Wieverfastelovend virtuell :-)

Es musste ja so kommen, dass ich kurz vor Karneval anfange ein bisschen zu schwächeln und das der liebe Blutzucker ständig meint in den Keller rauschen zu müssen :-/ Weiberfastnacht morgens in die Stadt fahren fiel dieses Jahr also aus, da ich mir gesagt habe: schonen. Normalerweise würde ich mir ja denken „ach, is doch ejal, biste eben nach Karneval ne Woche krank“. Dieses Jahr steige ich jedoch an Aschermittwoch in den Flieger nach Stockholm, also kann ich mir es nicht erlauben krank zu werden. Möchte meinen Urlaub ja genießen :-))
Und es war gut, dass ich nicht in die Stadt bin. Mittags wollte ich nur schnell zum Bäcker radeln und n Berliner kaufen. Vorher hab ich noch n Joghurt gegessen, damit der BZ konstant bleibt, rauf aufs Rad und los. Der Bäcker ist nur 5 Minuten mit dem Rad entfernt; also schnell eingekauft und wieder zurück geradelt. Unterwegs merkte ich schon, irgendwas stimmt nicht: mir wurde heiß, die Knie wurden weich und ich fing an nervös auf der Unterlippe rumzukauen. Das sind normalerweise die typischen Anzeichen dafür, dass der Blutzucker gerade in den Keller wandert. Ich dachte mir aber: Du hast doch eben zu Hause noch gemessen und bist mit 159 mg/dl losgefahren. Da wird schon in den 20 Minuten nicht so viel passieren. Ich bin dann noch nach Hause gefahren und hab dann als ich wieder in der Wohnung war gemessen. Was ein Murks, da ist der BZ innerhalb von 20 Minuten um 100 gesunken!! :-/ In dem Moment war ich dann ja sehr froh nicht alkoholtrinkend und tanzend in der Stadt unterwegs zu sein. Auch wenns ein bisschen schwer fiel, das muss ich ja zugeben :-)) Immerhin konnte ich dann meinen Berliner essen, ohne Insulin spritzen zu müssen, war ja auch nett.

Nachdem ich Abendessen gegessen hatte, erreichte mich eine „leidende“ SMS aus Stockholm. Anne wohnt dort gerade, da sie für ihre Doktorarbeit recherchiert. Ihr Herz blutete sehr, da sie nicht in Köln war und Karneval feiern konnte. Also beschlossen wir zu skypen und gemeinsam auf Karneval anzustoßen und das ein oder andere Liedchen zu singen *g* Jaja, so sind se die Kölner! Gesagt getan: ich hab mir n Gläschen Sekt geholt, Anne ne Dose Kölsch, welches sie am WE noch am Flughafen in Köln gekauft hatte. Gut wars! Wir haben dann insgesamt 3 Stunden gesungen, gelacht, gequatscht, geschunkelt, gegenseitig fotografiert *hihi* was man an Karneval halt so macht. War ein sehr schöner und lustiger Abend!!

2 Comments Wieverfastelovend virtuell :-)

  1. Steff 20/02/2012 at 16:36

    Hehe, coole Aktion ihr verrückten Nasen :). :-*

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  2. Mila 05/03/2012 at 22:35

    Fanden wir auch, hatten viel Spaß und waren auch ein bisschen angeschickert am Ende :))
    :-*

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