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Feiertage sind was Feines

Das wunderbare an Feiertagen ist doch, dass man schön viel Zeit hat Dinge zu tun, die man sonst während des Unialltags nicht macht. Sei es aus Zeitmangel oder fehlender Motivation. Heute hat es mich auf jeden Fall gepackt und ich habe die Wohnung auf Hochglanz gebacht. Außerdem habe ich mir eben ein feines Mittagessen gezaubert. Bandnudeln mit Hähnchen und Champion-Sahne-Sauce, sehr zu empfehlen!! Jetzt werde ich den Rest des Tages damit verbringen, die Unisachen NICHT anzugucken und mich auf heute Abend zu freuen, denn da gibts im Theater eine neue Ausgabe von Rock’n’Read!

© Klüngelpütz

Ein Schmetterling in Milas Bad – oder auch PAAAAAANIK!!!

Es hätte so ein schöner Abend werden können, ja HÄTTE!!! Meinen Kater war ich in den frühen Abendstunden los und so konnte ich es mir auf der Couch mit nem Teller Nudeln gemütlich machen und das sonntägliche Fernsehprogramm genießen. Da ich montags um 10 Uhr Uni habe, hab ich mir den Wecker auf 7.30 Uhr gestellt um noch in Ruhe zu frühstücken und mich in Ruhe fertig zu machen. Gut, daraus wird nichts, werd später aufstehen, haben ja jetzt schon 2.41 Uhr. Aber zurück zum Thema 🙂 Gegen Mitternacht habe ich beschlossen ins Bad zu gehen um Zähne zu putzen und mich bettfertig zu machen. Als ich gerade die Brille auf Waschbecken gelegt hatte, merkte ich über mir einen Schatten und vernahm das Flügelschlagen eines Falters…. und es war ein großer Schatten! Ahh, PANIK!!!! Schnell raus aus dem Bad und weg! Als ich gerade die Tür hinter mir zugeknallt hatte kam auch schon Sunny angelaufen, die das Flattern wohl vom Wohnzimmer aus gehört hatte und machte Radau, da sie ins Bad wollte. Sie war gar nicht mehr zu bändigen. Also habe ich die Tür aufgemacht, aber nur genau so weit, dass sie durchpasste und danch wieder zu, bzw. hab nur noch einen Spalt offen gelassen, so dass ich sie beobachten konnte. Madame war im Bad gut beschäftigt und ich konnte sehen, dass sie das flatternde Monster nicht mehr aus den Augen ließ. Das war ja schon mal gut, leider kam sie nicht an das Viech ran und konnte es fressen, denn der Falter hatte sich klugerweise oben an der Lampe festgeflattert. Klar, am Licht. Jetzt stand ich also draußen und fragte mich: was tun?? Das Viech MUSS weg und ich ins Bett. Klar war mir jedoch, dass ich das Bad so nicht betreten konnte. Also hab ich mir erstmal n langen Pulli angezogen und ne lange Hose und ne Mütze aufgesetzt. Jajaaaa, ich weiß ich bin bekloppt, aber es gibt nichts wiederlicheres als von so nem Viech gestreift zu werden und da der Platz in meinem Bad sehr gering ist, war die Chance sehr groß. Nun stand ich also vor der Badezimmertür und musste irgendwie da rein um das Monster zu vernichten, sonst hätte ich die ganze Nacht kein Auge zugetan… aber wie?? Ein bisschen verzweifelt habe ich nach Lösungen gesucht… Sarah wohnt leider nicht mehr nebenan, so dass ich hätte klopfen können um sie zu bitten das Problem zu beseitigen. Papa anrufen und fragen ob er mich rettet?? Gut, tagsüber hätte er das vermutlich getan, nachdem er mit Auslachen fertig gewesen wäre, aber nach Mitternacht?Eher nicht. So ein Mist, ich musste also selbst ran. Aber wie? Das Viech flatterte unter der Decke, wie Sunnys nach oben starrender Kopf verriet. Vorsichtig hab ich Tür ein bisschen weiter aufgemacht um mir das Tier mal ein bisschen genauer anzugucken. Nach einer kurzen Studie des Feindes als dieser an der Wand klebte, konnte ich erkennen, es war gar kein hässlicher schwarzer Nachtfalter, sondern ein Pfauenauge. Na der hatte sich wohl verirrt, schade…. also für ihn. Während Sunny nun also im Bad die Stellung hielt, holte ich mir in der Küche eine Sprühflasche mit Wasser, einen Eimer mit Wasser und auch den Wischmopp. Mit dem Wischmopp konnte ich das Fenster im Bad weiter öffnen, ohne selbiges betreten zu müssen. Vielleicht war das Monster ja so klug und findet den Weg auch wieder raus (nachdem ich das Licht ausgeschaltet hatte) , dachte ich mir. Dem war nicht so, also war meine nächste Überlegung: Badezimmertür ein bisschen weiter aufmachen, den Feind sehen und mit der Sprühflasche nass spritzen, so dass er abstürzt und ich ihn entweder platt mache oder raussetze. Aber auch das wollte nicht funktionieren. Mittlerweile waren 1 1/2 Stunden vergangen und ich dachte mir:  mensch Mila, du bist 28 und hast Angst vor so nem läppischen Schmetterling. Du traust dich nicht mehr in dein eigenes Bad, das kann doch wohl nicht sein. Es ist mittlerweile VIEL Zeit vergangen und du musst eigentlich schlafen und auch aufs Klo.. stell dich mal nicht so an und handle! Die tun ja nichts!!! 

