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Lunchtime in Venedig

Italien ist weltweit für seine Kochkünste bekannt. Was viele nicht wissen – auch Venedig nimmt in der kulinarischen Welt Italiens einen ganz besonderen Stellenwert ein. Dass die Venezier mit Leidenschaft kochen und das natürlich mit frischen Produkten aus der Region und Fisch und Meeresfrüchten aus der Lagune von Venedig ist keine große Überraschung. Deshalb solltet ihr versuchen, typische, überteuerte Touristenrestaurants und –menüs zu vermeiden. Stattdessen solltet ihr nach kleineren, billigeren und garantiert besseren Restaurants in Venedigs Seitenstraßen Ausschau halten – eine einmalige Gelegenheit einen Einblick in die wahre venezianische Küche zu bekommen.

Natürlich könnt ihr auch selbst den Kochlöffel schwingen und eure Kochkünste unter Beweis stellen – in eurem eigenen Apartment in Venedig. Bereitet euch ein typisch venezianisches Dinner zu und lernt die Stadt aus Sicht der Einheimischen kennen. Solche Ferienwohnungen mit voll-ausgestatteter Küche findet ihr bei zahlreichen Anbietern, wie zum Beispiel bei  GowithOh.de.

Aber wie sieht so eine typische Mahlzeit in Venedig überhaupt aus?

Ein Appetitanreger – oder Antipasti – am Beginn jedes Essens darf auf keinen Fall fehlen. Probiert hier unbedingt ein Gericht aus, dass die Venezianer „Cicchetti“ nennen. Diese venezianische Spezialität besteht aus Meeresfrüchten und gedämpftem oder gebratenem Gemüse der Saison – wie zum Beispiel rote Artischocken oder Oliven. Lasst eurer Kreativität freien Lauf und probiert euch selbst an diesen Gerichten, verleiht dem ganzen eine persönliche Note oder kreiert eure ganz eigenen.

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© Foto: Karen

Der erste Hauptgang ist oftmals typisch italienische Pasta – aber nur eine kleine Portion – um Platz für den eigentlichen Hauptgang zu lassen. Alternativ bekommt man hier oft venezianische Fischsuppe. Ein sehr beliebtes Gericht der Einheimischen.

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© Foto: Chris Schaer

Dann kommt der eigentliche Hauptgang: Frischer Fisch aus der Lagune von Venedig. Als Beilage bekommt man fast immer Reis, oft auch typisch italienisches Risotto. Falls ihr nicht so die Fischesser seid, (auch wenn dies angesichts des köstlichen Fisches schade ist) bestellt euch am besten venezianisches „Carpaccio“.

Dazu passt natürlich am besten Wein aus der Region – weder zu trocken noch zu süß. Um dem Ganzen einen würdigen Abschluss zu verleihen, fehlt noch etwas „dulce“ – also etwas Süßes. Egal wo in Venedig, die Auswahl an köstlichen süßen Leckerbissen ist riesig und die Entscheidung wird euch schwerfallen. Eines sei gesagt: Wenn ihr Süßes mögt, wird es schwer sein etwas zu finden, das euch nicht anspricht.

Na, Appetit auf Venedig? Auf jeden Fall eine Sünde wert 😉

Text: Claudia Röglsperger                                                                                                          Fotos: siehe Bildunterschrift

Claudia Röglsperger ist gebürtige Österreicherin, aufgewachsen in Langenlois, Österreichs größter Weinstadt im Kamptal. Momentan lebt und arbeitet sie in Barcelona und macht ihren Master in Marketing & Sales. Sie liebt es zu reisen und nutzt ihrer Freizeit um Barcelona und Umgebung zu entdecken und für Wochenendtrips in Spanien. 

Fronkraisch!

