Category Theater

Fernweh

Egmond_bw

Der Januar war ja dieses Jahr irgendwie mein Dezember der letzten Jahre –  zumindest wenn ich mir so den  Ärger und Stress im Theater angucke. Mittlerweile haben wir Februar und ich dachte noch optimistisch, es kann nur besser werden. Wurde es nicht und wir haben gerade mal den 6.02. In solchen Momenten, in denen ich mir nur ärger und weiß das ich Recht habe, es sich aber trotzdem nichts ändert, wäre ich am liebsten irgendwo am Meer. Am Meer kann ich so herrlich meine Nase in Wind halten, abschalten und vor allem neue Energie tanken. Außerdem tut so ein Besuch immer meinem Blutzucker gut, der durch den ganzen Stress ein wenig Achterbahn fährt :-/ Jetzt haben wir im Theater aber erst einmal Pause, Karnevalspause. Ich glaube die tut uns allen auch ganz gut 🙂 Und vielleicht stabilisiert sich mein Blutzucker auch wieder. Vielleicht hilft auch der Gedanke, dass es im März endlich wieder raus geht. Raus auf eine Insel, eine sehr schöne Insel und hoffentlich auch für einen Tag ans Meer. Wir werden es sehen 😉

Nicht meine Woche!

Was war das für eine blöde Woche 🙁 Das Ende des Jahres rückt immer näher, der Stress wird immer größer, der Weihnachtswahnsinn schlimmer und meine Laune immer schlechter. Eigentlich bin ich meistens gut gelaunt, aber die letze Woche war doch sehr nervig. Irgendwie fehlt momentan die Zeit zum Durchatmen.

Jeden Tag Uni, fast jeden Abend Theater und der Blutzucker macht auch was er will. Ich bin wirklich froh, wenn das Jahr rum ist, ich ne Woche Uniferien habe und auch das Theater mal nicht sehen muss. Naja, vielmehr die Kollegen. Die habe ich letzte Woche ja wirklich gefressen. Der eine kommt nicht, sagt aber auch nicht ab und der andere kommt (zeitlich) wanns ihm passt, heißt für mich für zwei arbeiten. Es ist mir echt ein Rätsel, wie man soooo vercheckt sein kann. Es kann doch nicht so schwer sein pünktlich auf der Arbeit zu erscheinen. Besonders dann nicht, wenn man den ganzen Tag eh nichts zu tun hat, weil man nichts macht- naja gut, außer schlafen. Absolut kein Verständnis. Dir Krönung war dann aber der Sonntag: Jeder der mich kennt weiß, dass ich den Sonntag liebe und da das Haus nur sehr ungern verlasse. Nun mussten wir aber arbeiten, also auf ins Theater. Einer der beiden Herren meinte aber mal wieder zu schlafen, also fehlte jede Spur von ihm. Gegen halb 8 war er dann telefonisch zu erreichen und was passierte: er durfte zu Hause bleiben. Thema gegessen! Also manchmal komm ich mir ja vor wie im Irrenhaus… Komm ich an Silvester (gut, andere Bedingungen aber trotzdem) nur 10 Minuten zu spät ist gleich offen Holland. Da ist doch echt ein Fehler im System 🙁 Mitterweile ist es so, dass ich mich nach der Uni gar nicht mehr abhetze und auch zu Hause noch in Ruhe was esse. Wenn ich 10 Minuten später komme, ist das eben so, Pech!

Neben dem Ärger im Theater muckt der liebe Blutzucker dann hin und wieder auch rum, so dass er einfach mal in den Keller absackt und da auch nicht mehr rauskommen will. Egal was ich mache. Das kann mitunter ein wenig anstrengend sein. Nächste Woche gehts ab zum Doc, mal gucken was der dazu sagt. Jemand den ich sehr gut leiden kann,  meinte das ein Insulinwechsel vielleicht helfen könnte. Mal schauen und mit dem Arzt reden. Hätte aber durchaus Vorteile nicht immer so abzusacken 🙂

Irgendwie alles Murks zur Zeit, aber das Jahr ist ja nicht mehr all zu lang. Zum Glück.

Familienfoto

Ja, wir sind doch alle eine große Familie, also musste auch ein Familienfoto her. Beteiligt waren die Crew des Theaters, die Clamottas und die Rock’n Read-Truppe. Papa hatte die Aufgabe uns alle fein in Szene zu setzen und so sind mit viel Spaß ein paar schöne Bilder entstanden:

© Volker Stanossek

© Volker Stanossek

©Volker Stanossek

©Volker Stanossek

Gut, die letzten beiden Bilder sind nach der Vorstellung entstanden 🙂 wie man sieht, hatten Dagmar und ich viel Spaß. Ich glaube um 3 sind wir in dieser Nacht mim Taxi heim.