Meine Nerven lagen blank, in meinem Ganzkörperschutz wurd mir auch langsam warm, also musste ich handeln. Dank Sunnys Gemecker konnte ich wahnehmen, dass der blöde Schmetterling gerad wieder um die Lampe rumflatterte. DAS war meine Chance. Zack die Sprühflasche geschnappt und nach dem Viech gezielt, leider jedoch keinen nennenswerten Erfolg erzielt. Die Uhr zeigte 1.48 Uhr, sprich seit einer Stunde und 48 Minuten war ich völlig hilflos wegen EINEM SCHMETTERLING!!! Das war mir dann doch zu blöde. Also habe ich den Staubsauger rausgeholt, das Viech beobachtet und als es dann mal 5 Minuten an einem Platz saß weggesaugt. Juchhu!! Besiegt, das Bett kann kommen!! Man, war ich stolz auf mich! Ok, einige werden jetzt schreien „das geht ja gar nicht“, das arme Tier. Aber das ist mir egal! Seit ich klein bin, habe ich tierische Angst vor Schmetterlingen, ich weiß nicht warum, aber es ist so. Es kann sich auch keiner erklären. Also meine Mama sagt immer scherzhaft: „im früheren Leben warst Du bestimmt ne Blattlaus und wurdest von einem Schmetterling gefressen“. Der Inder an sich  wird ja immer wieder geboren und wenn ich dann in nem früheren Leben so schlechte Erfahrungen gemacht habe…. 😀 Wie dem auch sei: der Falter ist weg und Mila kann jetzt um 3.31 Uhr schlafen gehen. Wird auch langsam Zeit, denn um 8 klingelt der Wecker.. aber was sind schon wenig Schlaf und finnische Grammatik, wenn ich vor ner guten Stunde meinen größten Feind besiegt habe, jawohl!! Aber wenn ich ehrlich bin: ein Orden verdient hat sich die Sunnymaus!!
Ach ja, die ganze Aktion hat meinen Blutzucker auf 240 mg/dl hochgetrieben, GANZ SUPER!!! Verfluchte Flattertiere!! 

