

IMG_6009 IMG_6008

Und dann: das Bier schmeckte gut, wir hatten viel Spaß, die Musik und Atmosphäre im Pub stimmten auch, war es auf einmal Mitternacht! Yay! Da war sie dann also die „böse“ 3 🙂 Tat aber gar nicht weh und ist auch heute nicht schlimm wenn ich so drüber nachdenke. Tina hat extra einen Kuchen aus Deutschland mitgenommen,wenn schon denn schon 🙂 Und der Nachbartisch wurde direkt  mit aufgefordert Happy Birthday zu singen.

IMG_6021Ich denke gern an den Tag zurück, besser hätte man nicht 30 werden können. Wer weiß, wo ich dieses Jahr an meinem Geburtstag bin und mit wem… 🙂

 

Mädelstag

IMG_8900

Heute war es endlich soweit. Das Treffen mit Isa und Ela stand an. Da Weihnachten war, befindet sich Isa momentan in Deutschland und die Gunst der Stunde musste genutzt werden. Gegen Mittag kam sie also zu mir, um dann mit mir gemeinsam in die Stadt reinzufahren. Dort waren wir in meinem Lieblingscafé mit Ela verabredet, die auch extra nach Köln kam. Es gab natürlich eine Menge zu erzählen, schließlich fand das letzte Treffen im April statt, als wir einen Tag am Meer verbracht haben.Da wir alle einen Bärenhunger hatten, wurde dann auch schnell was zu essen bestellt und es war sooo gut *g*

IMG_8897

Nach ein paar gemütlichen Stunden im Café und einem wirklich leckeren Essen, haben wir beschlossen, dass wir noch einen kurzen Abstecher in die Innenstadt machen. Da ich immer noch meinen Geburtstagsguschein für den Body Shop hatte wollte ich natürlich dahin. Ela musste noch zum DM und somit nahm das Drama seinen Lauf. Nur mal schnell rein und eine Sache holen… Das konnte ja nicht klappen 😀 Es wurde dann ein bisschen mehr und so sind wir dann vollgepackt vom DM in Body Shop getigert. Dort habe ich mir dann eeeeendlich wieder mein Lieblingsparfum gekauft. Und dank meines Gutscheins bin ich da recht „günstig“ davon gekommen.

IMG_8912
Meine Ausbeute

Danach sind wir weiter Richtung Mayersche geschlendert und nach einem kurzen Abstecher dort haben sich Elas und Isas & mein Weg dann getrennt. Ela ist wieder nach Hause gefahren und Isa ist noch mit zu mir gekommen. Hier haben wir es uns dann auf der Couch gemütlich gemacht und das getan, was Freundinnen halt so machen. Gequatscht. Gelacht. Gekichert. Wir hatten viel Spaß und es ist schön, dass die räumliche Distanz (Köln-Wien) unserer Freundschaft nichts anhaben kann.

IMG_8911
Isa & Mila

 

Ein Hoch auf die Spontanität

Da sitzt man gestern mit einer Freundin beim Frühstück, quatscht über Gott und die Welt und starrt nebenbei  die ganze Zeit auf die andere Straßenseite. Dort befand sich der Friseursalon meines Vertrauens. Als ich dann wieder zu Hause war, war ich um ein paar Euro ärmer und auf dem Kopf: Ein Lockenkopf!! 🙂

Dublin und die "böse" 3

Als ich Anfang September aus Skandinavien wieder kam, hatte ich nicht einmal 24 Stunden zu Hause. Freitagabend kam ich gegen 22.30 Uhr in Köln an, hab mich fein von Mama bekochen lassen und Samstag sollte es um 18 Uhr nach Düsseldorf zum Flughafen und dann ab nach Dublin gehen, wo ich mit Tina, einer lieben Freundin bis Mittwoch Urlaub machen wollte. Naja, ganz nebenbei wollten wir auch noch meinen Geburtstag feiern. Einen runden Geburtstag, hehe. Gegen 2.30 Uhr lag ich dann endlich in den Federn, hundemüde und völlig fertig, da ich an jenem Freitag morgens um 4 Uhr in Karlshamn (Südschweden) aufgestanden bin. Nun könnte man ja annehmen, am Samstag stand erst einmal ausschlafen auf dem Plan, bevor es Koffer neupacken hieß. Aber nein: um 9 holte mich der Wecker aus dem Tiefschlaf, weil ich mich nachts noch mit  Stefan für den nächsten Morgen zum frühstücken verabredet hatte. Der hatte sich an jenem Wochenende von Berlin nach Köln aufgemacht und die Möglichkeit musste genutzt werden 🙂 Das Treffen war sehr lustig und hat Spaß gemacht.
Nachmittags habe ich dann die morgens gewaschenen Klamotten trocken geföhnt *hust* und dann in mein neues Köfferchen gepackt. Mein neues tolles kleines Köfferchen für Kurzurlaube ♥ 
Und dann konnte es auch schon losgehen.