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Nächste Woche geht es los. Ich freu mich jetzt schon sehr. Den Süden Frankreichs kenn ich wie meine Westentasche, aber nördlicher als Bordeaux war ich noch nicht. Die Route steht, die ersten beiden Hotels sind gebucht, es bleibt uns also nur noch zu hoffen, dass das Wetter mitspielt. Das wäre zumindest schön – wenn nicht, es gibt ja bekanntlich nur die falsche Kleidung 😉

Ich habe gewonnen und geh auf Mini-Kreuzfahrt :)

Ende Mai bis Anfang Juni lief bei Janett die Bloggerparade „Meine Lieblingsstadt am Meer“. Ich habe teilgenommen und dazu auch noch tatsächlich gewonnen! Ich konnte mein Glück ja gar nicht fassen, als Janett mir dies mitteilte. Das Tolle an der Sache ist, es ist eine Familenreise –  da ich aber keine Familie habe (also mit Kindern und so *g*), kann ich 3 Freunde mit in meine Kabine mitnehmen. Wer da mitfahren möchte, darf und will war sehr schnell klar, so dass ich gespannt gewartet habe, ob ich wirklich den Gutschein bekomme und wir anfangen können zu planen 🙂

Und Tatsache, letzte Woche guck ich in meinen Briefkasten und finde dort einen Brief von DFDS, meinen Gutschein. Juchhu! Die Terminfindung kann also losgehen. Und wenn wir den haben, dann geht es ein Wochenende auf Reisen: von Amsterdam nach Newcastle in Nordengland. Ich hab ja schon das ein oder andere auf der Insel gesehen, aber Newcastle kenn ich noch nicht, daher freu ich mich ganz besonders drauf. Es gab wohl auch noch die Möglichekeit in Skandinavien zu fahren… aber hey, wo ist denn da für mich der Reiz? 😉

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Savoir-vivre? Definitiv

Wie die Überschrift schon sagt, haben wir es uns gut gehen lassen, aber von vorne:

Jeder der hier fleißig mit ließt wird festgestellt haben, ich liebe den Norden. Die raue und zugleich wunderschöne Natur, das Schroffe, die Offenheit und Höflichkeit der Skandinavier. Wer mich dazu aber noch gut kennt weiß auch, dass es genau entgegen gesetzt ein kleines Fleckchen Erde gibt, dass ich fast genau so liebe. Habe ich dort doch als Kind (naja gut bis ich 17 war) jedes Jahr meinen Sommer verbracht, die Sprache gelernt, so dass ich sie heute nahezu fließend beherrsche und einen Eindruck davon bekommen, was es heißt das Leben zu genießen. Die Rede ist natürlich von Frankreich.

Glücklicherweise habe ich eine ganz liebe und tolle Freundin, die Tina, die Frankreich genau so mag wie ich. Aus dem Grund kam uns eines Tages die Idee, einen Tagesausflug nach Frankreich zu machen. Köln liegt für Tagesausflüge solcher Art nahezu perfekt. Gute drei Stunden und wir sind in Frankreich. Gesagt getan, die Idee war geboren. Unser erster Plan war es, nach Thionville zu fahren. Dort wollten wir in ein Café gehen, nett was essen und trinken und den Tag verbringen. Auf dem Rückweg wollten wir in einen französischen Supermarkt und feine Leckereien kaufen. Der Plan war gut!! Die Zeit verging und eines Tages, vermutlich bei nem Wein oder Bierchen, fragte mich Tina, ob ich schon einmal in Metz gewesen sei. War ich bis dato nicht. Vielleicht mal dran vorbei gefahren, ich konnte mich aber nicht dran erinnern. Immerhin war ich 2001 das letzte Mal mit meinen Eltern in Südfrankreich. Ist also schon ein paar Jährchen her. Tina war bereits mal da und fand das Städchen sehr schön, also wurde umgeplant und Metz war unser Ziel. Es lag aber auch nur noch gut 30 km hinter Thionville, so dass es nicht wirklich viel weiter war.