Mensaessen, (leider) gut für den Blutzucker

Heute ist wieder Donnerstag und wie (fast) jede Woche, war ich mittags mit den Mädels essen. Da wir heute nicht wirkich viel Zeit hatten, da wir alle noch was in der Uni erledigen mussten, haben wir beschlossen in die Mensa zu gehen. Ich war ja gaaaaanz früher mal mit ner Freundin, deren Ansprüche was Essen angeht nicht wirklich hoch sind, in der Mensa essen. Danach habe ich mir geschworen: nie wieder!!! 🙂 Mein Studium habe ich in Bonn begonnen, dort konnte man über das Essen in der Mensa nicht klagen. Klar, hatte man auch mal Pech, aber im Großen und Ganzen konnte sich niemand beschweren. Nun studier ich seit letztem Sommersemester aber in Köln, also Schluss mit der feinen Mensa in Bonn… Konnte ich doch bis jetzt die Mädels immer dazu überreden auf der Zülpicher was essen zu gehen, hatte ich heute Pech. Zwei gegen einen, da hatte ich keine Chance. Also habe ich mir gedacht: Gib der Mensa nochmal eine Chance. Schließlich hieß es auch vor Jahren mal in der Presse, der Pächter hätte gewechselt und das Essen soll sich seitdem verbessert haben. Wir also in die Mensa rein und zu der Auslage, in der man sich alle Speisen des Tages angucken kann. Spontan hat mich nichts wirklich umgehauen.. aber gut :-)) Am Ende der Auslage habe ich dann doch noch was entdeckt, was so aussah, als könne man es essen:

*Gebackenes Hähnchenfilet mit Dauphinekartoffeln, dazu Erbsen und Tagesdessert*

EIGENTLICH kann man dabei ja nicht viel falsch machen. Die Panade vom Hähnchen war sogar ganz gut (für so n Massenbetrieb) und das Fleisch war auch ganz gut gebraten bzw. gekocht. Naja, an einem Erbsen und Möhrengemüse kann man nicht wirklich viel falsch machen, nur das es für meinen Geschmack zuuu viel in Butter geschwenkt wurde. Und die Kartoffeln… ja, optisch sahen sie mehr aus wie Kroketten. Hätten sie die Konsistenz von Kroketten gehabt, wäre es schön gewesen. Leider waren sie in der Mitte total matschig, nicht wirklich heiß und die Panade war nicht knusprig sondern auch matschig. Dazu gab es eine Sauce, deren genauen Geschmack ich gar nicht ausmachen konnte… auf jeden Fall war es eine Fertigsauce, das war eindeutig am Geschmack zu erkennen. Ich habe meine Portion nicht aufgegessen, außer das Gemüse. Die Mädels haben ihre Portion ratzeputz aufgegessen und danach auch Nachtisch.. den wollte ich allerdings nicht, ich war mit dem Hauptgericht schon bedient :-)) Gut, es hat besser geschmeckt als damals, aber öfter in die Mensa gehen, ich glaube nicht. Für die Blutzuckerwerte ist die Mensa allerdings ideal, denn wenn man seinen Teller nicht leerputzt, sind die Werte gut *hehe* Hatte ich vor dem Essen einen Wert von 125 mg/dl, so ist er 2 Stunden später bei 150 mg/dl gewesen. Das kann sich ja sehen lassen. 
Fazit: So schnell geh ich nicht wieder in die Mensa, es sei denn die Mädels überreden mich nochmal und ich muss, oder die kochen da besser… oder sollte ich meine Ansprüche vielleicht überdenken?? NEIN! Dann lieber doch abends selber kochen. Falls die Werte jedoch nochmal mies sind, gibts ab heute einen prima Weg sie zumindest temporär wieder in den Griff zu bekommen.