In Dublin angekommen, haben wir uns Fahrkarten gekauft und sind mit dem Bus zu unserem Hotel nach Temple Bar gefahren. Ja, wir waren sehr stolz, denn diesmal waren wir in einem kleinen feinen Hotel, welches wir vor 2 Jahren bei unserm ersten Dublinurlaub entdeckt hatten. Als wir am Hotel ankamen, war es bereits Mitternacht, was uns aber nicht davon abhielt, nochmal einen kleinen Spaziergang zum Fluss, zur Liffey zu machen. Ich liebe den Fluss und die Ha’penny Bridge. Letztes Jahr habe ich hier in meinen Geburtstag reingefeiert.

Nach unserem Ausflug an den Fluss, waren wir beide hundemüde und wollten nur noch ins Bett. Ich glaube ich war wesentlich müder als Tina, aber egal 🙂 Viel Schlaf bekamen wir in der Nacht eh nicht, denn es war Samstag, unser Hotel lag in _dem_ Kneipenviertel schlechthin und somit war es völlig unmöglich – selbst mit Ohropax- den Lärmpegel von draußen zu ignorieren. Aber Schlaf wird ja auch vollkommen überbewertet. Hatte ich in den letzten Wochen in Skandinavien ja auch nicht wirklich viel 🙂
Etwas müde gings am nächsten Tag dann zum Frühstück. Während ich mich mit einem Intercontinental Breakfast zufrieden gab, wählte Tina das Irish Breakfast. Es sah schon sehr lecker aus und ich hätte es auch gerne gegessen, aber vermutlich hätt ich dann für den Rest des Tages was davon gehabt *g* Nach dem Frühstück sind wir dann gestärkt losgezogen und haben uns aufgemacht Richtung  Grafton Street, der Shoppingstraße in Dublin und zum St Stephen’s Green– Park und Shoppingcenter. Außerdem haben wir uns auch auf die Spuren von James Joycs begeben, war aber eher enttäuschend. Auf dem Rückweg zum Hotel, sind wir gemütlich durch Temple Bar geschlendert, an _dem_ Pub vorbei und unserer bisherigen Unterkunft, unserem alten Hostel. Natürlich durfte auch der Gang in die Touriläden nicht fehlen. Immerhin mussten wir uns wieder einen neuen Pulli kaufen. Hat ja schon Tradition. Nach unserem Ausflug haben wir uns an der Liffey in der Sonne niedergelassen und einen feinen Kaffee getrunken, bevor wir ins Hotel zurück sind.

Tina wollte noch einmal los, etwas besorgen, aber mich holte dann doch die Müdigkeit ein. Wieso denn bloß? Ich hab es mir dann auf jeden Fall auf dem Bett gemütlich gemacht, kurz die Augen geschlossen und ein bisschen neue Energie getankt. Als Tina zurück kam, hat sie mir schon einmal ein kleines Geschenk gemacht,ein Armband, welches ich seitdem am linken Arm trage. Ich hab es nun in schwarz und Tina in grün.  Wir haben uns schnell ein bisschen frisch gemacht und dann sind wir runter gegangen. Runter deshalb, denn unser Hotel hatte einen eigenen Pub, ha! Sehr zu empfehlen 🙂 Und dort wollten wir Essen und den Abend mit dem ein oder anderen Pint ausklingen lassen.

Wenn ich mich richtig erinnere, haben wir 4 Pints getrunken, ich bin mir aber nicht mehr sicher. Diese Nacht haben wir allerdings geschlafen wir ein Stein, komisch 🙂 Und ganz zu unserer Freude blieb der Kater am nächsten Morgen auch aus – was allerdings auch daran liegen konnte, dass wir auf dem Zimmer noch ordentlich Wasser getrunken haben.
Am nächsten Tag begrüße uns allerfeinstes Inselwetter: Regen. Egal, nach dem Frühstück haben wir uns wieder aufgemacht, sind Bus gefahren, in Dublin echt nicht teuer, haben ein bisschen eingekauft und haben uns diesmal fürs Lunch in „unserem“ Pub entschieden. Sehr fein war das. Und sehr lecker 🙂 Danach wollten wir in einen anderen Pub, über den Tina etwas gelesen hatte. Leider befand der sich nicht dort, wo er hätte sein sollen und im Regen suchen war nun auch nicht so dolle. Also sind wir wieder zurück in unseren, auf unseren Stammplatz und haben dort den Abend bei nem Bierchen ausklingen lassen. Diesmal sind wir allerdings zeitiger ins Bett, denn am nächsten Tag stand ein Ausflug ans Meer (mein Wunsch) an und abends wollten wir dann in meinen Geburtstag reinfeiern.

*Der Tag am Meer und mein Geburtstag folgen *