Vorletzte Woche war es dann soweit. Wir haben uns entschieden, über die Eifel und Luxembourg (tanken und so ;-)) hinzufahren und über Trier und durch die Eifel wieder zurück. Der Rückweg hatte noch einen besonderen Grund, auf den ich vielleicht später noch einmal eingehen werde 🙂

Pünktlich um 7 Uhr sassen wir bei Tina um Auto und unserer kleiner Roadtrip konnte losgehen. Da wir so früh auf den Beinen war, war auf den Straßen so gut wie nichts los. Die Autofahrt war sehr lustig und wir hatten viel Spaß. Ein Grund dafür war, dass die Heizung in Tinas Auto eine Art Eigenleben hatte, sprich sie tat es nicht. Zumindest die meiste Zeit. Es gab kurze Lichtblicke, da tat sie es für kurze Zeit und wir hatten die Hände vor der Heizung um jedes noch so kleine bisschen Wärme zu erhaschen. In der Eifel lagen noch riesen Schneefelder, die uns noch einmal vor Augen führten, dass es im Auto bitterkalt war 😀 Haben wir uns eben warm gesungen. Geht alles!! Und zwischendurch kam ja auch ein bisschen Wärme. Unser Weg führte uns also über Blankenheim, Prüm, Bitburg nach Luxembourg, wo wir mit leichtem Schneefall begrüßt wurden, was uns aber natürlich in keinster Weise gestört hat. Immerhin waren wir auf dem Weg nach Frankreich.

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Pünktlich in Frankreich wurde das Wetter ein bisschen besser, denn die Sonne kam hervor und wie könnte es anders sein, die Heizung meldete sich auch wieder. Also Fenster ein bisschen auf und Sonnenbrillen gezückt. Außerdem war es  bis Metz nun auch nicht mehr weit.

Beim Einfahren in die Stadt bzw. in Richtung Kathedrale Saint-Étienne, was lustigerweise auf deutsch Stephansdom heißt, fuhren wir am Moyen Pont vorbei und bogen dann rechts ab um in der Nähe des Office de Tourisme zu parken bzw unter Saint-Étienne. Das ist wie ich finde wirklich gut gelöst, denn das Auto steht geschützt und sehr zentral.

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Nachdem wir unser Auto nun sicher geparkt hatten, sind wir zu Fuß los um die Stad ein wenig zu erkunden. Als erstes ging es natürlich in die Kathedrale Saint-Étienne. Diese wurde zwischen 1220 – 1520 im Stile der Gotik errichtet und steht seit 1930 unter Denkmalschutz. Ich persönlich hab ja mit der Kirche so gar nichts am Hut, aber ich liebe gotische Bauten. Daher fand ich Saint-Étienne auch sehr schön und finde es nicht verwunderlich, dass die Kathedrale zu einer der größten und schönsten gotischen in ganz Frankreich gehört. Leider habe ich Pappnase versäumt, sie von außen mal ganz zu fotografieren, aber ich komm ja noch einmal nach Metz, dann wird das nachgeholt 🙂

Von der Kathedrale sind wir zu Fuß durch die kleinen Gassen geschlendert und haben uns alles genau angesehen. Ein wirklich schönes Städchen. Neben Saint-Étienne befinden sich die Markthallen, in denen es jede Menge Leckereien zu kaufen gab. Naja, überwiegend Fisch, so dass es mehr für Tina ein Genuss war dort duchzuschlendern, aber da sie mich ja nicht gezwungen hat ihn zu essen, passte das.

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Nach unserer Erkundungstour und einem pain au chocolat unterwegs, meldeten sich mein Kreislauf und mein Blutzucker. Naja besser gesagt, sie meldeten sich ab, was eindeutig ein Zeichen dafür war jetzt sofort was essen zu gehen. Gesagt getan. Wir sind zur Place Saint-Jaques gegangen, dem Platz im historischen Zentrum von Metz. Dort haben wir uns in einem kleinen schnuckeligen Café einen Platz gesucht und ein ganz formidables Mittagessen gehabt.

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Und was wir feines gespeist haben und wie sich der Rückweg inklusive Einkauf im Intermarché gestaltete, das erfahrt ihr hier :)