Ein feines Wochenende

Gestern war es endlich soweit: gemeinsam mit Freunden hab ich den Park geentert und die Grillsaison eröffnet. Das tat wirklich gut. Einfach mal wieder in die Sonne legen und die Seele baumeln lassen. Sehr schön. Mein süßer Begleiter fand den Tag allerdings weniger schön und machte ein bisschen Faxen. Morgens war noch alles in Ordnung, habe schön zwei Brötchen gefrühstückt, BZ war ein bisschen erhöht (137 mg/dl) und hab dann mit Anne und Ole spontan entschieden grillen zu gehen. Also stand einkaufen auf dem Plan. Da Tina und Dirk auch op Jöck waren, haben sie mich mitgenommen. Ich habe mal wieder festgestellt, dass sich ein samstag Mittag definitiv NICHT zum einkaufen eignet.. Schlimm ist das, man regt sich nur auf und treibt seinen BZ damit  in die Höhe. Nach dem Einkaufen und kurz bevor ich in den Park rüber gehen wollte hab ich nochmal meinen Blutzucker gemessen 174 mg/dl. 20 Minuten später, nachdem wir den Grill anhatten und in der Sonne lagen, dacht ich mir ich mess nochmal, da es gleich essen geben würde: 127 mg/dl. Na, da ist er ja flott runter gegangen in den 20 Minuten und das obwohl ich mich nicht wirklich viel bewegt habe, bin nur 5 Minuten von mir in den Park gegangen. Und dann kam die Krönung: wir haben unser Fleisch auf den Grill gepackt und ich merkte, dass es mir irgendwie anders wurde und ich ein bisschen nervös wurde. Hab dann schonmal ein Stück Fladenbrot gegessen, weil ich mir dachte: oh oh… und dann nachdem ich das Fladenbrot gegessen und nochmal gemessen habe: 89 mg/dl. Was ist denn bitte das?? Hab dann erstmal gegessen und noch nicht direkt gespritzt, da mir das zu link war. Nach dem Essen hab ich gemessen 227 mg/dl. So ein Murks, also hab ich dann schön brav gespritzt. Nachdem ich aus dem Park dann wieder nach Hause kam, bin ich schnell unter die Dusche gehüpft, denn leider musste ich abends auch noch arbeiten. Im Theater angekommen wurd mir schon wieder ein bisschen anders, obwohl gerade mal 2 Stunden seit dem Essen vergangen waren. Ich dachte mir: eigentlich müsste der Blutzuckerwert sehr weit oben sein, 2 Stunden nach dem Essen, aber miss vorsichtshalber mal um ein Erkärung für das Unwohlsein zu haben. Gesagt getan: 106 mg/dl. VERRÜCKTE WELT sag ich da nur!! Naja, mal lernt halt nie aus und ich werde meinen süßen Begleiter wohl nie richtig verstehen! 🙂

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Heute stand eine kabarettistische Stadtrundfahrt auf dem Programm. Vor 2 Wochen haben wir im Rahmen der Expedition Colonia die Schiffstour gemacht und auch gearbeitet, heute war ich einfach nur Gast. Gemeinsam mit Christian haben ich es mir im Bus gemütlich gemacht und 2 Stunden Marina gelauscht, die uns mit Informationen erschlagen hat (aber im positiven Sinn*g*).  2000 Jahre Kölner Stadtgeschichte in 2 Stunden, das war doch mal ne Ansage. Aber: es hat sich gelohnt! Wir hatten traumhaftes Wetter und die Tour war cool, wir hatten viel Spaß und haben sehr viel Interessantes erfahren. All die Informationen übers Mittelalter kannte ich sogar, hat sich das Studium der mittelalterlichen Geschichte also doch bewährt, hehe. Versüßt haben Christian und ich uns die Fahrt mit Gummibärchen die überraschenderweise keinen Einfluss auf meinen BZ hatten und Apfelsinen, schön frisch, passend zum schönen Wetter 🙂

sehr lecka, 4 Stück = 1 BE 🙂

 

Alles in allem ein sehr gelungenes Wochenende, das ja aber noch nicht zu Ende ist!