Ein feines Wochenende

Gestern war es endlich soweit: gemeinsam mit Freunden hab ich den Park geentert und die Grillsaison eröffnet. Das tat wirklich gut. Einfach mal wieder in die Sonne legen und die Seele baumeln lassen. Sehr schön. Mein süßer Begleiter fand den Tag allerdings weniger schön und machte ein bisschen Faxen. Morgens war noch alles in Ordnung, habe schön zwei Brötchen gefrühstückt, BZ war ein bisschen erhöht (137 mg/dl) und hab dann mit Anne und Ole spontan entschieden grillen zu gehen. Also stand einkaufen auf dem Plan. Da Tina und Dirk auch op Jöck waren, haben sie mich mitgenommen. Ich habe mal wieder festgestellt, dass sich ein samstag Mittag definitiv NICHT zum einkaufen eignet.. Schlimm ist das, man regt sich nur auf und treibt seinen BZ damit  in die Höhe. Nach dem Einkaufen und kurz bevor ich in den Park rüber gehen wollte hab ich nochmal meinen Blutzucker gemessen 174 mg/dl. 20 Minuten später, nachdem wir den Grill anhatten und in der Sonne lagen, dacht ich mir ich mess nochmal, da es gleich essen geben würde: 127 mg/dl. Na, da ist er ja flott runter gegangen in den 20 Minuten und das obwohl ich mich nicht wirklich viel bewegt habe, bin nur 5 Minuten von mir in den Park gegangen. Und dann kam die Krönung: wir haben unser Fleisch auf den Grill gepackt und ich merkte, dass es mir irgendwie anders wurde und ich ein bisschen nervös wurde. Hab dann schonmal ein Stück Fladenbrot gegessen, weil ich mir dachte: oh oh… und dann nachdem ich das Fladenbrot gegessen und nochmal gemessen habe: 89 mg/dl. Was ist denn bitte das?? Hab dann erstmal gegessen und noch nicht direkt gespritzt, da mir das zu link war. Nach dem Essen hab ich gemessen 227 mg/dl. So ein Murks, also hab ich dann schön brav gespritzt. Nachdem ich aus dem Park dann wieder nach Hause kam, bin ich schnell unter die Dusche gehüpft, denn leider musste ich abends auch noch arbeiten. Im Theater angekommen wurd mir schon wieder ein bisschen anders, obwohl gerade mal 2 Stunden seit dem Essen vergangen waren. Ich dachte mir: eigentlich müsste der Blutzuckerwert sehr weit oben sein, 2 Stunden nach dem Essen, aber miss vorsichtshalber mal um ein Erkärung für das Unwohlsein zu haben. Gesagt getan: 106 mg/dl. VERRÜCKTE WELT sag ich da nur!! Naja, mal lernt halt nie aus und ich werde meinen süßen Begleiter wohl nie richtig verstehen! 🙂

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Heute stand eine kabarettistische Stadtrundfahrt auf dem Programm. Vor 2 Wochen haben wir im Rahmen der Expedition Colonia die Schiffstour gemacht und auch gearbeitet, heute war ich einfach nur Gast. Gemeinsam mit Christian haben ich es mir im Bus gemütlich gemacht und 2 Stunden Marina gelauscht, die uns mit Informationen erschlagen hat (aber im positiven Sinn*g*).  2000 Jahre Kölner Stadtgeschichte in 2 Stunden, das war doch mal ne Ansage. Aber: es hat sich gelohnt! Wir hatten traumhaftes Wetter und die Tour war cool, wir hatten viel Spaß und haben sehr viel Interessantes erfahren. All die Informationen übers Mittelalter kannte ich sogar, hat sich das Studium der mittelalterlichen Geschichte also doch bewährt, hehe. Versüßt haben Christian und ich uns die Fahrt mit Gummibärchen die überraschenderweise keinen Einfluss auf meinen BZ hatten und Apfelsinen, schön frisch, passend zum schönen Wetter 🙂

sehr lecka, 4 Stück = 1 BE 🙂

 

Alles in allem ein sehr gelungenes Wochenende, das ja aber noch nicht zu Ende ist!

Das Improfestival steht vor der Tür

Nächste Woche geht es los, das Kölner Improfestival. Diesen Samstag, also morgen, haben wir mit Steve Jarand schon den Auftakt bei uns, das Warm Up sozusagen. Am Dienstag findet dann die offizielle Eröffnungsshow bei uns statt. Allerdings weiß ich noch nicht ganz genau ob ich da arbeiten werde, hihi. Denn genau an diesem Tag ist die norwegische Gruppe Katzenjammer im Gloria zu Gast.

Das Konzert ist schon lange ausverkauft, aber da ich ja im Kulturleben Kölns arbeite, habe ich bei meiner Chefin mal angefragt, ob sie uns nich auf die Gästeliste setzen kann. Vielleicht läßt sich da ja noch was machen :)) Leider gibts noch keine Antwort… Zur Not fahren wir halt im Mai nach Bochum, da treten sie auch wieder auf, aber hier vor der Tür wäre schon perfekt! Abwarten und Daumen drücken!! :)) Falls ich nicht zum Konzert gehe könnte ich nach der Uni doch ins Theater und Geld verdienen. Es bleibt spannend, wie der Dienstag wohl verlaufen wird.

(c) Clamotta